Anfang September reisten 20 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau Trautmann und Frau Wochnik zu unserer Partnerschule nach Bielsko-Biała. Der Austausch fand bereits zum dritten Mal statt und wurde erneut sehr großzügig durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk gefördert. Unsere Schülerinnen und Schüler waren in Gastfamilien untergebracht, die uns voller Vorfreude aufgeregt am Bahnhof erwarteten.
Bei sommerlichen Temperaturen erkundeten wir zunächst die Stadt, die in diesem Jahr zur ersten Kulturhauptstadt Polens ernannt worden war. Das Wetter spielte auch bei unserer Wanderung durch die Beskiden mit und wir konnten uns anschließend in einem alten Bauernhaus mit selbstgebackenem Brot und selbst geschlagener Butter stärken. Am nächsten Tag reisten wir nach Krakau, wo wir u.a. eine Bootsfahrt auf der Weichsel machten und im Czartoryski Museum Leonardo da Vincis „Dame mit dem Hermelin“ bewunderten. Weiterhin besuchten wir das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und arbeiteten gemeinsam in thematischen Workshops. Das Wochenende war traditionell den Familien für gemeinsame Aktivitäten überlassen und die Familien nutzten dieses, um Ausflüge zu machen, so dass z.B. noch die Salzmine Wieliczka besichtigt wurde oder es Wanderausflüge in die Hohe Tatra nach Zakopane gab. Eine Abschiedsparty mit einem leckeren Buffet und vielen gemeinsamen Tänzen rundete den Besuch ab.
Jetzt müssen wir uns nicht lange gedulden, denn Anfang Oktober werden unsere polnischen Gäste uns in Braunschweig besuchen. Wir freuen uns! Do zobaczenia!
A. Wochnik





















Frühstück gab es auch noch zum Mitnehmen, das wir in der Pause im Berliner Hauptbahnhof verzehrten. Reservierte Plätze im ICE machten es uns möglich trotzt eines verspäteten Zuges bis Braunschweig einen Sitzplatz zu haben, sodass wir mit einer kleinen Verspätung wieder in Braunschweig ankamen.





















































Am ersten Tag wurden wir in der Schule herzlich begrüßt und konnten in Kleingruppen die charmante Altstadt am Fuße der Beskiden kennenlernen. Am nächsten Tag hatten wir die Gelegenheit im Unterricht zu schnuppern. Anschließend machten wir einen Ausflug in ein altes Bauernhaus und lernten dort Butter zu schlagen und eine Art Fladenbrot zu backen und durften das auch verkosten. Am Samstag fuhren wir nach Auschwitz und folgten einer dreistündigen eindrucksvollen Führungen durch das ehemalige Konzentrationslager sowie Birkenau. Am Nachmittag erarbeiteten wir in Kleingruppen mehr zum Schicksal der Kinder in Auschwitz und stellten unsere Ergebnisse vor. Der Sonntag war schließlich unser Familientag und die Familien unternahmen schöne Sachen mit uns: einige fuhren nach Breslau, in das Weltkulturerbe der Salzmine Wieliczka, an die tschechische Grenze, in die Berge etc. Am Montag besichtigten wir die ehemalige Königsstadt Krakau und sahen u.a. das Königsschloss Wawel, die Tuchhallen auf dem Marktplatz oder den Drachen aus der Legende der Stadt. Am letzten Tag sollten wir eigentlich eine Wanderung in den Beskiden machen, aber da es Dauerregen gab, fuhren wir nur mit der Seilbahn auf den Berg und spielten in der Berghütte Gesellschaftsspiele. Abends feierten wir ausgelassen und tanzten auf unserer Abschiedsfeier. Nach einer Woche mussten wir uns verabschieden, doch einige planen bereits ein Wiedersehen, welches ebenfalls durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk und das Programm #2amongmillions gefördert werden kann.












































