Am Sonntag, den 17.09.2023, um 13:26 Uhr wurde Carolina Wengst, Klasse 9m1, im Konzertsaal der Universität der Künste in Berlin vor einem mehrhundertköpfigen Publikum zur Jugend präsentiert-Bundessiegerin 2023 gekürt!

Der Weg dahin war lang. Wie alle m-SchülerInnen des 8. Jahrgangs am Wilhelm-Gymnasium erhielt sie im ersten Halbjahr Jugend präsentiert-Unterricht und hat in diesem Rahmen eine Präsentation (über das Ortungssystem von Delfinen) gehalten. Das gelang ihr so gut, dass sie als eine von zwei Klassenbesten Ende Januar vor dem versammelten 8. Jahrgang in der Aula im Schulfinale gegen die anderen Klassenbesten antreten konnte. Hier zeigte sie bereits ihr Können und erreichte den 1. Platz.

Damit hatte sie sich automatisch fürs Länderfinale qualifiziert, welches im März ebenfalls am Wilhelm-Gymnasium stattfand. Hier fand eine enge Auslese statt, aber auch hier konnte Carolina überzeugen und konnte sich mit einer überzeugenden Leistung fürs Bundesfinale qualifizieren.

Auf dem Weg lag noch eine tolle mehrtägige Präsentationsakademie in Hamburg, wo sie nicht nur viel über Präsentationen lernte, sondern im Rahmen eines spannenden Rahmenprogramms auch viele Freundinnen kennenlernte.

Mitte September stand dann das Bundesfinale in Berlin an. Zum Überthema „Mit allen Sinnen“ überlegten sich alle 125 qualifizierten SchülerInnen neue Präsentationen. Carolina blieb ihrem Tierthema treu und entschied sich für die Fragestellung „Wie orientieren sich Zugvögel?“. Dazu musste sie zunächst ein Präsentationsvideo hochladen und die Präsentation dann vor einer dreiköpfigen Jury in Berlin live halten. Das machte sie so gut, dass sie zu den besten sechs Präsentierenden gewählt wurde, die dann am Sonntag vor großem Publikum und im Livestream gegeneinander antraten.

Dies meisterte Carolina so bravourös, dass sie am Ende von der sechsköpfigen, professionellen Jury zur Bundessiegerin 2023 gekürt wurde. Damit hat sich Carolina gegen 8458 MitstreiterInnen aus allen Bundesländern und auch aus dem Ausland durchgesetzt! Wir gratulieren ihr ganz herzlich zu dem verdienten Sieg und freuen uns, dass Carolina damit „den Pokal“ für unsere Schule (nach dem letztjährigen Sieg durch Ben Fischer) verteidigt hat!

Olaf Timme

Unserem Schüler Magnus Ebel (Jg. 11) ist im Rahmen des FAZ-Projekts „Jugend schreibt“ ein großartiger Erfolg gelungen. Sein erster Artikel “Die Eintracht wird erhört” ist am 28.08.23 in der FAZ auf der Sonderseite „Jugend schreibt“ unter seinem Namen und dem unserer Schule veröffentlicht worden. Durch seine Recherche ist Magnus nun auch Teil des Behindertenreporterteams bei Eintracht Braunschweig geworden.

Und hier geht es zum Artikel: “Die Eintracht wird erhört”.

 

Wir gratulieren Magnus zu diesem tollen Erfolg und hoffen, dass wir noch mehr von ihm lesen werden!

 

Das Projekt “Jugend schreibt” wird am WG von Frau Holzfuß und Herrn Vieweg betreut.

Zum Beginn des Schuljahres wurden die fünf neuen fünften Klassen von unserem Schulleiter Herrn Ovelgönne, unserer Koordinatorin Frau Heider und von Frau Herrmann, der Vorsitzenden des Schulelternrates, in der Aula des Haupthauses feierlich begrüßt.

Es ist bereits eine feste Tradition: am Freitag, 16.06.2023, war die Westermann Gruppe mit dem Bundesfinale des Erdkundewettbewerbes „Diercke WISSEN Geographie-Wettbewerb 2023“ zum achten Mal zu Gast in unserer Aula. Nach den Qualifikationen in den Schul- und Landesrunden standen nun die siebzehn Finalistinnen und Finalisten (drei Mädchen und vierzehn Jungen) der jeweiligen Bundesländer und der deutschen Schulen im Ausland im finalen Wettstreit um den Titel des Bundessiegers. Die weiteste Anreise hatte der Vorjahressieger Léon Niemietz aus Barcelona. Für das Land Niedersachsen ging Landessieger Nicolas Dürrauer an den Start.
Über 300 000 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und den deutschen Schulen im Ausland haben in diesem Jahr am Diercke WISSEN Geographie-Wettbewerb, einem aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages von der Bundesregierung geförderten Geographie-Wettbewerbs, teilgenommen.

Der Livestream des Finales ist auf dem YouTube Kanal des WGs verfügbar:

Kürzlich informierte Prof. Dr. Norbert Gülke von der Welfenakademie Braunschweig unsere Schüler:innen der Informatikkurse in den Jahrgängen 11 bis 13 in einem Kurzvortrag mit anschließender Diskussion über Anforderungen, Chancen und Perspektiven im Kontext des Studiums der Wirtschaftsinformatik. Neben einem Ausblick auf das rein universitäre Studium fokussierte Herr Prof. Gülke insbesondere die Struktur eines dualen Studiengangs und eröffnete seinem Auditorium „Tipps und Tricks“ als möglicherweise angehende Wirtschaftsinformatiker:innen.

FG Informatik

Am Montag, dem 20. Februar, fand das Rosenmontagsturnier des sechsten Jahrgangs statt. In der Veranstaltung, die vier Stunden dauerte und vom SV-Team organisiert wurde, traten alle sechsten Klassen jeweils zweimal gegeneinander an. Die Mannschaft, die die meisten Spiele gewonnen hat, würde gewinnen. Dieses Jahr war dies die 6a von Frau Heider. Zudem ausgezeichnet wurden die 6c für ihre lautstarke Unterstützung und die 6b für ihre kreativen Kostüme. Besondere Anerkennung verdient auch die Licht- und Tontechnik AG für ihre Unterstützung mit Musik und Mikrofonen.

 

24. November 2022, 19.30 Uhr, Kleines Haus
Der ideale Mann Komödie von Oscar Wilde

15. März 2023, 19.30 Uhr, Großes Haus
Der Schimmelreiter Schauspiel nach Theodor Storm

10. Mai 2023, 19.30 Uhr, Kleines Haus
Stolz und Vorurteil* (*oder so) Komödie von Isobel McArthur

 

Der ideale Mann

Komödie von Oscar Wilde in der deutschen Fassung von Elfriede Jelinek
nach einer Übersetzung von Karin Rausch

Elfriede Jelinek spitzt Oscar Wildes Polit-Komödie um Insidergeschäfte und Doppelmoral sprachlich wie inhaltlich so zu, dass hinter der gehobenen
viktorianischen Gesellschaft unsere unmittelbare Gegenwart sichtbar wird, die nicht weniger

 

Schimmelreiter

Nach der Novelle von Theodor Storm für die Bühne bearbeitet von Felicitas Brucker

Der Aufstieg Hauke Heiens zum Deichgrafen ist keine einfache Erfolgsgeschichte. Misstrauen löst dessen Interesse an Mathematik und Naturwissenschaft aus, der Forscherdrang, die manische Suche nach der besten Deichkonstruktion. Der Deich markiert die Grenze zwischen der Gewalt des Meeres und dem bewirtschafteten Land des Dorfes. Tiefer, verschwurbelter Aberglaube bestimmt die Dörfler, die lieber einen lebendigen Hund begraben als der planerischen Klarheit des Deichgrafen folgen. Sei die Bedrohung durch eine Sturmflut auch noch so groß. Dieser Deichgraf ist kein einfacher Charakter.

Theodor Storm findet in seiner Novelle von 1888 große, fantastische Bilder für das Aufeinanderprallen von Natur und Fortschritt, für die unheimliche Macht einer Gesellschaft, die aus Angst vor Erneuerung die Naturkatastrophe geschehen lässt

 

Stolz und Vorurteil* (*oder so)

Komödie von Isobel McArthur
nach Jane Austen

Partytime um 1800. Mrs. Bennet hat fünf Töchter. Leider alle unverheiratet. Denn dank der von weisen (alten weißen) Männern vor Zeiten erdachten
Erbschaftsregeln muss eine Frau sich schleunigst einen standesgemäßen Junggesellen angeln, um die Existenz der Familie zu sichern. Aber zum Glück istn es – das wissen nicht nur Jane Austen-Fans – auch »eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann, der ein beträchtliches Vermögen besitzt, dringend einer Frau bedarf.« Deshalb: Bühne frei für den so wohlhabenden wie charmanten Mr. Bingley und: »Mögen die Tanztees beginnen!« Dass die Bennet-Töchter trotzdem nicht ganz störungsfrei in den seriell angesteuerten Hafen der Ehe segeln, ist klar. Schließlich gibt es intrigante Nebenbuhlerinnen, nervenaufreibende Mitgiftjäger und nicht zuletzt den rätselhaften Mr. Darcy.

Isobel McArthurs so respektlose wie überdrehte Austen-Theater-Karaoke-Show für ein rein weibliches Ensemble verpasst der Königin der subtilen Ironie ein poppig-feministisches Update. Aus der Sicht von fünf Dienstmädchen erzählt, die endlich mal mehr tun dürfen, als unauffällig Tee zu servieren, bekommt die berühmte Geschichte um »Stolz und Vorurteil« sogar noch einen klassenkämpferischen Twist. Aber am Ende gewinnt die Liebe. Natürlich. Wie immer.

Katja Tscherwen

Der brutale Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine bewegt auch uns am Wilhelm-Gymnasium seit dem 24. Februar 2022. Diverse Aktionen und Initiativen sind seitdem gestartet: eine „Friedensecke“ im Remter, Sammlungen für Ukraine-Hilfsorganisationen, „Sattmacher“- und „Saubermacher“-Spenden für einen Hilfskonvoi der Freiwilligen Feuerwehr Bornum, Basteln von Papier-Kranichen, „Flagge-zeigen-Aktion“ der UNESCOGruppe und anderes mehr.

Auf Anregung des Kultusministeriums haben wir den

„Internationalen Tag des Friedens“,

Mittwoch, den 21.09.2022, ganz dem Thema „Frieden“ gewidmet, dem wir uns auf drei Ebenen genähert haben:

1) Inhaltlich – Thematisierung im Unterricht
Klassen und Kurse aller Jahrgänge haben sich an diesem Tag in Absprache mit den Lehrkräften mit verschiedenen Facetten des Themas „Frieden“ im Unterricht beschäftigt.

2) Unterstützend – Spendensammelaktion
Die Schüler:innenvertretung hat mit einer Sammelaktion 588,39€ gesammelt und bedürftigen Menschen in der Ukraine
gespendet.

3) Emotional – Friedenskonzerte
Unsere Schülerband „The Underblues“ hat zwei Friedenskonzerte gegeben: In der ersten großen Pause traten sie auf dem Schulhof der Außenstelle auf und begeisterten die Jüngsten unserer Schule mit einem knapp zwanzigminütigen Konzert.

Dann wurde das gesamte Equipment abgebaut, umweltgerecht zu Fuß und mit Sackkarre zum Hauptgebäude gebracht und dort auf dem Schulhof auf dem Dach eines Containers wieder aufgebaut. Aus luftiger Höhe gab es dann in der zweiten großen Pause ein „Rooftop“-Konzert.

Auf dem Schulhof lauschten die Schüler:innen der Jahrgänge 8-13 bei blauem Himmel und Sonnenschein der Musik der Band und den emotionalen, unterstützenden und zum Frieden aufrundenden Worten eines Mitschülers, der seine Rede auch gleich auf russisch für unsere ukrainischen Mitschüler:innen übersetzte.

Zwei unserer Mitschülerinnen aus der Ukraine äußersten im Laufe des Tages tief bewegt ihren Dank für diese starken Zeichen der Unterstützung für ihr Land und ihre Mitmenschen!

Wir können nur Kleines initiieren, Zeichen setzen, uns positionieren. Aber wir alle hoffen, dass dieser schreckliche Krieg bald endet und Frieden einkehrt!

V. Ovelgönne, Schulleiter

Am 26.09.2022 fuhren wir zur Debattenveranstaltung „Jugend debattiert“ mit Spitzenkandidaten im Niedersächsischen Landtag, die vorbereitend zur Landtagswahl am 09.10.2022 ausgerichtet wurde. Wir begaben uns in den gut gefüllten Plenarsaal im Leineschloss und bekamen nach einführenden Worten der Landtagspräsidentin Dr. Andretta die Möglichkeit, vier Diskussionen zwischen jeweils einem Landesfinalisten des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ und einem Spitzenkandidaten einer der im Landtag in Fraktionsstärke vertretenen Parteien (SPD, CDU, FDP, B’90/Die Grünen) beizuwohnen. Angetreten waren vier Landesfinalisten aus ganz Niedersachsen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren. Zu vier unterschiedlichen Streitfragen aus Bildung, Klimaschutz und Digitalisierung, die die Spitzenkandidaten aus ihren jeweiligen Wahlprogrammen ausgewählt hatten, wurden jeweils zwölfminütige Kurzdebatten abgehalten. Sowohl die Politiker als auch die Landesfinalisten konnten sich im Voraus auf die Themen vorbereiten. Die im Grundsatz recht nüchternen Debatten bestanden aus Meinungsdarstellung, Schlagabtausch und Schlussplädoyer. Hierbei zeigte sich auf beiden Seiten unterschiedliches rhetorisches Vermögen. Besonders überzeugend war die letzte Debatte zwischen dem jüngsten Finalisten und dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Dr. Stefan Birkner. Im Anschluss an jede Debatte bekam das Publikum die Gelegenheit, mithilfe ausliegender Pro- und Contra-Karten eine eigene Positionierung zur Streitfrage vorzunehmen. Hierbei hatte als einziger Finalist der Jüngste der jugendlichen Kontrahenten die Mehrheit des Publikums auf seiner Seite. Im Anschluss bestand für das Publikum die Möglichkeit, jeweils fünf Fragen direkt an die Spitzenkandidaten zu stellen. Die Veranstaltung wurde vom NDR aufgezeichnet und steht noch bis zur Landtagswahl in der Mediathek zur Verfügung.

Johannes Kaufmann und Felix Weißleder

Zum Beitrag des NDR