Der ehemalige Lehrer für Latein und Religion, Rudolf Henneböhl, hat am Dienstag, 28.5., einen optimistischen Vortrag über KI gehalten. Dabei ging er zunächst auf die Kritiker ein und stellte wichtige Fragen, für deren Beantwortung er die Gesellschaft in der Pflicht sieht: Was macht KI mit dem Menschen? Wird eine Technokratie Einzug erhalten, der Mensch seine freie Entscheidungsgewalt verlieren?

Herr Henneböhl ist sich sicher, dass es schwieriger Diskussionen bedarf und auch klarer Regeln. Da KI den Alltag heute schon vieler, in Zukunft bald aller Menschen betreffen wird, ist er aber klar in seiner Aussage: Schule müsse KI-Bildung betreiben, damit SchülerInnen zwischen Factum und Fictum unterscheiden lernen; sie müssten verstehen, wie KI funktioniert und wie man sie sinnvoll z.B. für Vokabellernen oder Grammatikwiederholung daheim nutzen könne.

Eine spätere Nachfrage brachte das von uns genutzte Programm Navigium für lateinische Vokabeln und Grammatik ins Spiel; hier war die klare Antwort, dass auch dieses Programm schon mit Hilfe von KI die Schwächen im Vokabular der Lernenden erkenne und eben diese immer wieder zur Wiederholung bereitstelle. Dies seien die wichtigen positiven Möglichkeiten der KI, welche in Zukunft das individuelle Lernen erleichtern werde.

Ein weiterer Aspekt war die Unterstützung der KI für den Unterricht: Rasche Veranschaulichungen, rasche Textvariationen und sogar Unterhaltungen mit antiken Philosophen oder gar Jesus seien möglich. Dies alles mache die KI schon heute „intelligent“, werde in Zukunft aber noch durch größere verarbeitete Datenmengen noch „intelligenter“ machen. Dies dürfe uns aber nicht träge machen, denn das Entscheidende sei, dass dann mit menschlicher Intelligenz kritisch geprüft und weiter am Inhalt gearbeitet werden müsse. Hierfür bedarf es zwingend der humanistischen Bildung, also auch auf den ersten Blick nicht nützlicher Inhalte und Fächer.

Am Ende wurden dem Publikum auch noch praktische Informationen zur KI gegeben: Sie ahme menschliche Intelligenz nur nach, habe u.a. kein Bewusstsein, kein Unbewusstsein, keine historisches Bewusstsein, kein Weltbewusstsein, kann dem Menschen keinen Sinn geben. KI wolle dem User gefallen, weshalb eine Kommunikation mit einer Chat-KI ein wenig Übung brauche, um gewünschte Antworten zu bekommen.

Dank der finanziellen Unterstützung der Maximilian-Garzmann-Stiftung konnte das Publikum sich zwar ein optimistisches, aber keinesfalls kritikloses eigenes Bild von KI machen. Hierfür sei Herrn Henneböhl herzlich gedankt.

S. Conrad

  • Dienstag, 18.06., 18.30 – 21.00 Uhr
  • Remter
  • 4 Euro pro Ticket + Freigetränk
  • Ticketverkauf in der 2. Pause im Remter am 07.06., 10.06., 14.06. und 17.06.
  • Bei Fragen:

Am Dienstag, 28.05. wird Herr Rudolf Henneböhl am Nachmittag zwei Veranstaltungen zur Künstlichen Intelligenz am Wilhelm-Gymnasium anbieten. Herr Henneböhl ist ein frisch pensionierte Latein- und Religionslehrer, der jetzt mehr Zeit für für solche Dinge hat und der zu diesem Thema bereits Info- und Materialhefte veröffentlicht hat:

1) 14-15:30 Uhr: Fortbildung zur fachbezogenen KI-Bildung für den Latein- und Religionsunterricht (bitte IPad zum Ausprobieren mitbringen). Sagt gerne auch Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen Bescheid.

2) 17- ca. 18 Uhr: Vortrag allgemeiner Natur für SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte zur KI-Bildung

Beide Veranstaltungen finden in der Aula des Haupthauses statt.

 

„Ist KI eine invasive „fette Kröte“, die man schlucken muss, oder ist sie ein Goldesel, der uns wunderbaren Zeiten entgegenführt? Wie auch immer man dazu steht, so ist „KI-Bildung“ für jeden Menschen ein „Muss“. Dass es auch ein „Plus“ ist und dass KI sowohl für Lehrer als auch für Schüler gewinnbringend genutzt werden kann, wird im Vortrag an vielen praktischen Beispielen gezeigt. Im Umgang mit textgenerierenden und bildgenerierenden Tools wird deutlich, wie spannend, teils auch lustig es ist, „Maschinensprache“ und „Menschensprache“ zu vergleichen und die Fähigkeiten des „maschinellen Minigehirns“ auf die Probe zu stellen. Letztlich ist es der Mensch selbst mit seinen spezifischen Fähigkeiten – Bewusstsein, Sprache, Kunst und Kreativität – die in diesem Vergleich auf dem Prüfstand stehen. Eine humane oder gar humanistische KI-Bildung ist deshalb des Ziel und soll im Vortrag ebenso entfaltet werden.“

Anlässlich des 75. Geburtstages des Grundgesetzes am 23.05.2024 hat der Geschichtskurs Ge5 eine Aktion durchgeführt. Es wurden selbst entworfene Schilder zu verschiedenen Artikeln des Grundgesetzes im Schulgarten aufgehängt. Ziel ist es, die vielen Menschen, die in ihrer Freizeit auf Tretbooten, Kanus oder Flößen auf der Oker unterwegs sind, zu erreichen. Als UNESCO-Projektschule wollen wir an den Geburtstag unseres Grundgesetzes erinnern.

Vielen Dank an den Förderverein für die Unterstützung.

Hofmann

Am Montag, 13.05.2024, veröffentlicht Anni Chu aus dem 12. Jahrgang ihren Artikel im Rahmen des Projektes „Jugend schreibt“ in der F.A.Z. über den Braunschweiger Autor und Lehrer „Greg Walters“. Sogar das Layout der Seite wurde an ihren Artikel angepasst!

Und hier geht es zum Artikel: „Lehrer haben eine blühende Phantasie“.

 

Bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft in Bad Homburg vom 29. April bis zum 1. Mai haben wir, Hagen Petz, Kyllian Tanukusuma, Tobias Klebsch, Phuc Nguyen und Thien Nguyen 4 Tage ausschließlich Schach gespielt.

Anfang des Jahres haben wir uns als eine von zwei niedersächsischen Mannschaften für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. In Bad Homburg haben wir den 23. Platz von 36 Teams erreicht. Einen dicken Pokal haben wir auch mitgenommen, als dritte im hochkarätigen Ersatzspieler-Turnier.

Aufgrund der viel zu strengen Schlafenszeiten konnten wir nur die erste Halbzeit von Bayern gegen Real Madrid schauen. So entgingen uns beide Bayern-Tore: Skandal!

Wir waren auch beim Minigolf, hatten auch viel Spaß. Beim mit hundert Leuten überfüllten Minigolfplatz hat Kyllian jede freie Bahn erspäht. Danke an Robert Engel für die Begleitung und an den Förderverein für die Finanzierung unseres Abenteuers.

Jahrgangsstufe 5+6

Am Dienstag, 30.01.2024, nahmen alle Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 am Erdkunde-Schulwettbewerb Diercke Wissen – Junior 2024 teil. In zwanzig Minuten beantworteten sie Fragen zur Erdkunde.

Und hier ist unser Junior-Schulsieger:

Tobias (10 Punkte nach Stichfragen)! Herzlichen Glückwunsch!

Jahrgangsstufe 7-10

Am Dienstag, 27.02.2024, nahmen 48 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 7-10 am Erdkunde-Schulwettbewerb Diercke Wissen 2024 teil.

Und hier ist unser Schulsieger:

Ben (28,5/ 30 Punkte)! Herzlichen Glückwunsch!

Er vertrat uns bereits im März beim Landesentscheid und besucht das Bundesfinale am 07.06.2024 in unserer Schule!

 

Die weiteren Platzierungen findet Ihr hier:

Ergebnisse Diercke_2024

Wir gratulieren und danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

 

Vielen Dank für die zusätzliche Unterstützung durch die gesamte Fachgruppe Erdkunde und insbesondere J. Heider & S. Vieweg!

A. E. Kapsch