Der Deutsch-Französische Tag am Donnerstag, 22. Januar 2026 und die ‚Galettes des rois‘

Jährlich wird seit 2004 der Deutsch-Französische Tag am 22. Januar gefeiert. Der Anlass ist der Elysée-Vertrag, der am 22. Januar 1963 von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterschrieben wurde. Dieser Vertrag ist der Grundstein der Deutsch-Französischen Beziehungen, die vielen Austauschfahrten und deren finanzielle Unterstützung durch das damals gegründete deutsch-französische Jugendwerk.

Das WG nimmt dieses Datum jedes Jahr zum Anlass, um einen anderen französischen Brauch damit zu verbinden:

Unsere Französischschülerinnen und -schüler des 6. Jahrgangs backen leckere ‚Galettes des rois‘ (Blätterteigkuchen mit Mandeln) und verkaufen sie in den beiden Pausen im Eingang der Außenstelle. Der Erlös geht traditionell an ‚Unicef Braunschweig‘ und somit an Kinder in Notlagen, die Unterstützung brauchen. Am letzten Freitag wurden so 150,- € Spendengeld eingenommen.

‚Galettes der rois‘ – Was passiert bei diesem Fest?

Es ist eine alte, aber noch heute in sehr vielen Familien beliebte Tradition: Wer eine Porzellanfigur, früher Kaffeebohne, in seinem Kuchenstück findet, ist ‚roi ou reine‘ (König oder Königin) und erhält eine gebastelte goldene Krone aufgesetzt. Also Achtung: nicht zu herzhaft zubeißen! Viel Freude beim Backen!

Rezept für Galettes des rois (pdf)

Liebe Schülerinnen und Schüler,

es steht ein feines Jubiläum ins Haus:

am Dienstag, 24.02.2026, wird für die Jahrgangsstufen 7-10
in der 5. Stunde
in den Räumen im Haupthaus
der Diercke Wissen Erdkunde-Wettbewerb 2026 stattfinden.

Die Anmeldung erfolgt über eine Abfrage durch Euren Klassenlehrer. 🙂

Unsere Junior-Runde startete bereits am 29.01.2026.

Wir suchen nun unseren Schulsieger, der Wettbewerb findet jährlich auf Schul-, Landes-, und Bundesebene statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantworten in 20 min den vorgelegten Fragebogen (keine langen schriftlichen Ausführungen, sondern Angabe von Begriffen oder wenige Eintragungen in eine Karte) und anschließend drei kurze Stichfragen.

UND HIER GEHT ES – wenn Ihr wollt – ZUM Diercke Wissen-TRAININGSCENTER :): https://diercke.de/diercke-wissen-trainingscenter

Unser Schulsieger darf das Bundesfinale am Freitag, 05.06.2026, in unserem Haus besuchen!

VIEL ERFOLG wünschen Euch,

Eure Erdkundelehrer

42 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 12 hatten sich für die zweite Runde der diesjährigen Mathematik-Olympiade qualifiziert. In einer feierlichen Stunde erhielten heute alle Teilnehmenden ihre Urkunden.

Frau Schaafhausen zeigte sich sehr beeindruckt, denn es braucht nicht nur mathematisches Verständnis, sondern auch viel Durchhaltevermögen und Mut, sich den Herausforderungen der Mathematik-Olympiade zu stellen. Ben gab zudem einen Einblick in weitere mathematische Wettbewerbe und berichtete von dem großen Spaß, den ihm diese bereiten.

Neun Schülerinnen und Schüler werden das Wilhelm-Gymnasium Ende Februar bei der Landesrunde in Göttingen vertreten – mit dem festen Willen, den Wanderpokal zu verteidigen. Wir drücken euch dafür die Daumen!

Ein herzlicher Dank geht an Elli für die musikalische Untermalung der Feierstunde.

K.Schlotter

Meron Firo, Eleonora Rottner und Malek Al Natsheh aus dem 13. Jahrgang haben mit Erfolg die erste Runde der diesjährigen Internationalen BiologieOlympiade absolviert. Sie erzielten im landesweiten Durchschnitt äußerst respektable Leistungen, Meron landete niedersachsenweit sogar auf dem dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch an Meron, Malek und Eleonora für diese beachtliche Leistung!

Die Teilnehmenden beschäftigten sich in der ersten Runde, teils experimentell, mit Aufgaben aus den Themengebieten Geruchs- und Geschmackssinn, multiresistente Bakterien und miRNAs, die Klausur der zweiten Runde fragte Themengebiete quer durch viele Themenfelder der Biologie ab.

Die diesjährigen Aufgaben und weitere Informationen zur Internationalen Biologie Olympiade finden alle Interessierten unter https://www.scienceolympiaden.de/ibo.

Heute, am Dienstag, dem 27.01.2026 ist der jährliche Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Der 27. Januar 1945 war der Tag der Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers in Auschwitz durch die Rote Armee (Streitkräfte der Sowjetunion) und ist internationaler Gedenktag.

Frau Conrady hat am Morgen die WG-Stolpersteine mit Rosen und Kerzen versehen.

Der stellvertretende Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Frank im Sande, war zu Gast im Werte-und-Normen-Kurs der Klassen 11a und 11b und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Als Frank im Sande zu seiner Motivation gefragt wurde, warum er Staatsanwalt geworden sei, waren die 90 Minuten Unterrichtszeit schon fast vorbei. Von den vielen Themen, zu denen er referierte und gefragt wurde, hier nur zwei Aspekte, die zusammenhängen.

Ein Schüler wollte wissen, wie lange es dauere, bis es zur Gerichtsverhandlung komme. Die Antwort war zumindest überraschend: oft erstaunlich lange. Sein Beispiel: ein Verkehrsunfall mit Todesfolge. Das könne schon mal anderthalb Jahre dauern. Zunächst gebe es die Ermittlungen der Polizei. Bei Verdacht auf Betäubungsmittelverstöße müssten Blutproben analysiert werden. Zeugen seien zu befragen. Der Beschuldigte habe Gelegenheit zur Einlassung (Juristendeutsch für „Stellungnahme“). Er müsse einen Anwalt suchen. Allein solche Terminsetzungen nähmen Zeit in Anspruch. Der Rechtsanwalt habe dann Recht auf Akteneinsicht. Akten müssten gesichtet werden. Das Verfahren werde vorbereitet usw. – Und dann sollen sich mögliche Zeugen vor Gericht viele Monate später noch an das erinnern, was sie damals aus ihrer Sicht zweifelsfrei zu Protokoll gebracht haben.

Am Wichtigsten sei es im Justizwesen, belastbare Beweise zu erbringen, so im Sande, und schreibt SAUZE an die Tafel, eine Eselsbrücke für Beweismittel im Strafprozess: Sachverständige, Augenschein, Urkunde, Zeugen, Einlassung des Angeklagten.

Direkt nach dem Angeklagten seien Zeugen die unzuverlässigste Quelle. Meist habe man aber nur diese. Menschen neigen, wenn sie sich erinnern – selbst kurz nach einem Ereignis, umso mehr noch viele Monate später – dazu, Fehl-Erinnerungen zu bilden, Dinge zu behaupten, die sie entweder nicht sicher wissen oder gar nicht erlebt haben. Und die Unzuverlässigkeit nehme mit der Dauer bis zum Verfahrensbeginn zu.

Er selbst sei letzte Woche als Zeuge zu einem Ereignis befragt worden, das fünf Jahre zurückliegt, aus seiner Zeit als Richter. Erinnern konnte er sich praktisch an nichts. So blieb nichts anderes, als sich auf das damals angefertigte Protokoll zu verlassen.

Dass Zeugenerinnerungen trügen, verschlimmert sich, wenn Menschen andere Menschen beschuldigen oder gar anzeigen. Im Sande erzählt ein aktuelles Beispiel aus Goslar, das durch die Nachrichten ging: Eine Tochter beschuldigte ihre Eltern des sexuellen Missbrauchs. Die mussten in Untersuchungshaft, wurden 2023 verurteilt: neuneinhalb Jahre für den Vater, dreizehneinhalb Jahre für die Mutter, für sie anschließend Sicherungsverwahrung. Die Aussagen der Tochter wurden als glaubhaft beurteilt. Leider waren sie falsch: Sie sei wohl Borderlinerin mit weiteren psychischen Störungen und habe ihre Aussagen manipuliert, vermutlich nicht bewusst, aber mit schwerwiegenden Folgen. „Die verlorene Lebenszeit in Freiheit“, so im Sande, „gibt einem keiner zurück.“ 684 Tage im Gefängnis. Da sind 75 Euro Haftentschädigung pro Tag nur ein sehr schwacher Trost. Schlimmer seien die persönlichen Folgen. „Die Eltern waren natürlich in ihrem Heimatort sozial verbrannt und mussten wegziehen.“ Wegen einer Falschaussage aufgrund erfundener Erinnerungen.

Und warum er nun Staatsanwalt geworden ist? Ausschlaggebend sei eine Klausur im Leistungskurs Geschichte gewesen. Thema: ein mögliches Verbot der KPD, der kommunistischen Partei Deutschlands. Alles mit Jura ließ ihn danach nicht mehr los. Aber Staatsanwalt fand er eigentlich „blöd“. Zivilrecht habe ihn im Studium interessiert, später Arbeitsrecht. Aber es gab keine Stellen für Richter und man musste ja auch Geld verdienen. Dann also die Position als Vertreter der Anklage, und die Staatsanwaltschaft wurde seine berufliche Leidenschaft, bis heute.

Von Dr. Alexander Huber

Die zweite Runde der AG Forsche Füchse hat am 19.01. in der Aula der Außenstelle ihr erlesenes Publikum begeistert: Klettern und Feldhockey, Papierherstellung und Computerpreise, Zauberei und Filmgeschichte, mathematische Körper, Blutmond und Einsteins Relativitätstheorie wurden in diesem Halbjahr thematisch erarbeitet und individuell für eine Präsentation vorbereitet. Auch durch den Schulausfall just am Präsentationstag war es eine turbulente Zeit für die Füchse, welche sich aber zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen ließen.

Das LemaS-Projekt diFF (diagnosebasiertes, individuelles Fördern und Fordern) ist nun fest am Wilhelm-Gymnasium ankommen. Teilnehmende des Sommerhalbjahres sammeln sich gerade für die dritte Runde. Das Mentorenteam ist schon sehr gespannt.

A. Pape und S. Conrad

Während der beiden unterrichtsfreien Wintertage am 09.+12.01.2026 haben sich einige Mitschüler*innen der Aktion “Ich habe den originellsten Schneemann gebaut” gewidmet. Danke an alle, die mir ein Foto dazu eingereicht haben!

Wolfram Bartsch

Unser Oberstufenschüler im Jahrgang 13 – Magnus Ebel – veröffentlichte am Montag seinen nächsten überragenden Artikel in der F.A.Z. zum Thema „Wettsucht“. Inhaltlich und journalistisch eine sehr lesenswerte Reportage!

Magnus erfährt demnächst noch eine besondere Ehre für seine bisher veröffentlichten Artikel in der F.A.Z. Er wird in Frankfurt im F.A.Z.-Tower von Gerald Braunberger ausgezeichnet und erhält als Preis ein Stipendium von der „FAZIT“-Stiftung!

Und hier geht es zum Artikel: “Da ist mehr als ein Schicksal im Spiel”

Wir sind sehr stolz auf dich, Magnus! Allen viel Spaß beim Lesen!