Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Erziehungsberechtigten und Eltern, liebe Lehrkräfte, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Leider konnten wir am gestrigen Montag, dem ersten Schultag, nicht auf unsere Online-Plattform IServ zugreifen. Mittlerweile wurde das Problem offenbar behoben, wir arbeiten jedoch zur Zeit daran, kurzfristig Alternativen zur Verfügung zu stellen, um zumindest die Zugriffe auf die IServ-Server zu reduzieren.

Allgemein scheint es ratsam, dass Aufgaben und Nachrichten möglichst am Nachmittag bzw. Abend von den Lehrkräften eingestellt und von den Schülerinnen und Schülern heruntergeladen werden.

Ganz wichtig: Keiner Schülerin, keinem Schüler erwächst schulseits ein Nachteil aus dieser misslichen und unverschuldeten Situation! Wir versuchen unser bestes, die Versorgung und Betreuung auf verschiedenen Kanälen wieder auf ein verlässliches Niveau zu heben.

Mit optimistischen Grüßen
Volker Ovelgönne, Schulleiter
Wilhelm-Gymnasium

Die Klasse 7c hat sich Gedanken gemacht, wie wir gut durch den erneuten Lockdown kommen können und eine Liste zusammengestellt, die wir gern der gesamten Schulgemeinschaft zur Verfügung stellen wollen:

  • Den Tag strukturieren (Lernzeit, Essen, Sport, Spielen,…) und mit Hilfe von Post its markieren, was schon geschafft wurde und was noch zu tun ist
  • Waldspaziergang machen, Spaziergang allgemein
  • Sich auf die Familie konzentrieren
  • Trotzdem früh aufstehen, an Gewohnheiten festhalten
  • Fahrrad fahren
  • Sich online zum Spielen verabreden
  • Sich einen Freund zum realen Treffen suchen (je nach Regelung)
  • Lesen
  • Spiele spielen mit der Familie
  • Sich Gedanken zu sich selbst und der Welt machen
  • Sport/ Ballett/ Reiten/ Joggen
  • Telefonieren mit Freunden oder Angehörigen, die man nicht sehen kann
  • Das Zimmer neu dekorieren
  • Basteln/Malen/Handarbeiten
  • Aufräumen
  • Filme anschauen
  • Mit der Familie zusammen Sitzen und reden
  • Sport nach Draußen verlegen (Bolzplatz/ Spielplatz (Tischtennisplatte))
  • Online Trainings
  • Sich mit den Haustieren beschäftigen

Die Liste soll eine Anregung geben, wie wir alle gut durch die nächste Zeit kommen. Natürlich kann sie noch erweitert werden.

Die Klasse 7c und Tanja Voigt

In diesem Jahr konnten leider keine Weihnachtsgottesdienste stattfinden und auch das beliebte Weihnachtskino musste ausfallen. Trotzdem sollte Weihnachten in der Schule nicht ausfallen – also mussten Alternativen gesucht und gefunden werden. Zwei Religionskurse aus Jg. 11 gestalteten abwechslungsreiche Videos, auf die die Schulgemeinschaft über IServ zugreifen kann.

Die Religionsgruppen der Jahrgänge 5-8 verzierten mit großem Eifer über 300 kleine Holzsterne. Diese werden zusammen mit kleinen, selbst verfassten Briefen von Frau Meiners und Frau Schultalbers zu Seniorenheimen gebracht und dort von den Mitarbeiter*innen verteilt. So bringen die Schülerinnen und Schüler durch ihre Geschenke etwas weihnachtliche Freude zu den älteren Menschen.

E. Schultalbers

Das MINT-Erdkunde-Praktikum in diesem Schuljahr ist ein besonderes – in jeder Unterrichtseinheit wird ein geographischer Standort in Braunschweig zu Fuß aufgesucht. Vor Ort gibt es dazu einen thematischen Vortrag – alles Besprochene kann „live und in Farbe“ betrachtet, erfasst und berührt werden. Der Rogenstein vom Nußberg, der Velpker Sandstein oder der Elmkalk – all‘ das konnte in Braunschweig auf- und wiedergefunden werden – am Dom, am Schloss, am Rathaus und an vielen anderen Orten. Auch die Oker, die Teiche in Riddagshausen, Schloss Richmont, Viewegs Garten und der Hauptbahnhof, das Ringgleis, der Portikus im Bürgerpark und die Maschinenhalle des Flusswasserwerkes standen auf dem Exkursionsplan.

Und es wird noch weitergehen – auf zu neuen Ufern – inmitten von Braunschweig.

A.E.Kapsch

 

… umso mehr wünschen die Chorklassen 5 und 6 in diesen so turbulenten Zeiten allen eine schöne, vor allem gesunde restliche Adventszeit und schon jetzt ein besinnliches, frohes Weihnachtsfest.

Keine einzige gemeinsame Chorprobe in diesem Jahr, alleine zu Hause üben und die Stimme einsingen, stummes Lippenbewegen vor laufender Kamera… Ihr habt das toll gemacht! Und so gibt es trotz allem doch noch: Ein Lied in jedem Haus!

A. Gildner

 

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.

So fand der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen dieses Jahr zwar ohne Zuschauer, dafür aber mit nicht weniger Freude und eindrucksvollen Beiträgen statt.

Die zuvor gewählten Klassensieger Samyak, Lilli, Katerina und Luisa traten jeweils mit einem Textauszug eines Buches ihrer Wahl gegeneinander an.

Nach einer spannenden Vorrunde setzten sich Samyak und Lilli durch und mussten im Finale einen weiteren, fremden Text vorlesen. Nach einer langen Diskussion ernannte die Jury die Teilnehmerin der 6c, Lilli, zur Schulsiegerin, welche das Wilhelm-Gymnasium nun beim stadtweiten Wettbewerb vertreten wird. Herzlichen Glückwunsch!

Zu betonen ist jedoch die Stärke des gesamten Teilnehmerfeldes, das mit abwechslungsreichen, kreativen und lebendigen Vorträgen glänzte. Somit bildet sich ein gelungener Abschluss des Jahres, in dem leider viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten.

Wir wünschen allen ein frohes, besinnliches Weihnachten mit allerbester Gesundheit!

für die Jury: Belinda Behrens, Valea Elß, Jg. 13

Samyak (6b), Lilli (6c), Luisa (6a) und Katerina (6d)

Ein Bericht von Antonia Fulst, Tanya Tomar und Sophia Willmann (10ms1)

Vom 24. bis 27.11.2020 hat an unserer Schule für den 10. Jahrgang die BEREIT Woche stattgefunden. Der Begriff BEREIT steht hierbei für ,,BERufsEIgnungsTest“.

Zu Beginn wurden wir in Kleingruppen, bestehend aus jeweils 14 Schüler*innen, eingeteilt. Am ersten Tag erhielten wir von unseren Teamer*innen zur Begrüßung die Aufgabe, sieben Schlüsselkompetenzen zu erarbeiten, die am Ende der Woche auch Grundlage für unsere individuellen Abschlussgespräche sein sollten: Teamfähigkeit, Problemlösungsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Präsentationsfähigkeit, Medienkompetenz, Arbeitsorganisation und Empathiefähigkeit. Diese Kompetenzen wurden bei uns in dieser Woche im Rahmen vieler abwechslungsreicher Aufgaben genauer unter die Lupe genommen.

Einen großen Teil unserer Zeit haben wir mit verschiedenen teambildenden Gruppenarbeiten verbracht. Eine Aufgabe, die besonders unser Interesse geweckt hat, bestand darin, eine vollständige Stadt mit jeglichen Einrichtungen zu entwerfen. Hierbei mussten nicht nur die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und ihre Bedürfnisse beachtet werden, sondern auch das Umweltbewusstsein stand im Fokus.

Den Abschluss der BEREIT-Woche bildete ein individuelles Gespräch mit den Teamer*innen. In diesem Gespräch wurden uns deren Einschätzungen sowie die Auswertung unserer Schlüsselkompetenzen mitgeteilt. Anhand dieser wurden uns dann drei bis fünf passende Berufsfelder inklusive möglicher Studiengänge vorgeschlagen. Außerdem haben die Teamer*innen uns verraten, wie wir uns bestmöglich auf das bevorstehende Berufsleben vorbereiten können.

Positiv aus dieser Woche konnten wir besonders mitnehmen, dass bei uns ein Prozess der Reflexion über mögliche berufliche Wege in Gang gesetzt wurde. Viele von uns haben die Erfahrung gemacht, dass das, was wir gut können, auch von außen so wahrgenommen wird – das bestärkt einen natürlich. Eine weitere Bereicherung stellte das Abschlussgespräch dar. Die Wahl der für uns infrage kommenden Berufsfelder wurde konkretisiert und unser Horizont an Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengängen wurde erweitert. Viele von uns haben wirklich neue Anregungen bekommen. Toll war auch, dass sich das Feedback am Ende der Woche ausschließlich auf positive Aspekte, also unsere Stärken, konzentrierte.

Fazit: Hat Spaß gemacht, wir können diese Möglichkeit der Berufsorientierung nur weiterempfehlen!

Wir danken dem Team der “Allianz für die Region” für die Organisation und Unterstützung.