Im Wahlpraktikum Mechatronik (MINT-Profil im Jahrgang 10) haben wir 3D-Modelle am Computer mit FreeCAD konstruiert und anschließend mit einem 3D-Drucker hergestellt. Unsere Gruppe hat sich für ein motorbetriebenes Boot entschieden. Zunächst arbeiteten wir an dem Rumpf des Schiffes und an der Schiffsschraube. Die Herausforderung hierbei war vor allem, die Schwimmfähigkeit des Bootes hinzubekommen, es sollte schließlich im Wasser nicht umkippen. Doch wir konnten dieses Problem beheben und unseren Prototypen stets verbessern. Als wir nach dem Lockdown wieder in die Schule gehen konnten, haben wir unseren digitalen Prototypen zum Leben erweckt. Einer der spannendsten Momente war, als wir die Schwimmfähigkeit des Bootes getestet haben – alles lief wie geplant. Zum Schluss haben wir den selbst ausgedruckten Propeller an der Schiffsschraube befestigt und die Schiffsschraube an einem Motor befestigt. Den Motor haben wir zuletzt an eine Stromquelle angeschlossen, in unserem Fall an zwei Batterien.
Berenike Loch, Klasse 10m3
Valea Elß in Wolfenbüttel ausgezeichnet – Ehrungen der Teilnehmer durch den Schulleiter
Nach kleiner Zwangspause hat der Niedersächsische Altphilologenverband in diesem Schuljahr wieder zum hochrangigen landesweiten Wettbewerb rerum antiquarum certamen (RAC) in den Alten Sprachen Griechisch und Latein aufgerufen, um die besten Altsprachler des Landes zu finden und auszuzeichnen.
Valea Elß ist in Wolfenbüttel als eine der Landesbesten ausgezeichnet worden. Weitere Teilnehmer wurden für ihre hervorragenden Ergebnisse vom Schulleiter belobigt.
das rerum antiquarum certamen In diesem Wettbewerb galt es, sich zunächst einer fordernden Wettbewerbsklausur zu stellen. Danach fertigten die Teilnehmer eine umfangreiche Hausarbeit zu verschiedenen Themen der Antike an. Diese reichten von einem Vergleich antiker Philosophie mit den Erkenntnissen moderner Hirnforschung bis hin zu Vorstellungen von Liebe und Partnersuche und einer Analyse des antiken Frauenideals. Die abgegebenen Arbeiten waren ohne Ausnahme außerordentlich arbeitssam und kenntnisreich und legen ein großartiges Zeugnis für die Leistungen der Teilnehmer in den Alten Sprachen ab.
Tolle Erfolge Nach strenger Gegenlese wurden die allerbesten Kandidatinnen und Kandidaten des Landes vom 17.-19. Juni dann noch zu einem Kolloquium nach Wolfenbüttel geladen. Wiederholt war – nach dem Sieg in der letzten Runde – auch diesmal wieder das WG vertreten: unsere Schülerin Valea Elß hat für ihre herausragende Leistung eine Einladung zum Kolloquium erhalten und das WG großartig vertreten. Die Teilnehmer stellten sich gegenseitig ihre Arbeiten vor und mussten vor einer strengen Wettbewerbsjury über weitere Themen referieren und eine Diskussion hierüber moderieren. In einer Feierzeremonie am 19.06. wurden sie für Ihre Leistung entsprechend gewürdigt und mit Buchpreisen beschenkt.
Während der Schulleiter und ich als Betreuer nach dem Festakt bei glänzendem Wetter bereits voller Stolz Gelegenheit hatten, Valea für ihre tolle Leistung zu loben, lud die Fachgruppe der Alten Sprachen zum 30. Juni noch einmal alle Teilnehmer am Wettbewerb, die eine Hausarbeit geschrieben haben, zu einer Ehrung ein. Der Schulleiter würdigte hierin den großartigen Einsatz und das unter Beweis gestellte Können unserer Schülerinnen und Schüler und dankte den betreuenden Lehrern. Ausgezeichnet wurden Lina Minnich, Valea Elß, Maike Bauerecker (Gaußschule) aus dem 13. Jahrgang sowie Emily Jorswieck, Evelina Minebaev und Lars Gehrke aus dem 12. Jahrgang. Alle Teilnehmer erhielten für ihre Leistungen eine Urkunde und Buchpreise. Zu ihrem Einsatz und ihrem Erfolg gratulieren wir ganz herzlich!
Denis Duwe
Der Abigottesdienst stand unter dem Motto “Leuchten wie die Sterne”. Daher kam das Vorbereitungsteam zu dem Entschluss, die Kollekte dem gemeinnützigen Verein Sternstunden e.V. zugute kommen zu lassen. Mit den Geldern unterstützt der Verein Projekte in Deutschland und der ganzen Welt für Kinder, die krank, behindert oder in Not geraten sind. Es werden Projekte zur Bildung durchgeführt. Auch im Bereich Prävention ist Sternstunden aktiv und fördert Maßnahmen, die Kinder und Jugendliche aufklären, stark und unabhängig machen. Die Kollekte des Abigottesdienstes ergab einen Betrag von 500,00 Euro, der an Sternstunden e.V. überwiesen wurde.
Einen herzlichen Dank an alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes, die dies mit ihrer Spende ermöglicht haben!
Angelika Meiners und Vorbereitungsteam
Bilder vom Gottesdienst
… zum bestandenen Abitur 2021!
Entlassungsfeier am 02.07.2021
Das Abifoto mit Schulleiter und Koordinator
Das Abifoto mit winkenden Händen
- die Original-Dateien herunterladen mit Rechtsklick und “Ziel speichern unter…”
Abiturienten 2021
Justus Thorwald Ahlers
Joo-Ho Ahn
Philipp Albrecht
Finn Ameer
Paul Anton Antlitz
Henri Aldo Becker
Belinda Behrens
Gerion William Benz
Vincent Valentin Biemer
Franziskus Winrich Menfried Maria Bierbrauer zu Brennstein
Adrian Joel Borges Ximenes
Helena Bothe
Carolin Simone Brehm
Jonas Bröring
Nikolas Bühmann
Justus René Burgdorf
Justina Dai
Jonas Day
Inge Dimmel
Lina Helen Eichstaedt
Valea Lisa Maria Elß
Roukaya Fadaïl
Daria Fedorova
Aiko Furch
Frederik Geiger
Josephine Chantal Große
Joshua Ramon Groza
Bastian Hartig
Benedikt Helms
Emma Dorothea Herrmann
Lilli Sophie Jacksteit
Merle Donata John
Victoria Kliwer
Holly Ann Knerich
Gero Köpcke
Lucia Sophie Kortemeier
Niklas Kretzschmar
Alina Krüger
Maximilian Kühn
Laurenz Lemke
Jonathan Leonard Maidl
Kevin Julian Majewski
Laurin Mayer
Jannis Meinertz
Lola Mindt
Lina Minnich
Gioia Ima Morano
Laura Sophie Müller
Carola Neef
Robert Oetke
Bendix Corvin Ott
Zeliha Ümmühan Özkan
Kira Pormann
Jakob Przybilski
Lea Schmidt
Kevin Schneider
Justus Schomerus
Pascal Johann Schröder
Amelie Liselotte Schüler
Lisa Schumacher
Leonard Karl Senst
Lea Sigrid Sgorsaly
Johann Kaspar Heinrich Steifensand
Paul Caspar Suttka
Emma-Paulina Täger
Leakadziya Tsiufiayeva
Sophie Werschke
Jasper Frederik Wiersdorff
Emily Wiesner
Lennart Bruno Wolf
Tingwei Xia
Matthias Ulrich Ziegler

Dr. Julius Bockemüller
Am 29. Juni 2021 wurde von dem Künstler Gunter Demnig zur Erinnerung an das Schicksal des Sickter Arztes Dr. Julius Bockemüller ein Stolperstein verlegt. Dies ist bereits der fünfte Stein, der vor dem Wilhelm-Gymnasium (WG) in Braunschweig auf die Verbrechen der Nationalsozialisten hinweist.
Paula Caesar, Anne Heinemann und Hanna Schwarz, Schülerinnen des WG, hatten im März 2020, im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins „Stolpersteine für Braunschweig“, das Schicksal von Julius Bockemüller im Roten Saal des Schlosses eindrucksvoll vorgestellt. Wegen der Corona-Pandemie musste die Verlegung des Stolpersteins auf dieses Jahr verschoben werden.
Jutta Salzmann, Sprecherin des Vereins „Stolpersteine für Braunschweig“, wies in ihrer Ansprache auf die aktuelle gesellschaftliche Bedeutung der Stolpersteine hin und würdigte die Idee des Künstlers Gunter Demnig. Europaweit erinnern inzwischen über 75 000 Steine an Menschen, die in der NS-Zeit verfolgt, ermordet, vertrieben oder deportiert worden sind. Angesichts von zunehmendem Rechtsextremismus und Rechtspopulismus ist es wichtig, vor Ort an die Opfer zu erinnern.
Schulleiter Volker Ovelgönne begrüßte die Anwesenden, brachte seinen Dank gegenüber den Schülerinnen und den Lehrerinnen Eike Conrady und Petra Weigel zum Ausdruck. Für die zahlreich anwesenden Schüler:innen sei die heutige Stolpersteinverlegung „lebendiger Geschichtsunterricht“.
Für die Stadt Braunschweig schlug Bürgermeisterin Anke Kaphammel den Bogen vom Nationalsozialismus zu aktuellen rechtsextremen Ereignissen: „Wir müssen weiterhin sehr wachsam sein und unsere Demokratie schützen.“
Die Schülerinnen stellten kurz den Lebensweg von Dr. Julius Bockemüller vor. Er war von
1906 bis zur Reifeprüfung 1915 Schüler am „Herzöglichen Wilhelm-Gymnasium“, wie die Schule damals offiziell hieß. 1924 ließ er sich als Landarzt in Sickte nieder, wurde 1942 nach einer Denunziation verhaftet. Nach einem Prozess vor dem Volksgerichtshof fand am 21. April 1943 in Berlin-Plötzensee die Hinrichtung statt.
Dr. Diethelm Krause-Hotopp überbrachte die Danksagung der Enkelinnen, die an der Veranstaltung aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen konnten.
Zum Abschluss legten Schülerinnen Rosen an die fünf Stolpersteine.
Dr. Diethelm Krause-Hotopp
Foto (Diethelm Krause-Hotopp): Der Stolperstein für Dr. Julius Bockemüller vor dem Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig.
… zum Gedenken an unseren ehemaligen Schüler Dr. Julius Bockemüller
Nach und nach füllte sich der Gehweg vor dem Haupteingang. Anwesend waren einige VertreterInnen und an dem Projekt Beteiligte, die sich mit Lehrkräften, SchülerInnen und weiteren Interessierten versammelt hatten. Gegen 9 Uhr begann die Veranstaltung mit einer einstimmenden Musikeinlage von Charlotte Warstat und Alexander Schejok.
Die Begrüßung übernahm Herr Ovelgönne, der die Verlegung mit einer ‚lebendigen Geschichtsstunde‘ verglich. Daraufhin richtete auch Frau Salzmann vom Verein Stolpersteine für Braunschweig ein paar begrüßende Worte an die Runde und dankte in diesem Zug Herrn Dr. Krause-Hotopp, auf dessen Initiative hin diese Verlegung erst ins Rollen kam. Es folgte eine kurze Ansprache von Frau Kaphammel , der Bürgermeisterin in Braunschweig, mit dem wichtigen Appell, die Gräueltaten der NS-Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und immer wieder daran zu erinnern, um auch in der heutigen Zeit den verstärkt aufkommenden rechtsextremistischen Strömungen entgegenzuwirken. Das Wort übernahmen daraufhin Paula Caesar, Anne Heinemann und Hanna Schwarz, drei Schülerinnen des 12. Jahrgangs, die sich mit dem Schicksal von Dr. Julius Bockemüller beschäftigt hatten.
Dieser war von 1906-1915 an unserer Schule, absolvierte hier sein Abitur und ließ sich schließlich nach seinem Medizinstudium als Landarzt in Sickte nieder. Bockemüller, der als Deutschnationaler anfangs noch mit der nationalsozialistischen Bewegung sympathisiert hatte, distanzierte sich zunehmend von den vorherrschenden Ideologien. Er scheute nicht davor zurück, seine Kritik mit Patienten und Freunden zu teilen, da er sich in Sicherheit glaubte. Neben systemkritischen Äußerungen führte auch die Tatsache, dass Bockemüller „Halbjude“ war, dazu, dass er zunehmend ins Visier der Nationalsozialisten geriet. Am 27. April 1942 wurde er schließlich inhaftiert, seine Hinrichtung erfolgte am 21. April 1943 in Berlin-Plötzensee.
Somit setzt diese recht kleine Veranstaltung ein doch enorm großes Zeichen. Zum Gedenken an unseren ehemaligen Schüler, seinen Einsatz und seinen Mut setzte der Künstler Gunter Demnig den Gedenkstein während der Ansprachen schließlich persönlich in den Gehweg ein. Daraufhin wurden diesem und den anderen vier Stolpersteinen Rosen beigelegt.
Zum Ende hin wurden von Frau Salzmann und Herrn Ovelgönne noch ein paar abschließende und dankende Worte ausgesprochen sowie herzliche Grüße im Namen der Enkelinnen Bockemüllers ausgerichtet, die leider nicht hatten erscheinen können. Mit ausklingender Musik löste sich die Versammlung langsam auf. Vereinzelt wurde sich noch angenehm unterhalten und das kleine Büfett sorgte für Stärkung.
Insgesamt war die Stolpersteinverlegung eine wertvolle und bewegende Veranstaltung mit einer immens wichtigen Botschaft. In diesem Sinne lasst uns die zurückliegenden Zeiten und die grausamen Taten des NS-Regimes nicht vergessen, das Leid und den Mut des Widerstandes der Menschen nicht abwerten und stattdessen an sie gedenken, und auch im Alltag unseren Mitmenschen immer offen begegnen und unsere Demokratie schützen, sodass derartige Anschauungen nie wieder bei uns Fuß fassen können.
Cara Döppmann
Antonia und Antonia aus der 6c hatten die Aufgabe, ein Gedicht auswendig zu lernen. Da haben sie einfach selbst eins geschrieben und der Klasse zusammen vorgetragen. Lest und hört selbst!
K. Tscherwen



Bei der Bundesrunde der 60. Mathematik-Olympiade hat die niedersächsische Mannschaft abgeräumt:
Alle 13 Schüler aus den Klassen 7 bis 13 gewannen einen Preis.
Vom Wilhelm-Gymnasium waren Ben Fischer und Jonas Bröring dabei. Jonas ist Abiturient und hat somit seine Mathematik-Olympiaden-Karriere mit einem dritten Platz auf Bundesebene mit diesem krönenden Abschluss beendet. Ben hat einen ersten Platz erreicht. Dieses Ergebnis ist besonders hervorzuheben, da er als Frühstarter die Aufgaben der Achtklässler erfolgreich bearbeitet hat. Sicher wird er auch in den kommenden Jahren erfolgreich sein.
- Jonas
- Ben
Ein weiterer erster Preis ging nach Braunschweig: Matti Schoss vom Martino-Katharineum überzeugte ebenfalls durch seine Leistungen.
Das gesamte niedersächsische Team hat außerordentlich erfolgreich abgeschnitten, und so liegt Niedersachsen zum ersten Mal in der langen Geschichte des Wettbewerbs an der Spitze der inoffiziellen Wertung der Bundesländer.
Die Bundesrunde fand in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation dezentral statt. In zwei 4,5-stündigen Klausuren am 14./15. Juni wurden aus den 191 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern jahrgangsweise die Besten ermittelt. In jedem Jahrgang werden dabei mehrere Preise vergeben. Die Ergebnisse wurden am Dienstag (22. Juni) im Rahmen einer feierlichen Online-Siegerehrung bekanntgegeben.
Bei der Mathematik-Olympiade geht es darum, durch logisches Denken und mit guten Ideen Aufgaben aus Bereichen wie Geometrie, Zahlentheorie oder Kombinatorik zu lösen. In Niedersachsen wird die Mathematik-Olympiade vom MO-Ni e.V. ehrenamtlich organisiert. Das Bundesrundenteam wurde in diesem Jahr geleitet von Markus Hoffmann (Gymnasium Bad Nenndorf) und Viola Jary (Ulricianum Aurich). Unterstützt und gefördert wird der Wettbewerb seit vielen Jahren durch das Niedersächsische Kultusministerium, durch die Georg-August-Universität Göttingen und durch die Stiftung NiedersachsenMetall. Die Mannschaft wurde aufgrund der Ergebnisse bei der Niedersächsischen Landesrunde im Februar ausgewählt und in einem achttägigen Online-Seminar auf die Bundesrunde vorbereitet.
Die Preisverleihung kann unter https://youtu.be/dcvEX6mM5R4 angesehen werden.
Petra Weigel und mo-ni.de
Bundesrunde der Mathematik-Olympiade 2021
Am 29. Juni wird die – coronabegingt verschobene – Stolpersteinverlegung für unseren ehemaligen WG-Schüler Dr. Julius Bockemüller nachgeholt. Der Künstler Gunter Demnig beginnt morgens um 9.00 Uhr am WG mit der öffentlichen Verlegung, bevor weitere Steine in Braunschweig an diesem Vormittag folgen.
Leider dürfen platzbedingt nur wenige geladene Gäste – mit Abstand – direkt vor dem WG an der kurzen Zeremonie teilnehmen, zu der auch zwei Enkelinnen des Opfers anreisen werden. Herr Dr. Krause-Hotopp, der umfassend über das Schicksal des Sickter Arztes Bockemüller geforscht hat, übernimmt die Patenschaft für unseren neuen Stolperstein – vielen Dank!
E. Conrady
Stolpersteine: Schüler-Präsentationen der Biographie-Recherchen zu Dr. Julius Bockemüller
Dokumentation: Stolpersteine für das Wilhelm-Gymnasium (im Archiv der WGs)
„Stolperstein“ für WG-Schüler Dr. Heinrich Jasper (im Archiv des WGs)

















































































