Ist es Krankheit oder Liebe? – Longos’ Hirtenroman Daphnis und Chloe

Teile des spätantiken Romans übersetzte der Griechischkurs Jahrgang 10 unter dem Aspekt des Verliebtseins. Zwei Jugendliche finden auf der wunderschönen Insel Lesbos ihre Gefühle zueinander, können sich diese aber nicht erklären. Es sind die Schafhirtin Chloe und der Ziegenhirte Daphnis; Dorkon ist ebenfalls ein guter Freund und Rinderhirte, der sich wie Daphnis in Chloe verliebt.
Der greise Rinderhirte Philetas erklärt Chloe und Daphnis, dass der Gott Eros bei solch seltsamen Gefühlen seine Finger im Spiel hat.
Die SchülerInnen haben aktuelle Facebookprofile der Hauptakteure erstellt.

S. Conrad

Mit ihrem Beitrag beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen waren im vergangenen Schuljahr drei Schülerinnen und ein Schüler des 9. Jahrgangs sehr erfolgreich: Anni Chu, Fiona Fiedrich, Antonia Hübner und Anas Al Natsheh errangen mit ihrem Film „La légende mystérieuse“ den 3. Landespreis.

Nicht nur das Schreiben des Drehbuchs, die Umsetzung mit Kostümauswahl und Schauspiel, sondern auch die technische Realisierung und Bearbeitung stellten Herausforderungen dar, die aber gemeistert und mit einem tollen Preis belohnt wurden. Herzlichen Glückwunsch an die vier Teilnehmer/innen!

K. Dahlheim

Die Sanierung und Renovierung des WGs geht voran. Nicht nur im Hinblick auf den Brandschutz wird das Schulgebäude optimiert, sondern auch die Verbesserung der Akustik ist ein Thema. Dafür werden sogenannte “Akustikelemente” eingebaut. Das sind mit Stoff bespannte flache Baukörper, die an die Wand gehängt werden… also eigentlich ideal dazu geeignet, um daraus Bilder zu machen… –

Hast du Lust, einen Entwurf für die Gestaltung eines der Elemente zu machen und dann vielleicht noch einen Preis zu gewinnen? Dann mach mit beim Schülerwettbewerb “Style your school”!

Die Teilnahmebedingungen findest du HIER (pdf).

Am 02.09.2021 wurden die neuen 5. Klassen in unserer Aula feierlich in die Schule aufgenommen.

Herzlich willkommen am WG!

Fotos: Hanna Lorenz, Anja Adomeit

Gestrandete Wale mit dem Bauch voller Plastikmüll, ein Strand voller Tüten und leerer Plastikbehälter. Bilder, die es so zwar nicht in Braunschweig gibt und uns doch allen bekannt sind, da sie sinnbildlich für das weltweite Problem der Plastikverschmutzung stehen. Also alles sauber an Braunschweigs Gewässern?

Im Rahmen des Citizen-Science-Aktion “Plastic Pirates – Go Europe!” haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7c und 7c bewiesen, dass dies nicht der Fall ist. An den Untersuchungsorten Löwenwall und Museumspark fanden sie innerhalb kürzester Zeit kiloweise Plastikmüll. Besonders überraschend war die Erkenntnis, dass der Großteil dieses Mülls nicht auf den ersten Blick zu sehen ist. Zudem wurde die Strömungsgeschwindigkeit der Oker gemessen und mithilfe eines speziellen Netzes Mikroplastik im Wasser gesammelt. Die Ergebnisse wurden dokumentiert und nun an ein kooperierendes Forschungsinstitut in Kiel gesendet. Somit leisteten die Schülerinnen und Schüler in ihrem Erdkunde-Unterricht einen konkreten Beitrag zur wissenschaftlichen Bearbeitung dieses Problems.

Vielen Dank an die Klassen 7c und 7d für das Engagement zum Schutz der schulnahen und schulfernen Umwelt!

L. Zimmermann

Urkundenverleihung für WG-Teilnehmer

Viele des Wilhelm-Gymnasiums sind in diesem Schuljahr dem Wettbewerbsaufruf der Ingenieurkammer gefolgt und haben ein Dach für eine Stadion-Zuschauertribüne konstruiert. Wie bereits berichtet, erlangte Hannes (Jg. 6) mit seinem Modell den zweiten Platz in Niedersachsen. Lena (Jg. 5) erhielt sogar den ersten Platz und qualifizierte sich für die Bundesrunde, die sie mit einem fantastischen 5. Platz abschloss. Auch die Modelle von Charlotte, Aina, Alessandra und Julia (alle Jg. 5), Mazen (Jg. 6), Konrad, Anton und Paul (alle Jg 8) zeugen von Erfindergeist und haben alle Ehre verdient. Wir gratulieren allen Teilnehmern für ihre kreativen Ideen und ihr Durchhaltevermögen!

Nächstes Schuljahr geht der Wettbewerb mit einem neuen Motto wieder auf die Suche nach Ingenieurtalenten. Wir können gespannt sein.

Mehr Infos zum Wettbewerb gibt es hier:
https://www.ingenieurkammer.de/das-koennen-wir-fuer-sie-tun/schule-und-hochschule/schule/junioring-schuelerwettbewerb-2020/2021

K. Schlotter

Ursprünglich ist „Soon May the Wellerman Come“ ein neuseeländisches Seemannslied (Shanty), das zwischen 1860 und 1870 entstand – es erzählt von der harten Arbeit, der wochenlangen Isolation der Walfänger auf hoher See, aber auch von ihrer Hoffnung und Vorfreude auf die Ankunft der Versorgungsschiffe der Gebrüder Weller bei ihnen.

Ende 2020 wurde das Shanty von einem schottischen Postboten (Nathan Evans) „wiederentdeckt“ und in ganz einfacher musikalischer Form über diverse Internetplattformen verbreitet – es wurde ein enormer Erfolg. Warum?

Unter anderem deshalb, weil die Geschichte im Song einen Vergleich zulässt zur schwierigen Lage vieler Menschen innerhalb der Corona-Pandemie der vergangenen Monate.

Die Chorklassen der Jahrgänge 5 und 6 haben sich diesen Song vorgenommen und ihren ganz eigenen „Wellerman“ daraus gemacht. Auch sie erzählen von Isolation, Sorgen, Einschränkungen – aber eben auch von Hoffnung, Zuversicht und der Überzeugung, dass wir gemeinsam wieder bessere Zeiten erleben werden.

Viel Spaß mit diesem musikalischen Mutmacher!

A. Gildner

 

In der Coronazeit treiben die meisten Leute auch ganz alleine auf dem Meer der Pandemie herum und suchen den Horizont nach dem Boot der Hoffnung ab. (Edith, Jg.5

 

In beiden Songs geht es darum, auch in schwierigen Zeiten nicht die Hoffnung zu verlieren. (Nia, Jg.6)

 

An unserem Song gefällt mir, dass er von vielen Tatsachen der Pandemie erzählt, aber auch von Hoffnung und Zuversicht. (Justus, Jg.5)

 

An unserem Song gefällt mir, dass wir alle daran beteiligt waren und unsere eigenen Strophen geschrieben haben. (Lilli, Jg.6)

 

An unserem Song gefällt mir, dass wir als Chorklasse endlich wieder etwas zusammen gemacht haben. (Milena, Jg.6)

Im Wahlpraktikum Mechatronik (MINT-Profil im Jahrgang 10) haben wir 3D-Modelle am Computer mit FreeCAD konstruiert und anschließend mit einem 3D-Drucker hergestellt. Unsere Gruppe hat sich für ein motorbetriebenes Boot entschieden. Zunächst arbeiteten wir an dem Rumpf des Schiffes und an der Schiffsschraube. Die Herausforderung hierbei war vor allem, die Schwimmfähigkeit des Bootes hinzubekommen, es sollte schließlich im Wasser nicht umkippen. Doch wir konnten dieses Problem beheben und unseren Prototypen stets verbessern. Als wir nach dem Lockdown wieder in die Schule gehen konnten, haben wir unseren digitalen Prototypen zum Leben erweckt. Einer der spannendsten Momente war, als wir die Schwimmfähigkeit des Bootes getestet haben alles lief wie geplant. Zum Schluss haben wir den selbst ausgedruckten Propeller an der Schiffsschraube befestigt und die Schiffsschraube an einem Motor befestigt. Den Motor haben wir zuletzt an eine Stromquelle angeschlossen, in unserem Fall an zwei Batterien.

Berenike Loch, Klasse 10m3