Seit 2017 ist das Herzog Anton Ulrich-Museum – kurz HAUM – offiziell Kooperationspartner des Wilhelm-Gymnasiums Braunschweig und wird regelmäßig von Klassen und Kursen zu ganz unterschiedlichen Unterrichtsthemen besucht – auch in Zeiten von Corona.

Am 01. und 08. Juli besuchte der Leistungskurs Kunst des 13. Jahrgangs zweigeteilt in den Gruppen A-K und L-Z das Museum zu einem freien Rundgang, so dass einmal auf ganz eigene Faust geschmökert werden konnte. Dabei wurde von beiden Gruppen auch der restaurierte „Brueghel“ entdeckt und bewundert. Dieses Kunstwerk wurde innerhalb einer zweijährigen Restaurationszeit aufwändig wiederhergestellt, so dass es erstmals seit Jahrhunderten gezeigt werden konnte.

Nach beiden Besuchen stand fest: Als vollständiger Kurs macht Museum zwar noch mehr Spaß, aber kein Museumsbesuch in Zeiten von Corona ist auch keine Lösung! Darum: Rein ins HAUM!

Yvonne Lorenz

Nachdem der Garten jahrelang ungenutzt brach lag, haben sich die UNESCO-AG und dann auch die Garten-AG vorgenommen, den Garten für die Schule nutzbar zu machen. Es konnten erste Arbeitsmaterialien und ein Geräteschuppen mit Unterstützung der Bingo-Umweltstiftung angeschafft werden. Dann wurde erstmal viel geschnitten, umgegraben, gehämmert, gebohrt, geschraubt und gesägt. Jetzt haben wir in einem Teilbereich auch eine erste wunderschöne Waldbepflanzung angelegt. Unser besonderer Dank gilt Frau Dreßler aus der Elternschaft für die fachkundigen Tipps und vieles mehr.

Wir haben noch ganz viele Pläne für unseren Garten und die große Vision von einem Grünen Klassenzimmer. Gartenbegeisterte Eltern, die uns unterstützen wollen, können sich gerne mit einer E-Mail bei uns melden.

Stefan Hofmann, Dennis Scholze
Garten-AG, UNESCO-AG

 

Mittlerweile sind fast alle Schülerinnen und Schüler mit eigenen iPads ausgestattet. Wenn jetzt noch die professionelle WLAN-Lösung installiert wird, kann es mit der Arbeit mit den elternfinanzierten Geräten endlich ohne technische Hindernisse weiter gehen.

Der Erklärfilm zum Chloroplasten ist im Biologieunterricht entstanden. – Wie geht das?

Präsentation (hier Keynote) mit iPad und Stift erstellen, die laufende Präsentation wird eingesprochen und mit „Bildschirmaufnahme“ (im Kontrollzentrum) abgefilmt. Das funktioniert auch mit anderen Präsentationsprogrammen und auch mit GoodNotes.

V. Thomsen

Fröhlich haben am Freitag, den 02.10.2020, die Klassen 5a, 5b, 5c und 5d teilweise wiederholt, teilweise neu gelernt, worauf es im alltäglichen Straßenverkehr ankommt. Zwei nette Polizisten machten Probleme und Gefahren sehr anschaulich. Ein Videofilm, durch den die Schüler*innen aus der Perspektive eines Radfahrers durch Braunschweig unterwegs waren, fesselte die meisten so, dass sie erschraken, wenn ein Hindernis auftauchte oder mitfieberten, ob das sich in der Ferne ankündigende Szenario gut ausgehe. Auch die im Musikraum umsichtig aufgebaute Unfallstelle visualisierte Gefahren und der freundliche Polizist erklärte auf Fragen und darüber hinaus, worauf man im Verkehr, besonders aber auch bei der eigenen Kleidung, achten solle. Die richtige Nutzung des Helmes war ein wesentlicher Aspekt: Nicht cool und lässig nach hinten geschoben, sondern bis kurz über die Augenbrauen gezogen und so auch von vorne schützend.

S. Hühnlein

Friederike (11 Jahre) gelang es beim Abendsportfest des ASV Erfurt den Hammer 30,47 Meter weit zu werfen. Sie gewann den Wettkampf und übernahm die Führung in der Bestenliste ihrer Altersklasse in Niedersachsen. Bei einem Wettkampf in Königslutter am 31.08. warf sie sogar noch einmal zwei Meter weiter und erhöhte so ihre persönliche Bestleistung auf 32,48 Meter.

Friederikes Vorbild ist ihre ältere Schwester Henriette. Auch sie war in Erfurt sehr erfolgreich: Sie erreichte dort im Hammerwerfen ihre Saisonbestleistung von 55,86 Metern. Sie qualifizierte sich für die deutsche Meisterschaft der U20 in Heilbronn, bei der sie Deutsche Vizemeisterin wurde.

Friederike beim Hammerwerfen (Youtube)

Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Gymnasiums überzeugen mit ihren Online-Präsentationen und stehen an der Spitze des Bundeswettbewerbs Jugend präsentiert

Berlin, 24. September 2020 „Wie lange wird die Corona-Pandemie andauern?“, „Warum wird mit der Zeit das Wetter auf der Erde immer extremer?“, „Wiederbeleben – Wie viel Zeit hat man, um Leben zu retten?“ – so vielfältig die Themen der diesjährigen Wettbewerbsrunde sind, haben sie doch alle zwei Dinge gemeinsam: Sie beantworten eine Frage des diesjährigen Wettbewerbsthemas „Zeit“ und finden alle erstmals als Online-Präsentationen statt. Jetzt stehen die 20 besten Präsentationen fest. Unter den TOP 20 sind Lennart Heckler mit seiner Präsentation zum Thema „Wie unser Zeitgefühl funktioniert“ und Katrin Schejok mit ihrer Präsentation zum Thema „Was passiert wenn wir gegen unsere innere Uhr leben?“. Beide gehen in die 9. Klasse des Wilhelm-Gymnasiums in Braunschweig. Damit setzten sie sich gegen 115 Mitbewerberinnen und -bewerber durch, welche sich für die Vorrunde des Bundesfinales qualifiziert hatten. In einer weiteren Runde am 26. und 27. September stellen sich Lennart Heckler und Katrin Schejok im Wettbewerb um den Bundessieg erneut der Jury. Auch das Publikum hat eine Stimme: Vom 28. September bis 3. Oktober sind die Präsentationen unter https://login.jugend-praesentiert.de/user/login zur Abstimmung über den Publikumspreis für die Öffentlichkeit einsehbar. Im Rahmen einer Finalshow am 4. Oktober werden die Bundessiegerinnen und -sieger sowie der Publikumspreis auf unserem YouTube-Kanal feierlich verkündet. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr bundesweit 5.500 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb beteiligt.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie übertrug Jugend präsentiert den Wettbewerb in die digitale Welt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hielten ihre naturwissenschaftlichen Präsentationen online über eine Videokonferenz-Software. Eine Jury aus Rhetorikexpertinnen und -experten, Lehrkräften und Alumni des Wettbewerbs bewertete sie hinsichtlich ihrer rhetorischen Fähigkeiten, einer angemessenen Adressatenorientierung und der fachlichen Korrektheit ihrer Präsentation.

„Die Pandemie hat uns gezeigt, dass schulisches Lernen von zu Hause und damit gute Online-Präsentationen immer wichtiger werden. Es ist beeindruckend, wie schnell sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Format zurechtgefunden haben. Sie haben gezeigt, dass sie ihre rhetorischen Fähigkeiten auch im digitalen Raum entfalten können und ihre naturwissenschaftlichen Fragen im Rahmen einer Online-Präsentation spannend und souverän präsentieren können“, sagt Beate Spiegel, Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung.

Der bundesweite Wettbewerb Jugend präsentiert wird jährlich ausgerufen. Die Bewerbung für den Wettbewerb 2020/21 ist ab 1. November 2020 für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen möglich.

Für die Bildungsinitiative Jugend präsentiert wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrkräftetrainings entwickelt, die bundesweit für alle Lehrerinnen und Lehrer der MINT-Fächer angeboten werden. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin. Weitere Informationen: www.jugend-praesentiert.de.

Presseinformation von Jugend präsentiert

gab es den Auftrag an die SchülerInnen des Lateinkurses auf grundlegendem Niveau, Briefe im Stile von Plinius d.J. an eine MitschülerIn zu verfassen ausgehend von antiken Begriffen wie otium/negotium, virtutes, humanitas oder studia. Diese sollten aber mit Alltagsbezug erläutert werden.

Es sind wunderbare Briefe entstanden, welche die ersten Tage des Lockdowns um die Coronakrise teils sehr detailreich abbilden. Somit liegen Zeitzeugenberichte vor, welche Heranwachsende in Zeiten der Krise formuliert haben.

Viel Spaß beim Lesen!

S. Conrad

 

Briefe 1: Jannis – Clara

Briefe 2: Jakob – Emma

Briefe 3: Johannes – Phillip

Briefe 4: Mara – Justus

Briefe 5: Maximilian – Maike

Briefe 6: Paul – Niklas

Briefe 7: Sina – Kevin

Briefe 8: Franziskus – Bendix