Meron Firo, Eleonora Rottner und Malek Al Natsheh aus dem 13. Jahrgang haben mit Erfolg die erste Runde der diesjährigen Internationalen BiologieOlympiade absolviert. Sie erzielten im landesweiten Durchschnitt äußerst respektable Leistungen, Meron landete niedersachsenweit sogar auf dem dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch an Meron, Malek und Eleonora für diese beachtliche Leistung!

Die Teilnehmenden beschäftigten sich in der ersten Runde, teils experimentell, mit Aufgaben aus den Themengebieten Geruchs- und Geschmackssinn, multiresistente Bakterien und miRNAs, die Klausur der zweiten Runde fragte Themengebiete quer durch viele Themenfelder der Biologie ab.

Die diesjährigen Aufgaben und weitere Informationen zur Internationalen Biologie Olympiade finden alle Interessierten unter https://www.scienceolympiaden.de/ibo.

Heute, am Dienstag, dem 27.01.2026 ist der jährliche Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Der 27. Januar 1945 war der Tag der Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers in Auschwitz durch die Rote Armee (Streitkräfte der Sowjetunion) und ist internationaler Gedenktag.

Frau Conrady hat am Morgen die WG-Stolpersteine mit Rosen und Kerzen versehen.

Der stellvertretende Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Frank im Sande, war zu Gast im Werte-und-Normen-Kurs der Klassen 11a und 11b und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Als Frank im Sande zu seiner Motivation gefragt wurde, warum er Staatsanwalt geworden sei, waren die 90 Minuten Unterrichtszeit schon fast vorbei. Von den vielen Themen, zu denen er referierte und gefragt wurde, hier nur zwei Aspekte, die zusammenhängen.

Ein Schüler wollte wissen, wie lange es dauere, bis es zur Gerichtsverhandlung komme. Die Antwort war zumindest überraschend: oft erstaunlich lange. Sein Beispiel: ein Verkehrsunfall mit Todesfolge. Das könne schon mal anderthalb Jahre dauern. Zunächst gebe es die Ermittlungen der Polizei. Bei Verdacht auf Betäubungsmittelverstöße müssten Blutproben analysiert werden. Zeugen seien zu befragen. Der Beschuldigte habe Gelegenheit zur Einlassung (Juristendeutsch für „Stellungnahme“). Er müsse einen Anwalt suchen. Allein solche Terminsetzungen nähmen Zeit in Anspruch. Der Rechtsanwalt habe dann Recht auf Akteneinsicht. Akten müssten gesichtet werden. Das Verfahren werde vorbereitet usw. – Und dann sollen sich mögliche Zeugen vor Gericht viele Monate später noch an das erinnern, was sie damals aus ihrer Sicht zweifelsfrei zu Protokoll gebracht haben.

Am Wichtigsten sei es im Justizwesen, belastbare Beweise zu erbringen, so im Sande, und schreibt SAUZE an die Tafel, eine Eselsbrücke für Beweismittel im Strafprozess: Sachverständige, Augenschein, Urkunde, Zeugen, Einlassung des Angeklagten.

Direkt nach dem Angeklagten seien Zeugen die unzuverlässigste Quelle. Meist habe man aber nur diese. Menschen neigen, wenn sie sich erinnern – selbst kurz nach einem Ereignis, umso mehr noch viele Monate später – dazu, Fehl-Erinnerungen zu bilden, Dinge zu behaupten, die sie entweder nicht sicher wissen oder gar nicht erlebt haben. Und die Unzuverlässigkeit nehme mit der Dauer bis zum Verfahrensbeginn zu.

Er selbst sei letzte Woche als Zeuge zu einem Ereignis befragt worden, das fünf Jahre zurückliegt, aus seiner Zeit als Richter. Erinnern konnte er sich praktisch an nichts. So blieb nichts anderes, als sich auf das damals angefertigte Protokoll zu verlassen.

Dass Zeugenerinnerungen trügen, verschlimmert sich, wenn Menschen andere Menschen beschuldigen oder gar anzeigen. Im Sande erzählt ein aktuelles Beispiel aus Goslar, das durch die Nachrichten ging: Eine Tochter beschuldigte ihre Eltern des sexuellen Missbrauchs. Die mussten in Untersuchungshaft, wurden 2023 verurteilt: neuneinhalb Jahre für den Vater, dreizehneinhalb Jahre für die Mutter, für sie anschließend Sicherungsverwahrung. Die Aussagen der Tochter wurden als glaubhaft beurteilt. Leider waren sie falsch: Sie sei wohl Borderlinerin mit weiteren psychischen Störungen und habe ihre Aussagen manipuliert, vermutlich nicht bewusst, aber mit schwerwiegenden Folgen. „Die verlorene Lebenszeit in Freiheit“, so im Sande, „gibt einem keiner zurück.“ 684 Tage im Gefängnis. Da sind 75 Euro Haftentschädigung pro Tag nur ein sehr schwacher Trost. Schlimmer seien die persönlichen Folgen. „Die Eltern waren natürlich in ihrem Heimatort sozial verbrannt und mussten wegziehen.“ Wegen einer Falschaussage aufgrund erfundener Erinnerungen.

Und warum er nun Staatsanwalt geworden ist? Ausschlaggebend sei eine Klausur im Leistungskurs Geschichte gewesen. Thema: ein mögliches Verbot der KPD, der kommunistischen Partei Deutschlands. Alles mit Jura ließ ihn danach nicht mehr los. Aber Staatsanwalt fand er eigentlich „blöd“. Zivilrecht habe ihn im Studium interessiert, später Arbeitsrecht. Aber es gab keine Stellen für Richter und man musste ja auch Geld verdienen. Dann also die Position als Vertreter der Anklage, und die Staatsanwaltschaft wurde seine berufliche Leidenschaft, bis heute.

Von Dr. Alexander Huber

Die zweite Runde der AG Forsche Füchse hat am 19.01. in der Aula der Außenstelle ihr erlesenes Publikum begeistert: Klettern und Feldhockey, Papierherstellung und Computerpreise, Zauberei und Filmgeschichte, mathematische Körper, Blutmond und Einsteins Relativitätstheorie wurden in diesem Halbjahr thematisch erarbeitet und individuell für eine Präsentation vorbereitet. Auch durch den Schulausfall just am Präsentationstag war es eine turbulente Zeit für die Füchse, welche sich aber zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen ließen.

Das LemaS-Projekt diFF (diagnosebasiertes, individuelles Fördern und Fordern) ist nun fest am Wilhelm-Gymnasium ankommen. Teilnehmende des Sommerhalbjahres sammeln sich gerade für die dritte Runde. Das Mentorenteam ist schon sehr gespannt.

A. Pape und S. Conrad

Während der beiden unterrichtsfreien Wintertage am 09.+12.01.2026 haben sich einige Mitschüler*innen der Aktion “Ich habe den originellsten Schneemann gebaut” gewidmet. Danke an alle, die mir ein Foto dazu eingereicht haben!

Wolfram Bartsch

Unser Oberstufenschüler im Jahrgang 13 – Magnus Ebel – veröffentlichte am Montag seinen nächsten überragenden Artikel in der F.A.Z. zum Thema „Wettsucht“. Inhaltlich und journalistisch eine sehr lesenswerte Reportage!

Magnus erfährt demnächst noch eine besondere Ehre für seine bisher veröffentlichten Artikel in der F.A.Z. Er wird in Frankfurt im F.A.Z.-Tower von Gerald Braunberger ausgezeichnet und erhält als Preis ein Stipendium von der „FAZIT“-Stiftung!

Und hier geht es zum Artikel: “Da ist mehr als ein Schicksal im Spiel”

Wir sind sehr stolz auf dich, Magnus! Allen viel Spaß beim Lesen!

 

Schon früh kam bei uns, der Klasse 8m1 und Frau Dreßel, Vorfreude auf, denn Frau Zuber, die Theaterpädagogin des Staatstheaters Braunschweig, hielt in der Aula der Außenstelle einen Vortrag über die Operette “Die Fledermaus”. Eine Woche später besuchten wir die Schauspielprobe im Schimmelhof. Leider konnten wir nicht so lange bleiben, da die Schauspieler noch intensiv am Text arbeiteten. Trotzdem war der Besuch interessant. Nach der Probe durften wir Frau Zuber noch ein paar Fragen zu der Probenarbeit und zum Text stellen. So bekamen wir einen guten Einblick darüber, wie viel Arbeit in einer Operette steckt. Zwei Wochen später sahen wir schließlich einige Szenen aus „Der Fledermaus“ im Großen Haus des Staatstheaters bei der Bühnenorchesterprobe. Am Sonntag, den 7.12., konnten wir das Ergebnis dann endlich in der Premiere sehen. Unser Fazit: Operette ist weniger altmodisch als man denkt und die Fledermaus ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Laurin, Henry Serhii, Tim (8m1)

Vor den Ferien beschäftigte sich der 5. Jahrgang mit dem Thema „Wut“.

Beim Gefühlepantomime stellten viele ihr schauspielerisches Talent unter Beweis und wir beschäftigten uns damit, was uns auf die Palme bringt. Im Anschluss erarbeiteten wir Lösungsstrategien, wie wir uns wieder entspannen können, wie wir mit anderen umgehen, die wütend sind und probierten gemeinsam einige Entspannungsübungen aus.
So entstand ein richtig schönes Plakat für die Klassen.

Team Schulsozialarbeit Frau Wöckner und Frau Voigt