Montag, 13.04.2026

Wir trafen uns um 8:45 Uhr am Hauptbahnhof, um anschließend um 9:10 Uhr den Zug nach Hannover zu nehmen. Vom Hannoveraner Hauptbahnhof nahmen wir den Zug nach Bad Fallingbostel. Als wir in Bad Fallingbostel angekommen waren, mussten wird noch ca. 15 Minuten zur Jugendherberge laufen. Als wir bei der Jugendherberge angekommen waren, bezogen wir unsere Zimmer und aßen anschließend Mittagessen. Nach dem Mittagesse und Erkunden der Jugendherberge machten wir eine Stadtralley durch Bad Fallingbostel. Auf der Stadtralley konnte wir viele interessante Fakten über Bad Fallingbostel lernen.

Am Ende sollten wir uns auf ein Eis an der Eisdiele treffen. Leider hatte diese zu. Vor dem Abendessen wurde noch die Stadtralley ausgewertet, die Gewinner durften sich als Erste Essen holen.
Nach dem Abendessen fand ein von zwei Schülern erstelltes „Wer wird Millionär?“-Quiz statt. Der glückliche Gewinner erhielt eine Tüte Katjes. Das war der erste Tag unserer Klassenfahrt.

Dienstag, 14.04.2026

An diesem Tag waren wir im Vogelpark Walsrode.

Wir haben das erste Mal gefrühstückt und danach haben wir uns fertig gemacht, um in den Vogelpark zu gehen. Wird sind fast eine Stunde mit dem Bus gefahren und sind endlich am Vogelpark angekommen. Dort haben wir, nachdem wir den Park erstmal frei erkunden durften, eine Flugshow gesehen. Da wurden uns verschiedene Vögel vorgestellt. Es war sehr cool. Danach haben wir eine Vorstellung der Schnäbel verschiedener Vögel erhalten. Nach dieser interessanten Vorstellung durften wir den Vogelpark bis zur Greifvogelfütterung anschauen. Danach mussten wir nach kurzer Zeit gehen. Wir haben wieder den Bus zur Jugendherberge genommen. Am Abend gab es noch Abendessen und um 22:00 Uhr mussten wir schlafen gehen.
Wir waren sehr zufrieden mit dem Tag und haben ihn sehr genossen.

Mittwoch, 15.04.2026

Am dritten Tag, dem Mittwoch, konnten wir in der Jugendherberge bleiben.

Der Tag startete mit einem gemütlichen Frühstück und alle freuten sich auf das bevorstehende Steinzeitseminar, welches um 10:00 Uhr mit der Begrüßung seitens Herrn Frickes, der extra für uns aus Hannover gekommen war, begann.Zuerst durften wir aus nächster Nähe Steinzeitwerkzeuge, zum Teil Originale bestaunen. Es war beindruckend, solche Bronzewerkzeuge zu betrachten und etwas so Altes in den Händen halten zu können. Anschließend haben wir Feuer erzeugt. Dies fanden die meisten schwierig, doch manchen ging es auch sehr gut von der Hand.
Danach formten wir kreative Figuren und andere Sachen aus Ton. Manche machten schöne Kugeln, während andere Delfine machten. Diese haben wir dann über einem Feuer fest werden lassen. Anschließend haben alle mit Naturfarben und Holzkohle gemalt.Dabei entstanden sehr schöne und lustige ,,Gemälde”. Zum Abschluss durften wir mit einem Bogen auf eine Zielscheibe schießen. Sogar ein 9-Punkte-Schuss war zu bewundern. Dieser kam von Johanna.Nach dem Ende des Seminars gingen alle in den Stadtkern, um ein Eis zu essen und weitere Vorräte im nahegelegenen Supermarkt zu kaufen. Zum Essen gab es mittags Kartoffelpuffer mit Apfelmus. Abends gab es Tomatensuppe oder alternativ verschiedene Brotsorten mit Aufstrichen. Dieser 3.Tag hat am Ende alle mit Frieden in ihren Betten ruhen lassen.

Donnerstag, 16.04.2026

Morgens sind wir erst einmal zum Frühstück gegangen und haben unsere Lunchboxen für den Tag gepackt.

Mit dem Zug sind wir nach Hodenhagen gefahren und im Anschluss 45 Minuten zum Seregenti-Park gelaufen. Als erstes haben wir eine Safari in einem speziellen Bus durch die Tiergehege gemacht. Dabei haben wir unter anderem Giraffen, Löwen, Kühe und Kängurus gesehen und viel über sie erfahren. Danach durften wir in kleinen Gruppen den Freizeitpark erkunden und verschiedenste Attraktionen nutzen.Auf dem spontan geplanten Rückweg gab es ein paar Komplikationen, doch nach einigem Hin und Her sind wir am Bahnhof angekommen 😊(Anmerkung Frau Reinecke: Wir waren uns nur uneinig über den kürzesten Weg und sind wahrscheinlich 10 m mehr gelaufen.).Als wir wieder in Bad Fallingbostel angekommen waren, durften wir uns eine halbe Stunde frei bewegen. Nach dem Abendessen haben wir noch eine Party mit Musik und Snacks geschmissen.
Der Tag hat uns viel Spaß und Freude bereitet.

Freitag, 16.04.2026

Am Morgen hat Frau Reinecke uns um 7:30 Uhr geweckt. Wir begannen zu packen, haben uns dann fertig gemacht. Zwischendurch hatten wir eine kleine Stärkungspause durchs Frühstück. Danach haben wir gepackt. Am Ende hatten wir ein kleines Problem, weil ein Zimmer den Schlüssel nicht mehr finden konnte. Durch vieles Suchen, auch im Mülleimer, haben wir ihn in einem Rucksack gefunden. Trotz der kleinen Verspätung kamen wir noch rechtzeitig am Bahnhof an.Wir nahmen den Regionalbahn um kurz nach Zehn. Als wir in Hannover ankamen, mussten wir eine Stunde auf den Zug nach Braunschweig warten. Als wir schließlich in Braunschweig ankamen, wurden alle von ihren Eltern abgeholt.

Zum dritten Mal in Folge konnte sich die Schachmannschaft des Wilhelm-Gymnasium zur Deutschen Schulschachmeisterschaft aufmachen. Diesmal als Altersklasse WK III.
Am Donnerstag, den 30. April 2026, ging es morgens los. Julius Freimuth, Tobias Klebsch, Hagen Petz und Kyllian Tanukusuma saßen zusammen mit Schachlehrer Robert Engel und Begleitung Kerstin Reinecke pünktlich im Zug gen Ostfriesland. Also die Jungs waren pünktlich, der Zug weniger. Zum Glück fahren alle zwei Stunden Züge Richtung Emden vom Hannoveraner Hauptbahnhof.

Die letzte Herausforderung der Anreise war der vollgepackte Bus von Leer nach Aurich, nicht nur wir wollten damit zum Turnier fahren.
Zum Glück waren wir aber rechtzeitig zum leckeren Abendessen angekommen. Nach dem Beziehen der gemütlichen Zimmer konnten wir uns satt essen. Dann gab es viel Wiedersehensfreude mit Mannschaften, die wir schon beim letzten Mal kennengelernt hatten.

Am nächsten Morgen ging es los. Die ersten Runden verliefen phänomenal für das WG. Nach vier Siegen in Folge musste sich die Mannschaft erst den Favoriten aus Berlin vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium geschlagen geben. Am Nachmittag wurde aber schon gemeinsam analysiert und natürlich wieder Schach gespielt. Und natürlich die ersten Erfolge mit einem dicken Eis gefeiert. Herr Engel hätte die Schachspieler gerne zum Fußballspielen überredet. Aber Schach war allen wichtiger.

Am letzten Morgen wurde es noch spannend um die Verteilung der ersten Plätze. Nach nur einer Niederlage, einem Unentschieden und fünf Siegen wurde das WG Deutscher Vizemeister mit 11 Mannschaftspunkten und 19,5 Brettpunkten.

Den imposanten Pokal haben wir gerne mit Bus und Bahn nach Hause gebracht. Natürlich gibt es schon Pläne für das nächste Jahr…

Wir danken dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung der Fahrt.

Am 13.04. besuchte der WN Kurs 9 im Rahmen des Unterrichts ein Krematorium. Dort erhielten wir eine interessante und informative Führung, bei der uns die Abläufe vor Ort anschaulich erklärt wurden.

Trotz des eher schwierigen Themas Tod und Endlichkeit konnten wir viele Fragen stellen, die offen beantwortet wurden. Der Besuch bot wertvolle Einblicke und trug dazu bei, ein besseres Verständnis für die Abläufe und den würdevollen Umgang mit dem Thema Tod zu entwickeln.

Foto und Text: W. Ulbricht

Wenige Tage nach der großen Gedenkfeier zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald waren vier Geschichtskurse des 12. Jahrgangs des WG in der Gedenkstätte und haben einen nachdrücklichen Eindruck des unvorstellbaren Grauens erhalten, das Menschen einander dort ab 1937 zugefügt haben.

Die Größe des Geländes, die Begehung der Orte des Schreckens, die Ausmaße und Perversion dieser Terrororganisation sowie die mit zahlreichen biografischen Details durchsetzten Informationen unserer Gruppenbegleiter waren eine emotionale Herausforderung.

Gut, dass so viele Schülerinnen und Schüler sich dies zugemutet haben – die Eindrücke werden nachwirken und hoffentlich unser Handeln langfristig prägen.

Eike Conrady, Fachgruppe Geschichte

Frühlingshafte Temperaturen, viel Teamgeist und packende Wettkämpfe prägten das Winterfinale 2026 von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ und machten die Veranstaltung trotz besonderer Herausforderungen zu einem einzigartigen Erlebnis für unsere Schulmannschaften.

Ursprünglich in Schonach geplant, wurden die Wettkämpfe aufgrund von Schneemangel ins benachbarte Schönwald verlegt, wo die Organisatoren dank großen Einsatzes sehr gute Bedingungen schufen.

Am Montag konnten sich unsere beiden WG-Teams beim Training vom guten Zustand der Loipe überzeugen, am Abend folgte die feierliche Eröffnungszeremonie, in der unsere Schulmannschaften gemeinsam mit den Langläufern der anderen niedersächsischen Schulen sowie den Skispringern und der Ski-Alpin-Mannschaft unser Bundesland vertraten.

Am Dienstag stand der Einzelsprint auf dem Programm, der aufgrund der geringen Schneelage ohne Technikelemente durchgeführt wurde. Dennoch zeigten unsere Schulmannschaften starke kämpferische Leistungen und absolvierten die anspruchsvolle Strecke in Schönwald sehr ordentlich.

Am Mittwoch folgte die abschließende Staffel, ein wirklich besonderes Erlebnis, bei dem über 30 Staffeln in einem Massenstart gemeinsam starteten und um die Platzierungen kämpften.

Unsere beiden WG-Mannschaften belegten am Ende die Plätze 17 und 18, ein sehr achtbares Ergebnis in einem stark besetzten Feld, das bei der stimmungsvollen Schlussfeier mit anschließender Après-Ski-Party gebührend gefeiert wurde.

Text: Christian Schindler

Fotos: Volker Thomsen und Christian Schindler

Sehr sportlich ging es zu bei der Klassenfahrt der 7d in Schierke. Leider konnten wir nicht wie geplant mir den Skiern unterwegs sein, da der Schnee sich kurz zuvor verabschiedet hatte. Ein besonderes Highlight war die Wanderung zum Brocken bei schönstem Sonnenschein durch das Eckerloch. Schmelzwasser und immer wieder vereiste Flächen machten den Stieg zu einem kleinen Abenteuer.

Ein mindestens ebenso großes Abenteuer war, dass alle Schülerinnen und Schüler die komplette Klassenfahrt ohne Handy bestritten haben. Vermisst hat das Handy in diesen Tagen eigentlich niemand so richtig, außer um die Uhrzeit zu checken. Stattdessen spielten wir in der freien Zeit viele Gesellschaftsspiele, trieben Sport oder trafen uns einfach zum Quatschen auf den Zimmern.

K. Schlotter

 

WG-Schüler glänzen bei „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ im Oberharz

Spannende Wettbewerbstage bei besten Bedingungen

Bei strahlendem Sonnenschein und optimalen Schneeverhältnissen traten drei engagierte Schulmannschaften des Wilhelm-Gymnasiums im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ zum Skilanglaufwettbewerb in Sonnenberg im Oberharz an. Der traditionsreiche Wettbewerb forderte unsere Schüler gleich am ersten Wettkampftag mit einem anspruchsvollen Techniksprint, bei dem Hindernisse überwunden oder geschickt umfahren werden mussten. Die dabei erzielten Einzelzeiten wurden addiert und bildeten die Ausgangslage für das Staffelrennen am zweiten Tag.

Starke Leistungen der WG-Mannschaften

Die Jungenmannschaft in der Altersklasse U16 belegte nach einem tollen Staffelrennen am zweiten Wettkampftag einen 4. Platz in der Gesamtwertung. Der Mädchenmannschaft der U16 gelang es sogar, sich den 2. Platz hinter der Robert-Koch-Schule aus Clausthal-Zellerfeld zu sichern. Das bedeutete die Qualifikation für das bundesdeutsche Winterfinale in Schonach Anfang März.

Der Höhepunkt war jedoch der souveräne Landessieg der Mixed-Mannschaft (U14), welche mit zwei Minuten Vorsprung die Mannschaften vom Gymnasium Hitfeld, der HvF aus Braunschweig und der Oberschule Braunlage auf die weiteren Plätze verwies.

Somit vertreten zwei WG-Mannschaften unser Bundesland beim Winterfinale im Schwarzwald.

 

Text: Christian Schindler

Fotos: Volker Thomsen

 

 

 

 

Am 24.11. unternahm der Musikkurs von Frau Dreßel um 20 Uhr einen Ausflug zum Staatstheater. Dort wurde das 3. Sinfoniekonzert mit dem Titel „Zwischen Traum und Realität“ vom Staatsorchester aufgeführt. Der junge, schon international bekannte, Dirigent Jascha von der Goltz stellte die Dramaturgie und emotionale Ladung der Stücke besonders anschaulich dar.

Zu Beginn des Abends war die Stimmung erwartungsfreudig, der rötliche Hintergrund auf der Bühne des Großen Hauses strahlte Wärme und Gemütlichkeit aus.

Das erste Stück „Central Park in the dark“ (1906) von Charles Yves begann an der untersten Grenze der Dynamik, eine düstere untypische Stimmung breitete sich aus und die eigensinnig „unorthodoxe“ Kompositionsweise des amerikanischen Komponisten kam hervorragend zur Geltung. Der Komponist, der von seiner Musik allein nicht leben konnte und als Versicherungsangestellter arbeitete, versuchte hier die Illusion zu erzeugen, dass man bei Nacht im berühmten Central Park säße. Yves entwickelte ausgefallene und experimentelle Melodien und galt als Außenseiter und Visionär. Im Theaterpark fühlte es sich auf dem Hin- und Rückweg plötzlich ähnlich düster und unheimlich an.

„Die Toteninsel“ von Sergej Rachmaninow aus dem Jahr 1909 ist ausdrucksstark. Hört man das Stück, hat man ein ähnliches Bild vor Augen wie das gleichnamige Gemälde von Arnold Böcklin, worauf man eine einsame Insel sieht, die aus dem dunkleren Hintergrund heraussticht. Extrem expressiv nahm das Stück die Zuhörer mit auf eine Reise zur Toteninsel. Die Spannung und Dramatik war während des ganzen Stückes zu spüren und nahm mit zunehmender Beteiligung der einzelnen Instrumente zu.

Das letzte Stück – die Sinfonie in Fis-Dur – wurde im Jahr 1952 von Erich Wolfgang Korngold geschrieben. Schon mit 11 Jahren komponierte dieser seine ersten Stücke, welche auch berühmt wurden, wie z. B. das Ballett „Der Schneemann“.

Korngold (1897-1957) galt schon in jungen Jahren als Wunderkind der Wiener Spätromantik. Zur Zeit des Nationalsozialismus wanderte er nach Amerika aus und startete in Hollywood eine Karriere als einer der ersten Filmmusiker, gewann zwei Oscars und schrieb für über 20 Filme die Filmmusik. Durch die vielen filmmusikalischen Elemente in der Musik entstanden viele Bilder direkt im Kopf und man wurde direkt in die Musik hineingerissen.

Es war ein besonderer Abend!

verfasst vom Musikkurs Jahrgang 12 (Susanne Dreßel)