Camcarpets (also „Kamerateppiche“) kennst du vielleicht vom Fußballstadion. Dort sind das Kunststoffbahnen, die direkt neben den Toren ausliegen und für den Fernsehzuschauer aus der Perspektive der Kamera wie weitere aufrechtstehende Werbebanner aussehen. Für die Zuschauer im Stadion, die nicht in der Nähe der Kamera sitzen, wirken die Werbeteppiche verzerrt und verlieren ihre Wirkung. Echte Werbeaufsteller auf dieser Position wären jedoch gefährliche Hindernisse für die Spieler.
Die Schüler:innen des Mathe-Praktikums in Jahrgang 10 haben solche Camcarpets mithilfe von GeoGebra erzeugt. Ein großes Camcarpet könnt ihr aktuell auf dem Schulhof des Hauptgebäudes bewundern. Aus dem richtigen Fenster heraus fotografiert, gelingt die optische Täuschung. Probiert es gerne selbst aus, solange das Kreidebild auf dem Schulhof noch hält. Der Fotopunkt ist mit einem blauen Rahmen markiert und befindet sich im Treppenhaus zum Eingang über die Adolfstraße im 2. Stock vor dem Chemieraum.
K. Schlotter




































„Die Toteninsel“ von Sergej Rachmaninow aus dem Jahr 1909 ist ausdrucksstark. Hört man das Stück, hat man ein ähnliches Bild vor Augen wie das gleichnamige Gemälde von Arnold Böcklin, worauf man eine einsame Insel sieht, die aus dem dunkleren Hintergrund heraussticht. Extrem expressiv nahm das Stück die Zuhörer mit auf eine Reise zur Toteninsel. Die Spannung und Dramatik war während des ganzen Stückes zu spüren und nahm mit zunehmender Beteiligung der einzelnen Instrumente zu.