Camcarpets (also „Kamerateppiche“) kennst du vielleicht vom Fußballstadion. Dort sind das Kunststoffbahnen, die direkt neben den Toren ausliegen und für den Fernsehzuschauer aus der Perspektive der Kamera wie weitere aufrechtstehende Werbebanner aussehen. Für die Zuschauer im Stadion, die nicht in der Nähe der Kamera sitzen, wirken die Werbeteppiche verzerrt und verlieren ihre Wirkung. Echte Werbeaufsteller auf dieser Position wären jedoch gefährliche Hindernisse für die Spieler.

Die Schüler:innen des Mathe-Praktikums in Jahrgang 10 haben solche Camcarpets mithilfe von GeoGebra erzeugt. Ein großes Camcarpet könnt ihr aktuell auf dem Schulhof des Hauptgebäudes bewundern. Aus dem richtigen Fenster heraus fotografiert, gelingt die optische Täuschung. Probiert es gerne selbst aus, solange das Kreidebild auf dem Schulhof noch hält. Der Fotopunkt ist mit einem blauen Rahmen markiert und befindet sich im Treppenhaus zum Eingang über die Adolfstraße im 2. Stock vor dem Chemieraum.

K. Schlotter

 

Auch in diesem Jahr finden wieder zwei Weihnachtsgottesdienste des Wilhelm-Gmynasiums in der Sankt-Magni-Kirch in Braunschweig statt.

Der erste Gottesdienst ist um 08:15 Uhr für die Jahrgänge 5-7.

Der zweite Gottesdienst ist um 09:15 Uhr für die Jahrgänge 10-13.

Gestaltet werden die Gottesdienste von Schülerinnen und Schülern für die Schulgemeinschaft. Der Mittel- und Oberstufenchor, das Streicherensemble und zwei Organisten aus der Schülerschaft sind für die musikalische Gestaltung und Begleitung verantwortlich.

Die Gottesdienste drehen sich um die Weihnachtsgeschichte. Zum einen geht es um das Licht in der dunklen Nacht, zum anderen um das Motto “Frohe Weihnachten – aber zu welchem Preis?”

Alle sind ganz herzlich eingeladen!

Wie jedes Jahr im Dezember fand am 05. Dezember 2025 der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen des Wilhelm-Gymnasiums statt. Mit ihren vorbereiteten Texten konnten die vier Klassensieger:innen Paulina Schwartz (6a), Johanna Drews (6b), Hendrik Emmerich (6c) und Jorin Uffmann (6d) das Publikum in ihren Bann ziehen. Alle vier Vorleser:innen wurden zu Recht mit tosendem Applaus gefeiert.

Unterstützung erhielt die Veranstaltung durch eine kompetente Jury: Frau Krüger und Frau Gruffke als Elternvertreterinnen, Magnus Ebel und Luzia Facca als Oberstufenschüler:innen und erfolgreiche Autor:innen und Kalle Wenzel und Benedikt Haase als Vorjahressieger machten sich die Entscheidung nicht leicht. Während die Jury sich beratschlagte, sorgte Herr Kuttig mit einer kleinen Sporteinheit für die Unterhaltung aller Anwesenden.

Im Finale traten dann Paulina und Hendrik gegeneinander an, die unvorbereitet aus dem Jugendroman „Der Spurenfinder“ vorlasen und die Zuschauer:innen so erneut in Spannung versetzten. Beide erfüllten die Aufgabe großartig. Schließlich war es aber Hendrik, der sich durchsetzte und unsere Schule nun im kommenden Jahr in der nächsten Runde beim Regionalentscheid vertreten wird. Wir drücken schon jetzt die Daumen!

Alle Teilnehmer:innen erhielten Urkunden, Schokonikoläuse und die vier Klassensieger:innen  zudem noch Bücher-Gutscheine, die dankenswerterweise vom Förderverein des Wilhelm-Gymnasiums gespendet wurden. Herzlichen Dank auch an das Team der Licht- und Ton-AG, die während der gesamten Veranstaltung für eine perfekte Atmosphäre sorgten.

Henriette Heinrich

Am 21.11.25 waren Alexander Hartmann (Saxofon) und Peter Schwebs (Kontrabass) das zweite Mal zu Gast am Wilhelm-Gymnasium.

Zwei Musikkurse sowie zwei 9. Klassen durften den Jazz-Standards des versierten Duos lauschen und Jazz zum Mitmachen erleben. Wie klingen Wut oder Freude auf dem Saxofon oder wie schnell kann ein Kontrabassist spielen? Darauf erhielten wir spannende Antworten.

Am Ende sangen, klatschen und stampften alle zu einem eigenen Song nach dem Call-and-Response-Prinzip. Verlassen haben wir die Aula mit vielen Melodien im Kopf!

Danke an Jazz2school!

Susanne Dreßel

 

Am 4.12.2025 gingen unsere Ski-Langlauf Niedersachsenmeister auf einen Empfang beim Bürgermeister wegen ihres Erfolgs bei Jugend trainiert für Olympia. Im Altstadtrathaus trafen sie auf niedersächsische Spitzensportler ihrer Altersklasse. Nach einer sehr motivierenden Rede der Bürgermeisterin machten sich alle Schüler ans Goldene Buch der Stadt Braunschweig, wo jeder von ihnen die Ehre hatte, sich einzutragen.

Pietro Salmaso

In der Ausgabe der F.A.Z. vom Montag erschien als Aufmacher der Sonderseite „Jugend schreibt“ der Artikel von Antonia Popp (10m1) zum Projekt „Radeln ohne Alter“ in Braunschweig.

Und hier geht es zum Artikel: “Gone with the Wind”

Wir gratulieren Antonia zu diesem tollen Erfolg und wünschen viel Freude bei der Lektüre!

Am 24.11. unternahm der Musikkurs von Frau Dreßel um 20 Uhr einen Ausflug zum Staatstheater. Dort wurde das 3. Sinfoniekonzert mit dem Titel „Zwischen Traum und Realität“ vom Staatsorchester aufgeführt. Der junge, schon international bekannte, Dirigent Jascha von der Goltz stellte die Dramaturgie und emotionale Ladung der Stücke besonders anschaulich dar.

Zu Beginn des Abends war die Stimmung erwartungsfreudig, der rötliche Hintergrund auf der Bühne des Großen Hauses strahlte Wärme und Gemütlichkeit aus.

Das erste Stück „Central Park in the dark“ (1906) von Charles Yves begann an der untersten Grenze der Dynamik, eine düstere untypische Stimmung breitete sich aus und die eigensinnig „unorthodoxe“ Kompositionsweise des amerikanischen Komponisten kam hervorragend zur Geltung. Der Komponist, der von seiner Musik allein nicht leben konnte und als Versicherungsangestellter arbeitete, versuchte hier die Illusion zu erzeugen, dass man bei Nacht im berühmten Central Park säße. Yves entwickelte ausgefallene und experimentelle Melodien und galt als Außenseiter und Visionär. Im Theaterpark fühlte es sich auf dem Hin- und Rückweg plötzlich ähnlich düster und unheimlich an.

„Die Toteninsel“ von Sergej Rachmaninow aus dem Jahr 1909 ist ausdrucksstark. Hört man das Stück, hat man ein ähnliches Bild vor Augen wie das gleichnamige Gemälde von Arnold Böcklin, worauf man eine einsame Insel sieht, die aus dem dunkleren Hintergrund heraussticht. Extrem expressiv nahm das Stück die Zuhörer mit auf eine Reise zur Toteninsel. Die Spannung und Dramatik war während des ganzen Stückes zu spüren und nahm mit zunehmender Beteiligung der einzelnen Instrumente zu.

Das letzte Stück – die Sinfonie in Fis-Dur – wurde im Jahr 1952 von Erich Wolfgang Korngold geschrieben. Schon mit 11 Jahren komponierte dieser seine ersten Stücke, welche auch berühmt wurden, wie z. B. das Ballett „Der Schneemann“.

Korngold (1897-1957) galt schon in jungen Jahren als Wunderkind der Wiener Spätromantik. Zur Zeit des Nationalsozialismus wanderte er nach Amerika aus und startete in Hollywood eine Karriere als einer der ersten Filmmusiker, gewann zwei Oscars und schrieb für über 20 Filme die Filmmusik. Durch die vielen filmmusikalischen Elemente in der Musik entstanden viele Bilder direkt im Kopf und man wurde direkt in die Musik hineingerissen.

Es war ein besonderer Abend!

verfasst vom Musikkurs Jahrgang 12 (Susanne Dreßel)

Im Juli 2025 sind wir nach acht langen Jahren Wegstrecke nun “anerkannte UNESCO-Projektschule” geworden. Da wir nun ganz offiziell Mitglied im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen sind, können wir das in unserer Schule sichtbar machen. Unser Förderverein hat zu diesem schönen Anlass ein Banner für den Remter, ein Roll Up für unsere vielseitigen Veranstaltungen und das offizielle Mitglieder-Schild gesponsort. Darüber freuen wir uns sehr, grüßen mit diesem Foto Richtung Förderverein und sagen DANKESCHÖN für diese tollen “Hingucker”! Wir freuen uns jetzt schon, denn im Januar wird es ein zweites Banner für die Außenstelle geben.

Anne Pfleiderer
im Namen aller UNESCO-Aktiven am Wilhelm-Gymnasium

 

Ankündigungen weiterer UNESCO-Aktionen zum Jahresbeginn 2026:

  • Die Kunst-Kurse der Abiturjahrgänge 2026 und 2027 von Frau Aé haben im Rahmen von UNESCO-Projektarbeiten neue Kunstwerke für die Akustikpanele in den Fluren des Hauptgebäudes entworfen. Im neuen Jahr wird eine Auswahl dieser Arbeiten in unseren Fluren zu sehen sein.
  • Am 12. März 2026 findet um 15.30 Uhr unsere UNESCO-Anerkennungsfeier in der Aula des Haupthauses statt.