Wir haben uns im Rahmen des Sprachenpraktikums im YLAB mit zwei von Shakespeares Werken auseinandergesetzt.

Zu Beginn haben wir in Anknüpfung an den Theaterbesuch des Vortages das Stück “Sankt Falstaff” analysiert, das auf Shakespeares “Henry IV” basiert. In einem zweiten Teil wurde die Handlung des Stückes Macbeth im Überblick behandelt. Anschließend haben wir in Gruppenarbeit die Szenen 1.3 und 1.4 gelesen und zusammengefasst. Danach haben wir die Szenen kreativ in eine moderne Version umgeschrieben und dann aufgeführt.

 

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Im Rahmen unseres dreitägigen Sprachenpraktikums in Göttingen besuchten wir am Mittwochabend das Deutsche Theater Göttingen, wo das modernisierte Stück „Sankt Falstaff“ aufgeführt wurde.

Das Theaterstück basiert auf dem Drama „Henry IV“ geschrieben von Shakespeare und handelt von dem jungen Prince Hal, welcher seine Zeit lieber mit seinem Freund John Falstaff verbringt und sich betrinkt anstatt seinen Pflichten als Prinz und antretender König nachzugehen. Seine Geschichte beinhaltete viele Höhen und Tiefen, wodurch man ein wenig gefesselt wurde und es stets spannend blieb. Außerdem wurden wichtige Themen wie Freundschaft, Weiterentwicklung, Ehrlichkeit aber auch Schwäche behandelt.

Aber nicht nur die Handlung, sondern auch die Umgebung spielte eine große Rolle, denn mit der eleganten Einrichtung, dem glänzenden Kronleuchter an der Decke und den gemütlichen, mit rotem Samt bedeckten Sitzen verlieh das Theater dem Stück ein gewisses Etwas. Zudem waren auch die Kostüme hervorragend und man konnte deutlich erkennen, wie viel Mühe sich gemacht wurde bei dem Bühnenmakeup. Doch was das Stück endgültig besonders machte, war die glanzvolle Leistung der Schauspieler. Man konnte ihnen definitiv anmerken, dass sie Spaß hatten und sie haben ihre Rollen außerordentlich gut verkörpert.

Für viele von uns war der Theaterbesuch eine interessante Erfahrung, da wir einen Einblick in die Arbeit eines professionellen Theaters erhielten. Außerdem bot die Aufführung eine gute Gelegenheit, Kultur außerhalb des Schulalltags zu erleben und gemeinsam neue Eindrücke zu sammeln.

 

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Altgriechisch – für viele klingt das nach verstaubten Texten und komplizierten Grammatikregeln. Doch unser Projekttag hat gezeigt, dass die Sprache der alten Griechen so einiges zu bieten hat!

Das Besondere gleich zu Beginn: Wir haben den Tag auf Altgriechisch gesprochen. Ja, wirklich! Zugegeben, das war anfangs eine echte Herausforderung – aber schon nach kurzer Zeit hatten wir erste Alltagsphrasen drauf und konnten uns zumindest ein bisschen verständigen. Wer hätte gedacht, dass man in einer 2500 Jahre alten Sprache auch „Guten Morgen” sagen kann?

Außerdem haben wir gelernt, wie man Informationen aus altgriechischen Texten herausarbeitet. Dabei ging es nicht ums wortwörtliche Übersetzen, sondern darum, den Kern eines Textes zu verstehen – eine Fähigkeit, die einem auch heute noch nützlich ist.

Ein ganz besonderes Highlight war das gemeinsame Singen altgriechischer Lieder. Die Melodien klangen überraschend eingängig, und am Ende hat fast jeder mitgemacht.

Den krönenden Abschluss bildete unser kleines Schauspiel: Wir haben ein antikes Symposion kennengelernt – ein geselliges Trinkgelage der Griechen, bei dem Philosophie, Musik und Unterhaltung zusammenkamen – und es anschließend selbst nachgestellt. Die Kostüme, die Rollen, die Diskussionen: Es hat nicht nur Spaß gemacht, sondern die Antike auch ein Stück weit lebendig werden lassen.

Fazit: Ein Projekttag, der bewiesen hat – Altgriechisch ist alles andere als tot!

 

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Im Rahmen des Sprachenpraktikums haben wir, der Französischkurs der dritten Fremdsprache in der zehnten Klasse, bei einem Besuch des YLABs in Göttingen am Französisch-Projekt teilgenommen und durften uns mit francophonen Autorinnen beschäftigen. Nach einer kurzen Vorstellung haben wir begonnen, verschiedene Texte zu analysieren, welche größtenteils den thematischen Schwerpunkt Feminismus hatten. Wir fanden es sehr interessant zu erfahren, wie Frauen schon vor mehreren Jahrzenten für ihre Rechte gekämpft haben, und uns wurde die Möglichkeit gegeben, über das Thema zu diskutieren. Die Verbindung zwischen aktuellen Themen, der Vergangenheit und der französischen Sprache war sehr gelungen, weshalb wir viel Spaß an dem Projekt hatten.

 

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Am Mittwoch haben wir uns in unsere 3. Fremdsprachen aufgeteilt und mit Studenten der Universität Göttingen Kurse zu diesen gemacht. Im Spanischkurs haben wir uns mit den Lateinamerikanischen Ländern beschäftigt, zu diesen große Plakate gestaltet und uns Dialekte der einzelnen Länder angehört. Insgesamt haben wir in vier Gruppen Plakate zu Peru, Argentinien, Kolumbien und Mexiko gemacht. Zusätzlich haben wir uns auch Lieder von Bad Bunny und Karol G. angehört und uns überlegt, wie sie auf manche Interviewfragen antworten und reagieren würden, und das natürlich auch dargestellt. Zusammengefasst haben wir viel Spanisch gesprochen, spanische Musik gehört und hatten sehr viel Spaß zusammen.

 

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Wir haben einen Film über einen Mann mit Tourette Syndrom geschaut und dieser Film hat und sehr berührt. Wir haben gesehen, wie sich Menschen mit diesem Syndrom fühlen und was für Symptome diese haben können, aber auch wie unmenschlich Menschen, vor allem im kindlichen Alter, sein können.  Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, die Menschen zu sensibilisieren und aufzuklären.

 

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Im Rahmen des Sprachenpraktikums besuchten wir nach dem Besuch der Mensa die Universitätsbibliothek in Göttingen. Dort wurden wir von zwei Studentinnen durch die Bibliothek geführt und erhielten viele interessante Einblicke in ihre Arbeit und ihren Aufbau.

Zu Beginn bekamen wir einen etwa 20-minütigen Überblick über die Bibliothek. Anschließend hatten wir Zeit, eine Rallye durchzuführen, bevor uns ein Hörsaal gezeigt wurde und wir den Studentinnen Fragen zum Studieren in Göttingen stellen konnten.

Die Universitätsbibliothek Göttingen ist die größte der Stadt. Sie umfasst etwa neun bis zehn Millionen Medien und besteht aus mehreren Bereichsbibliotheken, die verschiedenen Fachbereichen zugeordnet sind.

Ein großer Teil der Bücher wird in Magazinen im Keller der Universität gelagert. Besonders interessant war der Aufbau des Gebäudes. Von oben betrachtet hat die Bibliothek die Form einer Hand. Die einzelnen Gänge werden deshalb „Finger” genannt und sind von 1 bis 5 nummeriert. Die Bibliothek verfügt über mehrere Geschosse sowie viele Lerntische für Studierende.

Während der Führung erfuhren wir außerdem, wie man Bücher findet. An jedem Regal befinden sich Schilder mit Informationen über die dort stehenden Bücher. Jedes Buch besitzt eine Signatur, die beim Auffinden hilft.

Außerdem gibt es Drucker und Kopierer sowie ein sogenanntes Scanzelt. Dort können Seiten kostenlos und ohne Bibliotheksausweis mit dem eigenen Handy fotografiert werden. In den Selbstabholbereichen können bestellte Bücher abgeholt werden. Die Bereitstellung dauert meistens etwa einen Tag. Anschließend dürfen die Bücher mit nach Hause genommen werden. Wer ausgeliehene Bücher nicht rechtzeitig zurückbringt, muss eine Strafe bezahlen.

Der Besuch war sehr informativ und gab uns einen guten Einblick in die Arbeit und die Angebote einer großen Universitätsbibliothek.

 

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Am Montag haben wir uns auf unsere Fahrt nach Göttingen vorbereitet. Nachdem die organisatorischen Dinge, wie z. B. die Zimmeraufteilung, geklärt waren, haben wir uns mit Shakespeare und seinem Theaterstück „Henry IV“ zur Vorbereitung auf dessen moderne Version „St. Falstaff“ beschäftigt, welche wir uns am Mittwoch angeschaut haben.

Daraufhin haben wir im Schulgarten die Aufgaben besprochen und noch ein Gruppenfoto gemacht. Zum Abschluss haben wir uns eine zentrale Szene aus „Henry IV“ angesehen.

 

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Das Sprachenprojekt der 10. Klassen fand in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit dem YLAB (dem geisteswissenschaftlichen Schülerlabor) der Universität Göttingen statt:

Die Schüler*innen des Sprachenzweigs fuhren unter der Leitung von Frau Schaafhausen und Frau Thiele für drei Tage (02.-04.06.26) nach Göttingen, übernachteten in der Jugendherberge und besuchten an zwei Tagen Projekte des YLAB in den Fächern Französisch, Spanisch oder Griechisch und alle zusammen ein Shakespeare-Projekt in Englisch. Am Anreisetag haben wir „Uniluft geschnuppert“: Wir haben zusammen die Mensa besucht, eine Führung des YLAB mit Rallye in der Universitätsbibliothek erlebt und Studentinnen in einem Hörsal zum Studium befragt. An den beiden Abenden in Göttingen haben wir Kultur genossen: im Deutschen Theater das Stück „Sankt Falstaff“ nach Shakespeares „Henry IV“ und im Kino den Film „Verflucht normal“ über einen Menschen mit Tourette-Syndrom. Am Freitag wurde Rückblick gehalten, und es entstanden die Berichte, die man hier nachlesen kann.

Sylvia Thiele

 

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