Braunschweig, Januar 2021

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Erziehungsberechtigte,

das dreiwöchige Betriebspraktikum im Schuljahr 2021/2022 (dann Jahrgang 11) findet im Zeitraum vom 22.11.2021 bis 11.12.2021 statt.

Bewerbungen sind theoretisch ab sofort möglich, jedoch empfiehlt es sich eventuell mit den Bewerbungen bis zum Ende des Lockdowns, aus Rücksicht auf die Belastung der Unternehmen, zu warten. Jeder ist verpflichtet, eine schriftliche Bestätigung über das Praktikum seitens des Unternehmens oder der Institution zu erbringen, aus der alle relevanten Kontaktdaten hervorgehen, inkl. der konkreten Benennung eines Betreuers / Ansprechpartners vor Ort. Die Eltern und Erziehungsberechtigten möchte ich bitten, den Heranwachsenden beratend und unterstützend zur Seite zu stehen; ihnen jedoch das Zutrauen zu schenken, den Prozess selbstständig anzugehen und ihn zu bewältigen und vielleicht auch einmal eine erfolglose Bewerbung als wichtige Erkenntnis zu reflektieren.

Die Bestätigung kann ab sofort und soll bis spätestens 30.09.2021 bei der im JG10/11 zuständigen Lehrkraft für Politik-Wirtschaft abgegeben werden. Schüler*innen, die keinen Nachweis erbringen, nehmen zur Wahrung der Schulpflicht in diesem Zeitraum am Unterricht des zehnten Jahrgangs teil. Bei Schwierigkeiten, eine geeignete Stelle zu finden, kann unsere zuständige Berufsberaterin der Agentur für Arbeit – Frau Mannherz – beratend einbezogen werden.

Wichtig: Das Praktikum findet auf Beschluss der Fachkonferenz Politik-Wirtschaft ausschließlich im Stadtgebiet Braunschweig statt.

Schüler*innen, die sich im o.g. Zeitraum im Ausland aufhalten werden, geben bitte der zuständigen Lehrkraft einen Hinweis zur Dokumentation – aber erst dann, wenn der Auslandsaufenthalt genehmigt und gesichert ist.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Vieweg, OStR

Leitung der Fachgruppe Politik-Wirtschaft
Studien- und Berufsorientierung, Hochschulinformation und Betriebspraktikum

 

Allgemeine Informationen zum Betriebspraktikum am Wilhelm-Gymnasium im Jahrgang 11

Ein Bericht von Antonia Fulst, Tanya Tomar und Sophia Willmann (10ms1)

Vom 24. bis 27.11.2020 hat an unserer Schule für den 10. Jahrgang die BEREIT Woche stattgefunden. Der Begriff BEREIT steht hierbei für ,,BERufsEIgnungsTest“.

Zu Beginn wurden wir in Kleingruppen, bestehend aus jeweils 14 Schüler*innen, eingeteilt. Am ersten Tag erhielten wir von unseren Teamer*innen zur Begrüßung die Aufgabe, sieben Schlüsselkompetenzen zu erarbeiten, die am Ende der Woche auch Grundlage für unsere individuellen Abschlussgespräche sein sollten: Teamfähigkeit, Problemlösungsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Präsentationsfähigkeit, Medienkompetenz, Arbeitsorganisation und Empathiefähigkeit. Diese Kompetenzen wurden bei uns in dieser Woche im Rahmen vieler abwechslungsreicher Aufgaben genauer unter die Lupe genommen.

Einen großen Teil unserer Zeit haben wir mit verschiedenen teambildenden Gruppenarbeiten verbracht. Eine Aufgabe, die besonders unser Interesse geweckt hat, bestand darin, eine vollständige Stadt mit jeglichen Einrichtungen zu entwerfen. Hierbei mussten nicht nur die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und ihre Bedürfnisse beachtet werden, sondern auch das Umweltbewusstsein stand im Fokus.

Den Abschluss der BEREIT-Woche bildete ein individuelles Gespräch mit den Teamer*innen. In diesem Gespräch wurden uns deren Einschätzungen sowie die Auswertung unserer Schlüsselkompetenzen mitgeteilt. Anhand dieser wurden uns dann drei bis fünf passende Berufsfelder inklusive möglicher Studiengänge vorgeschlagen. Außerdem haben die Teamer*innen uns verraten, wie wir uns bestmöglich auf das bevorstehende Berufsleben vorbereiten können.

Positiv aus dieser Woche konnten wir besonders mitnehmen, dass bei uns ein Prozess der Reflexion über mögliche berufliche Wege in Gang gesetzt wurde. Viele von uns haben die Erfahrung gemacht, dass das, was wir gut können, auch von außen so wahrgenommen wird – das bestärkt einen natürlich. Eine weitere Bereicherung stellte das Abschlussgespräch dar. Die Wahl der für uns infrage kommenden Berufsfelder wurde konkretisiert und unser Horizont an Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengängen wurde erweitert. Viele von uns haben wirklich neue Anregungen bekommen. Toll war auch, dass sich das Feedback am Ende der Woche ausschließlich auf positive Aspekte, also unsere Stärken, konzentrierte.

Fazit: Hat Spaß gemacht, wir können diese Möglichkeit der Berufsorientierung nur weiterempfehlen!

Wir danken dem Team der “Allianz für die Region” für die Organisation und Unterstützung.