Im Rahmen des Projekts “Kunst auf Rezept” haben wir uns als Kultur-AG mit der Verbindung von Kunst und Politik auseinandergesetzt. Ziel war es, individuelle “künstlerische Medizin” zu entwickeln, die auf reale politische Persönlichkeiten zugeschnitten ist.

Zu Beginn haben wir mithilfe eines Anamnesebogens Interviews mit Landtagsabgeordneten geführt. Die Gespräche dienten dazu, persönliche und berufliche Eindrücke zu sammeln – ähnlich wie bei einer ärztlichen Anamnese. Die Interviews fanden in der Jugendkunstschule buntich statt.

Basierend auf den gesammelten Informationen haben wir für jede befragte Person ein zentrales “Problem” oder Thema herausgearbeitet, das wir anschließend künstlerisch interpretiert haben. Ergänzend dazu wurde auch eine symbolische “Medizin” entwickelt, die in einem kreativen Zusammenhang zum jeweiligen Problem steht.

Über mehrere Wochen hinweg haben wir gemeinsam an der Umsetzung gearbeitet – begleitet von zwei Kunstdozentinnen, die uns beratend zur Seite standen. Sie haben uns nicht nur fachlich unterstützt, sondern uns auch mit allen notwendigen Materialien versorgt, die wir für unsere Arbeiten benötigten.
Das Projekt bot uns eine spannende Möglichkeit, gesellschaftliche Themen aus einer neuen Perspektive zu betrachten – durch kreative Prozesse und persönliche Begegnungen. Dabei sind viele verschiedene Projekte entstanden.

Bericht: Josephine Trostmann, 10ms1

Zum ersten Mal haben die forschen Füchse aus einer AG für die Jahrgänge 5 und 6 ihre Ergebnisse vor einem ausgewählten Publikum präsentiert. Nach einer Begrüßung und Verleihung von Urkunden hat ein Schüler durch den Nachmittag mit einer Eiswagen-Pause auf dem Schulhof geführt.

Neben Buchvorstellung, Badminton, dem Untergang der Titanic war vor allem der Weltraum vom Urknall bis hin zur Quantenphysik ein viel gewählter Themenkomplex, in den sich die einzelnen Forscher selbstständig über ein Halbjahr lang eingearbeitet hatten.
Durch die Bundesinitiative LemaS (Leistung macht Schule) und die finanzielle Unterstützung des Fördervereins können besonders begabte Schüler:innen mit wunderbarem Material ihrem Forschungsdrang völlig frei nachgehen, sodass Frau Pape und Herr Conrad als Mentorin und Mentor unterstützen können.

Das Publikum aus Verwandten, Freunden, Kolleg:innen vom Wilhelm-Gymnasium und LemaS-Netzwerkschulen der Region war schlicht begeistert und hätte sicherlich zu den einzelnen Themen noch Fragen gehabt. Nach spannenden drei Stunden aber wurden die forschen Füchse unter tosendem Applaus in den Feierabend entlassen.

Wir freuen uns schon sehr auf den neuen Jahrgang im kommenden Halbjahr.

AG Forsche Füchse: A. Pape und S. Conrad

Unser Schüler Magnus Ebel aus dem 12. Jahrgang veröffentlichte am Montag in der F.A.Z. bereits seinen dritten Artikel – und wieder ist dieser der „Aufmacher“ der Sonderseite „Jugend schreibt“ samt entsprechender Illustration – grandios, ein echtes Talent. Thema: 007

Und hier geht es zum Artikel: “Sein Name ist Braun, Dan Braun”

Unsere Schülerin Sophie Fürstenberg aus dem 13. Jahrgang hat in der vergangenene Woche ihren Artikel „Ach, du liebe Zeit“ zum Thema Atomuhr der PTB auf der Sonderseite „Jugend schreibt“ der F.A.Z. veröffentlicht. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Und hier geht es zum Artikel: “Ach, du liebe Zeit”

Unsere Schülerin Hannah Bolm aus dem 13. Jahrgang veröffentlicht ihren Artikel „Die Skizzen wirken wie verrückt“ am Montag, den 31.03.2025, auf der Sonderseite „Jugend schreibt“ der F.A.Z. In ihrer Reportage beschäftigt sie sich mit dem Kunstatelier „Geyso20“ aus Braunschweig.

Und hier geht es zum Artikel: “Die Skizzen wirken wie verrückt”