Am 19.02.2021 fand das dritte Jugend präsentiert-Schulfinale am Wilhelm-Gymnasium statt. Die jeweiligen Klassenbesten der vier 8m-Klassen traten in tollen Präsentationen gegeneinander an, diesmal aufgrund des Lockdowns nur online. Im Vorfeld hatten bereits die 88 SchülerInnen des m-Profils eine Einzelpräsentation vor der eigenen Klasse gehalten oder dies online gemacht.

Die Themen der Präsentationen waren sehr vielfältig. Der diesjährige Sieger war Konrad Pretzsch (8m3) mit der Frage „Wie kann die Entstehung und Ausbreitung von Rost verhindert werden?“ knapp vor Greta Romanowski (8m3, 2. Platz: „Was passiert, wenn man Alzheimer hat?“) und Malek Al Natsheh (8m2, 3. Platz: „Warum fliegen Flugzeuge?“). Alle Teilnehmer am Schulfinale werden jeweils eine Urkunde und einen Buchpreis erhalten, sobald sie wieder in die Schule dürfen.

Die drei Sieger haben sich automatisch für das Jugend präsentiert-Landesfinale am 17.04.2021 qualifiziert, welches dieses Jahr nicht wie sonst am Wilhelm-Gymnasium stattfinden wird, sondern wegen des Lockdowns ebenfalls digital abgehalten wird.

Herzlichen Glückwunsch für die Gewinner und vielen Dank an alle SchülerInnen und KollegInnen, die an dem Gelingen mitgewirkt haben!

Olaf Timme

Was für ein Wetter… So viel Schnee gab es in Braunschweig und Umgebung seit Jahren nicht mehr…

Wie wir alle spätestens nach diesem Winter wissen, kann bei solchen Schneemassen „Schnee schippen“ auch ganz schön anstrengend werden. Und so kann „draußen im Schnee werkeln“ durchaus als eine ordentliche Sporteinheit betrachtet werden. Daher hieß es letzte Woche in den Klassen 5c und 7a in Sport: „Ab nach draußen in den Schnee! Seid kreativ und baut etwas Tolles!“ Und unsere Schüler aus den Klassen 5c und 7a waren definitiv kreativ und mit viel Engagement bei der Sache.

In der 5. Klasse gewann die Schneechallenge übrigens Elin Schindler vor Linus Seiffert und in der 7. Klasse Lilly Ruhe vor Lukas Firschau. Aber im Prinzip waren bei dem Spaß und den tollen Ergebnissen alle Gewinner!

Verschafft euch/Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck. Viel Spaß beim Anschauen!

Silke Schitteck

 

Eindrücke von der Schneechallenge (pdf)

 

Braunschweig, Januar 2021

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Erziehungsberechtigte,

das dreiwöchige Betriebspraktikum im Schuljahr 2021/2022 (dann Jahrgang 11) findet im Zeitraum vom 22.11.2021 bis 11.12.2021 statt.

Bewerbungen sind theoretisch ab sofort möglich, jedoch empfiehlt es sich eventuell mit den Bewerbungen bis zum Ende des Lockdowns, aus Rücksicht auf die Belastung der Unternehmen, zu warten. Jeder ist verpflichtet, eine schriftliche Bestätigung über das Praktikum seitens des Unternehmens oder der Institution zu erbringen, aus der alle relevanten Kontaktdaten hervorgehen, inkl. der konkreten Benennung eines Betreuers / Ansprechpartners vor Ort. Die Eltern und Erziehungsberechtigten möchte ich bitten, den Heranwachsenden beratend und unterstützend zur Seite zu stehen; ihnen jedoch das Zutrauen zu schenken, den Prozess selbstständig anzugehen und ihn zu bewältigen und vielleicht auch einmal eine erfolglose Bewerbung als wichtige Erkenntnis zu reflektieren.

Die Bestätigung kann ab sofort und soll bis spätestens 30.09.2021 bei der im JG10/11 zuständigen Lehrkraft für Politik-Wirtschaft abgegeben werden. Schüler*innen, die keinen Nachweis erbringen, nehmen zur Wahrung der Schulpflicht in diesem Zeitraum am Unterricht des zehnten Jahrgangs teil. Bei Schwierigkeiten, eine geeignete Stelle zu finden, kann unsere zuständige Berufsberaterin der Agentur für Arbeit – Frau Mannherz – beratend einbezogen werden.

Wichtig: Das Praktikum findet auf Beschluss der Fachkonferenz Politik-Wirtschaft ausschließlich im Stadtgebiet Braunschweig statt.

Schüler*innen, die sich im o.g. Zeitraum im Ausland aufhalten werden, geben bitte der zuständigen Lehrkraft einen Hinweis zur Dokumentation – aber erst dann, wenn der Auslandsaufenthalt genehmigt und gesichert ist.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Vieweg, OStR

Leitung der Fachgruppe Politik-Wirtschaft
Studien- und Berufsorientierung, Hochschulinformation und Betriebspraktikum

 

Allgemeine Informationen zum Betriebspraktikum am Wilhelm-Gymnasium im Jahrgang 11

Was wäre, wenn über die Corona-Pandemie aus dem Jahr 2020 ein Film gedreht würde und dazu ein Filmplakat gestaltet werden müsste? Was sind Kriterien für gute (Film-)Plakate, welche Farben würde man wählen, wie wird die Schrift und das Layout gestaltet und erst das Motiv?

Die erste Hälfte des 3. Semesters hat sich der Leistungskurs Kunst des 13. Jahrgangs genau mit diesen und noch vielen weiteren Gestaltungsaspekten beschäftigt. Die Bandbreite der Ergebnisse ist erstaunlich, die Ergebnisse selbst sind beeindruckend. Sie sind Lichtblick, die Kraft der Krise zu wandeln.

Viel Freude beim Schauen!

Yvonne Lorenz

 

Nachdem der eA-Kurs Latein von Frau Thiele aus den beiden Reden Catilinas aus der „Verschwörung des Catilina“ von Gaius Sallustius Crispus typische Merkmale einer Feldherrnrede vor der Schlacht herausgearbeitet hatte, haben die Kursteilnehmer als Aktualisierung (auf Deutsch) eine „Anleitung für Demagogen“ verfasst.

Der Sinn der Aufgabe bestand darin, den Schülern vor Augen zu führen, dass die von Catilina angewendeten Mittel universal und aktuell sind und somit auch für heutige Demagogen gelten. Dies soll sie einerseits gegen Demagogen immunisieren. Zu diesem Zweck wurden im Unterricht auch Beispiele aus der jüngeren Geschichte, dem Film und der Gegenwart analysiert. Andererseits soll sie die Beschäftigung mit diesen Reden aber auch befähigen, ihnen wichtige Anliegen selbst so zu formulieren, dass sie Gehör finden. Letzteres war nicht Teil der vorliegenden Aufgabe, aber auch hier galt es, eine geeignete sprachliche Form zu finden.

Lesen Sie hier eine Auswahl aus den beeindruckenden Ergebnissen!

S. Thiele

 

Anleitung für Demagogen

 

Alte Sprachen – Ergebnisse aus dem Unterricht

Parallelen zwischen 63. v. Chr. und 2021 – Michael Fürstenberg über die Catilinarische Verschwörung

 

Vor dem Vortrag, der für die Lateinschüler von Gaußschule und Wilhelm-Gymnasium am 25.01 in der Aula, für Interessierte auch in der Videokonferenz zu hören war, war sich sicherlich nicht jeder sicher, in welche Verbindung der Referent die Catilinarische Verschwörung setzen würde. Als Forscher am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung beschäftigt sich Michael Fürstenberg vorrangig mit Terrorismus und Konfliktanalyse, aus dieser Perspektive gab er einen Blick auf die Einordnung der „Coniuratio Catilinae“.

Am Beispiel des Sturms auf das Kapitol in Washington am 6. Januar erklärte Herr Fürstenberg eingangs, wie die Benennung eines Ereignisses die spätere Wahrnehmung erheblich beeinflussen kann, weshalb zur Benennung eine klare Analyse beteiligter Akteure vorgenommen werden müsse, wobei nicht immer Eindeutigkeit gegeben sei. Nach Erläuterung theoretischer Ansätze, wie ein Konflikt benannt wird, und der Kategorisierung von Konflikten anhand gewisser gegebener Elemente, zeigte er auf, inwiefern auch in der Überlieferung der Catilinarischen Verschwörung die Benennung des Ereignisses Rückschlüsse auf seine Natur zulässt. Die Differenzierung zwischen dem Begriff des Krieges (=bellum) und der Verschwörung (=coniuratio), und den damit einhergehenden Merkmalen, vermochte klarzustellen, welche grundsätzlichen Elemente in öffentlichen Konflikten dieser Art schon damals eine erstaunlich ähnliche Rolle einnahmen. Daraus leitete Herr Fürstenberg ab, in welcher Art in der Rezeption der Aktion Catilinas und seiner Anhänger aus moralischen Beweggründen ein Sprachbild geschaffen wurde, das bei rationaler Betrachtung als überspitzte Personifikation gesehen werden kann, der ein hoher Symbolwert zugedacht wurde.

Aus dem Vortrag warfen sich bei den anwesenden Schülern sowie Lehrern Fragen zum aktuellen Bezug Sallusts sowie der Methodik der Analyse auf, aus denen sich noch ein gehaltvoller Dialog entwickelte, in dem das Gehörte rekapituliert und vertieft werden konnte.

 

Ein Beitrag von Jakob Przybilski | Foto von Lukas Zimmermann 

Die Klasse 5a hat am 8.12.2020 im Rahmen des Geschichtsunterrichtes Lesezeichen aus Papyrus farbig gestaltet, auf denen ägyptische Götter abgebildet waren. Auf den Fotos sieht man die Göttin Nephtys, gestaltet von Aina Büchner, den Gott Anubis, gestaltet von Jan Helge Schwark, und den Gott Horus, gestaltet von Hadi Sibai.