Herakles, Herkules, der bekannteste Halbgott der Welt: Wir alle haben schon von dem berühmten Helden gehört und durften ihn doch dank der AG „Antikes Theater“ auf ganz neue Weise kennenlernen.

Verteilt über mehrere Wochen boten die talentierten Schüler der AG in zahlreichen Vorstellungen ihr lang eingeübtes und selbst geschriebenes Stück zur Geschichte des einzigartigen Griechen dar.

Dabei wurde Herakles aus einem ganz persönlichen Winkel beleuchtet; weder die Heldentaten noch die verschiedenen Erfolge seines Lebens standen im Fokus, sondern starke Emotionen, Ängste und Wut, Verlust und Ausweglosigkeit. Besonders die Rolle der Götter und Heras Zorn auf diesen unehelichen Sohn ihres Mannes in ihrer Willkür werden deutlich und zeigen auf, wie menschenähnlich die Götter doch trotz ihrer Unsterblichkeit bleiben. Das tragische Ende der Heldengeschichte, in der letztendlich Hera siegt und Herakles voller Wahnsinn unabsichtlich seine eigene Familie umbringt, wird selten so direkt inszeniert und holte das Publikum gekonnt ab. Aber nicht nur in seiner originellen Authentizität, sondern auch mit schauspielerischem Talent, humorvoll kreativer Umsetzung und facettenreicher Dramaturgie begeisterte die Theatergruppe.

Allein für diese Mühe neben dem Schulalltag müssen wir der AG „Antikes Theater“ ein großes Lob aussprechen. Uns allen hat eure Aufführung einen gelungenen Einblick in die griechische Mythologie ermöglicht, danke für das Engagement und den Enthusiasmus, mit dem ihr so herzlich unsere Schule kulturell bereichert!

Von Luca und Helene aus Jahrgang 12, Juli 2026

Der Tutorenkurs Deutsch, Jg. 13, präsentierte am 6. und 13. März 2026 Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“.

Auf dem Weg zum Auftritt haben wir vieles erlebt: Höhen, Tiefen und auch Momente, in denen wir nicht wussten, ob alles wirklich klappen wird. Inszeniert wurde das Stück als gekürzte und modern interpretierte Variante. Durch kreative Kostüme, humorvolle Einlagen und moderne Elemente wurde das klassische Stück auf eine neue und lebendige Weise dargestellt. Besonders die Ambivalenz des Richter Adam konnte dadurch noch deutlicher gezeigt werden: einerseits als Autoritätsperson, andererseits als widersprüchliche und komische Figur. So wurde die Satire des Lustspiels für das Publikum besonders deutlich und sorgte sogar für einige Lacher. Mit viel Geduld und Entschlossenheit konnten wir das Schauspiel vollenden und einen unvergesslichen Moment auf die Bühne bringen. In diesen anderthalb Jahren sind wir als Kurs enger zusammengewachsen und haben den Spaß am Schauspiel für uns entdeckt.

Vielen Dank, Herr Huber, dass Sie uns nie aufgegeben haben und trotz etlicher Rückschläge nie den Glauben an uns verloren haben. Auch wenn unsere Zeit in ein paar Wochen vorbei ist, werden wir Sie niemals vergessen.

Talay Topkaya

Fotos: Johannes Kling

Einmal mehr wurde unsere Aula vom Zauber griechischer Götter ergriffen. Am Dienstag, den 17. Februar, hatten die Schülerinnen und Schüler aller Klassen des 5. Jahrgangs Gelegenheit, einer wunderbaren Aufführung zu Griechenlands musikalischen Göttern zu lauschen. Spannend erzählt und mit eigens für die Aufführung komponierter stimmungsvoller musikalischer Untermalung schlugen uns die zugleich anschaulichen und lehrreichen Erzählungen von den wichtigsten Gottheiten und ihrem Wirken ganz in ihren Bann. So machten die sympathischen Künstler ihrem Namen „musenkinder“ alle Ehre – und uns Lust, nur noch weiter in diese Welt einzutauchen. Vielen Dank für eine abermals tolle Veranstaltung!

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