Die Klasse 5b war heute im Städischen Museum und hat eine Führung bekommen durch die Sonderausstellung “People And Pianos”. Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Familie Steinweg und ihrer beiden Klavierbaufirmen Grotrian-Steinweg (Braunschweig) und Steinway & Sons (USA). Sie ermöglicht tolle Einblicke ins Klavierbau-Handwerk. Highlights der Ausstellung sind ein prächtiger Salon-Konzertflügel im „art case piano“-Design, ein kurioses Textilklavier und ein selbstspielender Flügel. Allen Liebhabern von Klaviermusik und faszinierender Handwerkskunst wird ein Besuch dringend empfohlen.

W. Bartsch

Am 27. Januar war der Informatik Leistungskurs von Herrn Dr. Saremba des 12. Jahrgangs zu Gast beim Tag der Informatik der TU Braunschweig.
In verschiedenen Vorträgen haben wir spannende Einblicke in die Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik und Informations-Systemtechnik erhalten. Durch Workshops und weitere Vorträge, etwa zu neuronalen Netzen, KI in der Medizin und Cybersicherheit, konnten wir eine Übersicht in die Themenfelder der Informatik gewinnen.

Besonders interessant war der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Sándor Fekete „Sortieren geht über Probieren“. Dabei erklärte er uns den Sortieralgorithmus Quicksort, welchen wir auch schon im Unterricht behandelt hatten, noch einmal auf eine neue, sehr ungewöhnliche Art: Er stellte diesen anhand einer IKEA-ähnlichen Anleitung vor, wie man sie hier sehen kann: Quicksort Anleitung. Diese Darstellung brachte uns zum Schmunzeln, als wir uns vorstellten, wie man einen Algorithmus „zusammenbaut“.

Ein herzliches Dankeschön an die TU Braunschweig für diese Veranstaltung!

IF1-Abi26-Sar

 

Bildquellen:
Dr. Saremba

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Derzeit besuchen die Klassen des 10. Jahrgangs in einer Tagesexkursion die Gedenkstätte in der Justizvollzugsanstalt in Wolfenbüttel. In Führungen und Workshops besuchten wir einen Ort, ganz in der Nähe, an dem sich in der NS-Zeit furchtbare Gräuel zugetragen haben. Unter dem Schein von Legalität wurden hier Menschen für unterschiedlichste Vergehen in mitunter willkürlicher Weise abgeurteilt, entrechtet, eingesperrt und hingerichtet. Die Schicksale der Opfer einer instrumentalisierten Justiz ergreifen und erschrecken zugleich. Wir beendeten unseren Besuch mit einem beherzten Plädoyer in den Ohren, wie nicht nur in der Vergangenheit ganz in unserer Nähe, sondern wie autoritäre Regime auch heutzutage das System der Justiz vereinnahmen und für eigene politische Zwecke missbrauchen können.

Die Gedenkstätte ist frei zugänglich und lädt jeden Interessierten zu einem Besuch ein, der nachdenklich macht und unbedingt lohnt.

D. Duwe

Fotos: 10m3

Am 14. Januar 2025 haben die Philosophie- und Kunstkurse (Jhg. 12/13) von Herrn Huber und Frau Bauermann eine Exkursion ins Kunstmuseum Wolfsburg unternommen, um die Ausstellung „Schwerelos” des argentinischen Künstlers Leandro Erlich zu besuchen, mit welchem wir uns auch schon im Unterricht befasst hatten. Wir fuhren also um 11:15 Uhr von der Schule aus los und kamen nach einer kurzen Fahrt, mit dem Artmobil des Kunstmuseums, im Museum an.

Ablauf der Ausstellung
Die Ausstellung war voller faszinierender Installationen, die unsere Wahrnehmung herausforderten. Besonders eindrucksvoll war eine Rakete, in der durch geschickte Spiegelungen der Eindruck entstand, dass man die Orientierung verliert und tatsächlich schwebt. Ein weiteres Highlight war ein Haus, das in einem surrealen Winkel scheinbar in der Luft balancierte.
Außerdem wurden Wolken in gläsernen Vitrinen präsentiert, die wie greifbare Objekte wirkten und uns staunen ließen.
Nach dem Rundgang durch die Ausstellung fand ein Workshop statt. Hier hatten wir die Möglichkeit, eigene kreative Ideen zu entwickeln und uns mit den Themen Perspektive und Wahrnehmung intensiver auseinanderzusetzen.

Fazit
Die Exkursion zur Ausstellung „Schwerelos” war eine inspirierende Erfahrung. Die außergewöhnlichen Werke von Leandro Erlich haben uns gezeigt, wie Kunst mit unserer Wahrnehmung spielen und uns in scheinbar unmögliche Situationen versetzen kann. Besonders die interaktiven Elemente, wie die Spiegelungen in der Rakete und die schwebenden Installationen, haben uns nachhaltig beeindruckt.

Caroline Uekermann

 

Untergebracht bei herzlichen Gastgebern in der funktional eingerichteten Kaltenbacher Hütte wuchs unsere Gruppe schnell eng zusammen. Dieser Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung führten schließlich dazu, dass zügig sportliche Fortschritte erreicht werden konnten. Unser Tagesablauf sah so aus, dass wir morgens direkt nach dem Frühstück die Skier anschnallten und auf dem Haushang starteten. Nach der Rückkehr am Nachmittag genossen wir aus 1800m den Ausblick ins Tal. Insgesamt hatten wir eine wirklich tolle Woche.

Stefan Hofmann

Wer oder was ist eigentlich eine Strigilis? Wie kleideten sich Römerinnen und Römer? Und wo ist eigentlich die Toilette im römischen Stadthaus? All diese und noch mehr Fragen zum römischen Alltag wurden während einer sehr anschaulich gestalteten Führung im Hannoveraner Museum August Kestner mithilfe von interessanten Modellen und Fundstücken geklärt. Nach einem näheren Blick auf das Orpheus-Mosaik ließen die Schülerinnen und Schüler ihrer Kreativität freien Lauf und gestalteten inspiriert vom Orpheus-Mythos mit Ton und kleinen Steinchen ihr eigenes Mosaik.

C. Gemmer / A. Greve-Sawla

Nach einer kurzen Pause in den Herbstferien war es am ersten Schultag bereits so weit. Wir begrüßten unsere polnischen Gäste aus Bielsko-Biala in Braunschweig. Alle hatten sich auf das Wiedersehen gefreut. Am nächsten Tag wurden wir in der Schule durch Herrn Bartsch begrüßt und durften dem Unterstufenchor unter der Leitung von Frau Gildner lauschen. Dank einer großzügigen Spende unseres Fördervereins erhielten unsere Gäste und alle Schüler und Lehrer einen Hoodie mit WG-Logo als Geschenk. Vielen Dank dafür! Im Anschluss besichtigten wir Braunschweig und bestiegen u. a. die Quadriga. Unsere Schüler hatten den Stadtrundgang auf englisch vorbereitet und konnten die Sehenswürdigkeiten erläutern. Wir wurden auch im Altstadtrathaus von Frau Bürgermeisterin Ihbe empfangen. Am Mittwoch besuchten wir in Wolfsburg zunächst das Phaeno und anschließend die Autostadt. Am Donnerstag durften wir in einem Tanz-Workshop in der Tanzschule Häusler-Kwiatkowski sowohl Disco Fox als auch verschiedene Partytänze üben. Freitag ging es schließlich nach Hannover, wo wir nach einem Besuch im Sprengel Museum am Maschsee noch eine interaktive Stadtrallye machten. Das Wochenende verbrachten wir mit den Familien, wobei einige Schüler in den Harz oder nach Göttingen oder Hamburg fuhren. Am Sonntag folgte schließlich unsere Abschlussfeier im DGH in Schandelah mit allen Gastfamilien. Es war ein gelungener Abschluss für eine tolle Woche und sicherlich werden sich einige nochmal wiedersehen.

Dieser Austausch wurde finanziell durch das Deutsch-Polnische-Jugendwerk gefördert.

Während in Niedersachsen die Herbstferien starteten, machte sich eine kleine Gruppe neugieriger SchülerInnen aus dem 11. Jahrgang auf den Weg zum Flughafen, um Zhōngguó (das „Reich der Mitte“) zu erkunden.

Zunächst ging es zum Akklimatisieren nach Beijing. Gleich nach der Ankunft ging es (eher unausgeschlafen) zu einem Highlight jedes Chinabesuches, zur “Großen Mauer”. Dort erklommen wir in einem knapp zweistündigen Gang die hohen Stufen und genossen von oben den tollen Ausblick auf die von den Mauern durchzogene Gebirgslandschaft. Im Anschluss machten wir noch eine Stippvisite in den Olympiapark, bevor es zum Schlafen ins Hotel ging.

Am zweiten Tag ging es morgens früh zum Himmelstempel, da war es dort noch vergleichsweise (!) leer. Wegen der Nationalfeiertagswoche waren nämlich viele Chinesen unterwegs. So konnten wir die Anlage in Ruhe erkunden. Von dort ging es gleich weiter zum Tian’anmen-Platz, wo wir auch die Verbotene Stadt besuchten. Am Ende schauten wir uns noch eine tolle Akrobatikshow an.

Am nächsten Tag ging es gleich um 5:00 Uhr früh los zum modernen Bahnhof, von wo wir mit einem Schnellzug in nur vier Stunden die über 1200 km nach Shanghai fuhren. Dort fuhren wir direkt weiter zur Fenghua High School, wo die SchülerInnen ihre GastschülerInnen kennen lernten und weiter zu ihren Familien fuhren.

In den folgenden elf Tagen hatten wir jetzt alle viel Zeit, die vielfältigen Angebote der 29-Millionen-Metropole wahrzunehmen und die chinesische Kultur genauer zu studieren.

Sofern kein Familientag war, begann der Unterricht täglich um 7:30 Uhr und endete für die deutschen SchülerInnen um 11:15 Uhr, während die chinesischen SchülerInnen meistens bis 17:00 Uhr Unterricht hatten. Während dieser Zeit machten wir dann verschiedene Ausflüge.

Die Vielfalt des für uns angebotenen Unterrichts war enorm: Wir erhielten Einführungen in die chinesische Oper, Kalligraphie, traditionelle Kleidung, Knotentechnik und Tai Chi. Die SchülerInnen hatten aber auch Unterricht in Musik, Kunst, Drohnenprogrammierung, Chemie und Physik sowie Tischtennis. Darüber hinaus gab es auch einen Austausch mit deutschsprechenden SchülerInnen einer anderen Schule und Einblick in den Fahnenappell und Frühsport.

Unsere Ausflüge gingen nach Tongli (Wasserstadt, Unesco-Weltkulturerbe), zur Nanjing Road und zum Waitan und in verschiedene Museen. In Pudong ging es natürlich auch auf den 632 m hohen Shanghai Tower. Weitere Highlights waren der Jade-Buddha-Tempel, die Altstadt und der Yu Yuan-Garten. Zum körperlichen Ausgleich besuchten wir auch eine der hier relativ wenigen Kletterhallen.

Nach intensiven und ereignisreichen 16 Tagen ging es schließlich wieder zurück nach Deutschland, wo wir alle wieder wohlbehalten ankamen.

Olaf Timme

 

In China gab‘s viel leckeres Essen, vor allem in Shanghai. Wir haben auch viel über traditionelle chinesische Kultur, wie z. B. Kalligraphie oder die chinesischen Oper gelernt. Außerdem hat man überall mit WeChat oder AliPay über QR-Codes bezahlt.

Daniel Böckmann

Die zwei Wochen China waren insgesamt eine wunderbare Zeit, in der ich viel über deren Kultur lernen konnte. Gefühlt alles ist anders im Vergleich zu Europa, was für mich als Europäer auch sehr gewöhnungsbedürftig war. Am meisten gefielen mir die Menschen, da sie immer höflich und respektvoll waren und wir dort direkt willkommen waren.

Ben-Jaron Westerhoff