Ein Zwischenbericht zum Stand des Hilfsprojekts

Zusammen mit zwei Lehrerinnen aus Wolfsburg bin ich in Makueni-County im Hilfsgebiet von „Wasser für Kenia“ im Südosten des Landes. Meine spezielle Zielstellung ist es, die Baustelle für den vom Wilhelm-Gymnasium durch Spenden mitfinanzierten Mwaniamboo-Sanddamm kennenzulernen und den Baufortschritt zu dokumentieren. Der Ausgangspunkt für diverse Offroad-Fahrten in das Busch- und Farmland ist die Stadt Wote.

Eine Entwicklungsorganisation der anglikanischen Kirche in Südostafrika. (ADSE) ist ausführender Partner von Seiten Kenias und fährt mich an vier Tagen in das Projektgebiet hinein.

Bedingt durch den Klimawandel gibt es seit 2018 in diesem Jahr erstmals wieder eine Regenzeit, die dieses Mal äußerst heftig mit Überflutungen und leider auch vielen Toten ausfällt. Insofern sind auch die Autofahrten mehr als beschwerlich.

Aufgrund der starken Wasserführung aller Flüsse kann der Sanddamm erst im Juni/Juli unmittelbar begonnen werden. Alle Vorbereitungen sind bereits getroffen, teilt mir der Chairman Urbanus Kava bei meinen Interviews und Dreharbeiten mit.

Neben dem Besuch des größten Sanddamms in Kenia – dem Ivooni-Sanddamm – erlebe ich die seit 2023 überglücklichen Kleinbauern, die dank der Bewässerungsmöglichkeit nunmehr Bananen, Papaya, Zuckerrohr, Tomaten, Mais, Avocado und andere Kulturen anbauen können. Für die Menschen hier hat sich dadurch enorm viel im Leben verändert.

Im Verlaufe der ersten Woche in Kenia besuchen wir insgesamt 9 Schulen, die alle Dachregenfanganlagen, Farmponds für ihre Schulgärten und einen holzsparenden Ofen für die Schulspeisung als Beitrag gegen den Klimawandel haben. Herzlichste, sehr interessante Gespräche, Erlebnisse und Eindrücke prägen diese Begegnungen an den Primary Schools.

Für die Menschen sind diese drei elementaren Voraussetzungen überlebenswichtig: 1. Wasser, 2. Nahrung und 3. Bildung. Und wir dürfen als Schulgemeinschaft ein wenig stolz darauf sein, dass wir diesen Menschen ein wenig Unterstützung zukommen lassen können.

Und ganz am Rande der Fahrt erlebe ich noch einmal die Schönheit des höchsten freistehenden Berges der Erde – des Kilimandscharos (5.895 m) – den ich auf den Tag genau vor 16 Jahren für einen kurzen Moment einmal komplett unter meinen Füßen hatte.

Dr. Jürgen Gericke

Im Nachgang unserer UNESCO-Anerkennungsfeier am 12.03.2026 haben wir heute 18 Sitzwürfel erhalten mit farbenfrohen UNESCO-Motiven. Sie sind bedruckt mit den Symbolen der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN, werden zukünftig ein Blickfang in unserem Gebäude sein und sollen uns ans Eintreten für diese Ziele erinnern. Danke an die Schüler*innen aus dem 12. und 13. Jahrgang fürs Aufbauen der Würfel.

Text und Fotos: W. Bartsch

Toleranz, Vielfalt, Demokratie, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Gemeinschaft – das haben wir an unserer Schule schon immer gelebt. Mit unserer Anerkennungsfeier als UNESCO-Projektschule am Donnerstag, den 12. März 2026 haben wir vom Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen, Klaus Schilling, die Bestätigung für unser langjähriges Engagement erhalten. Wir sehen dies als Auftrag, uns nun mit noch stärkerem Engagement für diese Werte an unserer Schule einzusetzen.

Wir als Schulgemeinschaft freuen uns sehr über diese Auszeichnung und haben aus diesem Grund eine sehr lebendige Anerkennungsfeier erlebt. Den Auftakt in den Nachmittag machte eine Feierstunde in der Aula – mit viel Musik vom WG Cantorum, dem WG Freunde-Chor, die beide von Frau Holzfuß geleitet wurden, und Paul Martin (8ms1) an der Orgel. Viele wertschätzende Reden von unserem Schulleiter Wolfram Bartsch, den UNESCO-Lehrkräften Anne Pfleiderer und Kathleen Winter, Schülersprecher Martino Rossi, den Elternvertreterinnen Alexandra Gruffke und Mascha Fehser sowie den Schülerinnen Leni Kühne und Mia Becker thematisierten unsere Haltung zu den Werten der UNESCO. Das gemeinsame Grußwort von Nina Kossack, UNESCO-Landeskoordinatorin, und Katherina Katechakis, UNESCO-Beauftragte des Niedersächsischen Kultusministeriums, ermutigt uns, den UNESCO-Gedanken an unserer Schule zu leben. Ein Highlight war die feierliche Übergabe der Urkunde durch den Bundeskoordinator, die zu einem echten Mosaikstück dieser wunderschönen Feier wurde. Auch die sehr lebendige Moderation von Katharina Ertelt und Elenore Seidel überzeugte.

Im Anschluss an diese wunderbare Feierstunde war Zeit für einen Austausch mit verschiedenen UNESCO-Projekten an unserer Schule. Dafür konnten die anwesenden Gäste in vielen verschiedenen Räumen die vielfältige Palette an Projekten erleben. Dazu zählen die UNESCO-AG mit Mia Becker, Elenore Seidel, Leni Kühne, Lilith Lübeck, Nathalie Dlugocz und Frau Winter, die Gruppe „mit UNESCO unterwegs am WG“ mit Florian Herbote, Vincent Neumann, Frau Tscherwen, Frau Holland und Frau Reinecke, die Kultur-AG am WG mit Lina Ghabriche und Herrn Öztürk, das Projekt FAZ – „Jugend schreibt“ mit Magnus Ebel und Herrn Vieweg, das Projekt Stolpersteine mit Joris Hack und Frau Conrady, die Repair-AG mit Jasper Labrenz, Ida von Kaehne, Frau Hühnlein und Uwe Heyder, das Projekt Schulgarten mit Jannis Ullrich, Annelie Klebsch, Vincent Wiljes, Vera Göbbel und Herrn Hofmann sowie der „BNE-Gruppe“ (BNE = Bewusst – Nachhaltig – Engagiert: Zukunft lernen) mit dem MINT-Praktikum Jahrgang 10 und Frau Kapsch. Zwischendurch konnte man sich im Lehrerzimmer gegen eine kleine Spende mit leckerem Essen und Getränken vom Jahrgang 12 stärken.

UNESCO am WG bedeutet für uns, dass wir als Schulgemeinschaft gemeinsame Verbundenheit für die Werte der UNESCO zeigen und uns mit Nachdruck für Toleranz, Vielfalt, Demokratie, Nachhaltigkeit, Menschenrechte und Gemeinschaft einsetzen!

Martino Rossi (11c), Anne Pfleiderer (UNESCO-Lehrkraft)

Der Tutorenkurs Deutsch, Jg. 13, präsentierte am 6. und 13. März 2026 Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“.

Auf dem Weg zum Auftritt haben wir vieles erlebt: Höhen, Tiefen und auch Momente, in denen wir nicht wussten, ob alles wirklich klappen wird. Inszeniert wurde das Stück als gekürzte und modern interpretierte Variante. Durch kreative Kostüme, humorvolle Einlagen und moderne Elemente wurde das klassische Stück auf eine neue und lebendige Weise dargestellt. Besonders die Ambivalenz des Richter Adam konnte dadurch noch deutlicher gezeigt werden: einerseits als Autoritätsperson, andererseits als widersprüchliche und komische Figur. So wurde die Satire des Lustspiels für das Publikum besonders deutlich und sorgte sogar für einige Lacher. Mit viel Geduld und Entschlossenheit konnten wir das Schauspiel vollenden und einen unvergesslichen Moment auf die Bühne bringen. In diesen anderthalb Jahren sind wir als Kurs enger zusammengewachsen und haben den Spaß am Schauspiel für uns entdeckt.

Vielen Dank, Herr Huber, dass Sie uns nie aufgegeben haben und trotz etlicher Rückschläge nie den Glauben an uns verloren haben. Auch wenn unsere Zeit in ein paar Wochen vorbei ist, werden wir Sie niemals vergessen.

Talay Topkaya

Fotos: Johannes Kling

Gut gelaunt waren Phuc und Thien Ngyuen, Kyllian Tanukusuma, Julius Freimuth, Hagen Petz und Tobias Klebsch am Mittwoch, den 11.März.2026, morgens am Braunschweiger Hauptbahnhof aufgebrochen. Selbstverständlich begleitet von Schachlehrer Robert Engel. Das Ziel: Die Landesschulschachmeisterschaft Niedersachsen WK3, also für die Altersklasse U15.

Mit noch viel besserer Laune kehrte die Mannschaft am Nachmittag zurück: Mit sensationellen 11 von 12 Mannschaftpunkten haben die Schüler des WGs den Landessieg errungen. Natürlich wurde der Sieg sofort standesgemäß im bekannten Fast-Food-Restaurant am Bahnhof gefeiert.

Vom 30. April bis zum 3. Mai heißt es Daumen drücken. Dann wird die Mannschaft in Aurich in der Deutschen Schulschachmeisterschaft auf ein Feld von Teams aus allen Bundesländern treffen.

Frühlingshafte Temperaturen, viel Teamgeist und packende Wettkämpfe prägten das Winterfinale 2026 von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ und machten die Veranstaltung trotz besonderer Herausforderungen zu einem einzigartigen Erlebnis für unsere Schulmannschaften.

Ursprünglich in Schonach geplant, wurden die Wettkämpfe aufgrund von Schneemangel ins benachbarte Schönwald verlegt, wo die Organisatoren dank großen Einsatzes sehr gute Bedingungen schufen.

Am Montag konnten sich unsere beiden WG-Teams beim Training vom guten Zustand der Loipe überzeugen, am Abend folgte die feierliche Eröffnungszeremonie, in der unsere Schulmannschaften gemeinsam mit den Langläufern der anderen niedersächsischen Schulen sowie den Skispringern und der Ski-Alpin-Mannschaft unser Bundesland vertraten.

Am Dienstag stand der Einzelsprint auf dem Programm, der aufgrund der geringen Schneelage ohne Technikelemente durchgeführt wurde. Dennoch zeigten unsere Schulmannschaften starke kämpferische Leistungen und absolvierten die anspruchsvolle Strecke in Schönwald sehr ordentlich.

Am Mittwoch folgte die abschließende Staffel, ein wirklich besonderes Erlebnis, bei dem über 30 Staffeln in einem Massenstart gemeinsam starteten und um die Platzierungen kämpften.

Unsere beiden WG-Mannschaften belegten am Ende die Plätze 17 und 18, ein sehr achtbares Ergebnis in einem stark besetzten Feld, das bei der stimmungsvollen Schlussfeier mit anschließender Après-Ski-Party gebührend gefeiert wurde.

Text: Christian Schindler

Fotos: Volker Thomsen und Christian Schindler

Jahrgangsstufe 5+6

Am Donnerstag, 29.01.2026, nahmen alle Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 am Erd­kunde-S­chulwettbewerb Diercke Wissen – Junior 2026 teil. In zwanzig Minuten beantworteten sie Fragen zur Erdkunde.

Und hier sind die Ergebnisse:

Unser Sieger Jano stand erst nach Auswertung der Stichfragen fest!

Herzlichen Glückwunsch!

Die Klassen 5c, 5d, 6c und 6d dürfen am 05.06.2026 das Bundesfinale in der Aula besuchen – wir freuen uns auf Euch!

Jahrgangsstufe 7-10

Am Dienstag, 24.02.2026, nahmen 70 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 7-10 am Erd­kunde-S­chulwettbewerb Diercke Wissen 2026 teil. In zwanzig Minuten beantworteten sie Fragen zur Erdkunde.

Und hier ist unser Schulsieger:

Jasper – herzlichen Glückwunsch!

Er vertrat uns bereits im März beim Landesentscheid und besucht das Bundesfinale am 05.06.2026 in unserer Schule!

Die weiteren Platzierungen findet Ihr unter „Ergebnisliste“ (pdf).

Wir gratulieren und danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Die Ergebnisse werden in der Außenstelle und im Haupthaus ausgehangen werden.

Vielen Dank an Frau Heider, Herrn Schindler und Herrn Kelemen für die Durchführung und Herrn Zimmermann für die die Korrekturen gemeinsam mit mir.

 A.E.Kapsch

Am 14.03.2026 fand wieder das Jugend präsentiert-Länderfinale am Wilhelm-Gymnasium statt. 42 Schüler:innen (darunter fünf Schüler:innen vom WG), 19 Juror:innen und ca. acht Mitarbeiter:innen vom Jugend präsentiert-Team waren dazu ganztägig zu Gast am WG um die besten Präsentierenden aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu küren.

Die Schüler:innen hatten sich bereits in der ersten Runde gegen zahlreiche andere durchgesetzt – von bundesweit 9500 Teilnehmenden in Runde 1 nehmen an den verschiedenen Länderfinalen insgesamt ca. 500 Schüler:innen teil. Nun hatten sie ihre Präsentationen noch etwas verbessert und wurden zunächst am Vormittag in Warm up-Trainings vorbereitet. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fanden die jeweils sechsminütigen Präsentationen vor einer jeweils dreiköpfigen Jury statt.

Am Nachmittag fand dann die schöne Abschlussveranstaltung statt, bei der die Schulband mit ‚Narcotic‘ und ‚Seven Nation Army‘ sowie Elli Kowollik am Klavier mit ‚The journey of life‘ das Publikum begeisterte. Dr. Frank Fischer (Leiter vom DLR School Lab) hielt einen spannenden Vortrag über die aktuellen Entwicklungen der Raumfahrt. Zum Abschluss erfolgte die von den Teilnehmer:innen lange ersehnte Siegerehrung. Unter den vierzehn Schüler:innen, die sich für das Bundesfinale qualifiziert haben, waren auch vier Schüler:innen vom WG dabei: Julián Letsch (8m1, „Wie können wir mit den Ohren sehen?“), Nele Flachsbarth (8m1, „Wie beeinflussen Hormone unsere Stimmung?“), Xihan Zhang (8m2, „Wie entstehen Haarfarben?“) und Maresa Blankenfeldt (8ms1, „Warum verknoten sich Oktopusarme nicht?“). Herzlichen Glückwunsch!

Die vierzehn Qualifizierten dürfen zunächst an einer dreitägigen Präsentationsakademie in Hannover teilnehmen, wo die Teilnehmer:innen gezielt gecoacht werden und dann im Herbst am Bundesfinale in Berlin mit einer neuen Präsentation antreten.

Mein Dank gebührt allen, die mit zum Gelingen dieses Länderfinales beigetragen haben (unter anderem das Team der Licht- und Ton-AG und viele Volunteers aus dem 8., 9. und 11. Jahrgang)!

Olaf Timme

Der Timer läuft. Die Motoren surren. Spannung pur.
Am Samstag war es wieder so weit! Die Roboter rollten über die Spielfelder bei der First Lego League im Haus der Wissenschaft (HdW). Wobei wir: Ksenia Sidoroska, Darian Sidoroski, Johannes Hanstein, Fabian Steibl, Levin Guhr, Samyak Holikar und Kai Schmidt, den dritten Platz in der Gesamtwertung belegten. Unterstützt wurden wir von Andreas Ewald und unseren Coaches aus dem HdW Daniel Wolfram und Alexander Brausmann. Mithilfe unseres Spike Prime Roboters „Linus“ (angelehnt an den Schöpfer des Linux-Kernels „Linus Torvalds“) konnten wir nicht nur eine solide Punktzahl im Hauptwettkampf erzielen, sondern auch den Robot-Design-Pokal gewinnen. Er ist der Beweis, dass dem Roboter ein ausgetüfteltes Konzept zugrunde liegt und zudem kompetent programmiert ist. Besonders gelobt wurden wir für unseren PID (Proportional Integral Derivative) Regler, den wir zum besseren Geradeausfahren verwendeten und mit unserer selbst erstellten Programmauswahl kombinierten. Dabei waren vor allem die Zusammenarbeit im Team, Motivation und logisches Denken erforderlich. In der diesjährigen Saison „Unearthed“ (Engl. Ausgraben) stand das Thema Archäologie im Vordergrund. Im Rahmen des Forschungsprojektes, bei dem Probleme innovativ und praktisch gelöst werden sollen, entwickelten wir einen elektrischen Widerstandsstift, welcher das Material von Funden identifizieren kann. Mehrere Archäologen bestätigten uns, dass unser Projekt sehr sinnvoll für die Archäologie sei.
Wir freuen uns auf die nächste Saison!
Kai Schmidt

Am Mittwoch, den 4. März 2026, gab es eine Premiere im DLR School Lab: Der neue Versuch „Space Launch“. Und die allerersten, die dieses Experiment ausprobieren durften, waren die Schülerinnen und Schüler des Physik-Praktikums im Jahrgang 10.
Nach einer spannenden Einführung zum Aufbau einer Rakete und den Anforderungen an diese, um Satelliten in kürzester Zeit ins All zu befördern, ging es an einen Raketenprüfstand für Wasserraketen. Wie bei Prüfständen für die großen Triebwerke wurde auch bei der Wasserrakete der Schub unter verschiedenen Bedingungen getestet. Von allen drei Gruppen gab es am Ende ein Daumen hoch, der neue Versuch hat hervorragend geklappt und neben dem Spaß natürlich auch neues Wissen vermittelt.
Selbstverständlich durften beim dem heutigen Versuch nicht die Klassiker, wie der „Flugsimulator“ fehlen.
Vielen Dank an Frank Fischer und das Team des DLR School Lab, dass wir heute die Testgruppe sein durften.