Der Deutsch-Französische Tag am Donnerstag, 22. Januar 2026 und die ‚Galettes des rois‘

Jährlich wird seit 2004 der Deutsch-Französische Tag am 22. Januar gefeiert. Der Anlass ist der Elysée-Vertrag, der am 22. Januar 1963 von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterschrieben wurde. Dieser Vertrag ist der Grundstein der Deutsch-Französischen Beziehungen, die vielen Austauschfahrten und deren finanzielle Unterstützung durch das damals gegründete deutsch-französische Jugendwerk.

Das WG nimmt dieses Datum jedes Jahr zum Anlass, um einen anderen französischen Brauch damit zu verbinden:

Unsere Französischschülerinnen und -schüler des 6. Jahrgangs backen leckere ‚Galettes des rois‘ (Blätterteigkuchen mit Mandeln) und verkaufen sie in den beiden Pausen im Eingang der Außenstelle. Der Erlös geht traditionell an ‚Unicef Braunschweig‘ und somit an Kinder in Notlagen, die Unterstützung brauchen. Am letzten Freitag wurden so 150,- € Spendengeld eingenommen.

‚Galettes der rois‘ – Was passiert bei diesem Fest?

Es ist eine alte, aber noch heute in sehr vielen Familien beliebte Tradition: Wer eine Porzellanfigur, früher Kaffeebohne, in seinem Kuchenstück findet, ist ‚roi ou reine‘ (König oder Königin) und erhält eine gebastelte goldene Krone aufgesetzt. Also Achtung: nicht zu herzhaft zubeißen! Viel Freude beim Backen!

Rezept für Galettes des rois (pdf)

Schon früh kam bei uns, der Klasse 8m1 und Frau Dreßel, Vorfreude auf, denn Frau Zuber, die Theaterpädagogin des Staatstheaters Braunschweig, hielt in der Aula der Außenstelle einen Vortrag über die Operette “Die Fledermaus”. Eine Woche später besuchten wir die Schauspielprobe im Schimmelhof. Leider konnten wir nicht so lange bleiben, da die Schauspieler noch intensiv am Text arbeiteten. Trotzdem war der Besuch interessant. Nach der Probe durften wir Frau Zuber noch ein paar Fragen zu der Probenarbeit und zum Text stellen. So bekamen wir einen guten Einblick darüber, wie viel Arbeit in einer Operette steckt. Zwei Wochen später sahen wir schließlich einige Szenen aus „Der Fledermaus“ im Großen Haus des Staatstheaters bei der Bühnenorchesterprobe. Am Sonntag, den 7.12., konnten wir das Ergebnis dann endlich in der Premiere sehen. Unser Fazit: Operette ist weniger altmodisch als man denkt und die Fledermaus ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Laurin, Henry Serhii, Tim (8m1)

Vor den Ferien beschäftigte sich der 5. Jahrgang mit dem Thema „Wut“.

Beim Gefühlepantomime stellten viele ihr schauspielerisches Talent unter Beweis und wir beschäftigten uns damit, was uns auf die Palme bringt. Im Anschluss erarbeiteten wir Lösungsstrategien, wie wir uns wieder entspannen können, wie wir mit anderen umgehen, die wütend sind und probierten gemeinsam einige Entspannungsübungen aus.
So entstand ein richtig schönes Plakat für die Klassen.

Team Schulsozialarbeit Frau Wöckner und Frau Voigt

 

Der Jugendkulturpreis „Zeit für Ideen“ wird alle zwei Jahre von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. und der Stiftung Niedersachsen veranstaltet. Jeder zwischen 14 und 21 Jahren aus Niedersachsen konnte Ideen für ein Projekt einreichen. Unter den zehn Gewinner-Projekten befindet sich auch das Projekt „KleiderWandeln – Laufsteg auf gutem Weg“ von Johanna Kawohl aus dem 12. Jahrgang. Ihr Projekt wird jetzt mithilfe eines Preisgeldes und mit professioneller Unterstützung umgesetzt.

Bei ihrem Projekt handelt es sich um eine Modenschau, bei der Nachhaltigkeit an erster Stelle steht. Es geht darum, Kleidung vor dem Müll zu retten und damit ein Zeichen gegen Fast-Fashion und Überkonsum zu setzen. Mit verschiedensten Techniken des Upcyclings werden ausschließlich kaputte und alte Kleidungsstücke in einzigartige Fashion-Pieces geschneidert, um zum Abschluss am 7. Juni in Hannover mit den Projekten der anderen Teilnehmer präsentiert zu werden.

Preisträger*innen 2026

Wir wünschen Johanna viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung Ihres Projektes!

Oliver Nowak

Wie jedes Jahr im Dezember fand am 05. Dezember 2025 der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen des Wilhelm-Gymnasiums statt. Mit ihren vorbereiteten Texten konnten die vier Klassensieger:innen Paulina Schwartz (6a), Johanna Drews (6b), Hendrik Emmerich (6c) und Jorin Uffmann (6d) das Publikum in ihren Bann ziehen. Alle vier Vorleser:innen wurden zu Recht mit tosendem Applaus gefeiert.

Unterstützung erhielt die Veranstaltung durch eine kompetente Jury: Frau Krüger und Frau Gruffke als Elternvertreterinnen, Magnus Ebel und Luzia Facca als Oberstufenschüler:innen und erfolgreiche Autor:innen und Kalle Wenzel und Benedikt Haase als Vorjahressieger machten sich die Entscheidung nicht leicht. Während die Jury sich beratschlagte, sorgte Herr Kuttig mit einer kleinen Sporteinheit für die Unterhaltung aller Anwesenden.

Im Finale traten dann Paulina und Hendrik gegeneinander an, die unvorbereitet aus dem Jugendroman „Der Spurenfinder“ vorlasen und die Zuschauer:innen so erneut in Spannung versetzten. Beide erfüllten die Aufgabe großartig. Schließlich war es aber Hendrik, der sich durchsetzte und unsere Schule nun im kommenden Jahr in der nächsten Runde beim Regionalentscheid vertreten wird. Wir drücken schon jetzt die Daumen!

Alle Teilnehmer:innen erhielten Urkunden, Schokonikoläuse und die vier Klassensieger:innen  zudem noch Bücher-Gutscheine, die dankenswerterweise vom Förderverein des Wilhelm-Gymnasiums gespendet wurden. Herzlichen Dank auch an das Team der Licht- und Ton-AG, die während der gesamten Veranstaltung für eine perfekte Atmosphäre sorgten.

Henriette Heinrich

Am 24.11. unternahm der Musikkurs von Frau Dreßel um 20 Uhr einen Ausflug zum Staatstheater. Dort wurde das 3. Sinfoniekonzert mit dem Titel „Zwischen Traum und Realität“ vom Staatsorchester aufgeführt. Der junge, schon international bekannte, Dirigent Jascha von der Goltz stellte die Dramaturgie und emotionale Ladung der Stücke besonders anschaulich dar.

Zu Beginn des Abends war die Stimmung erwartungsfreudig, der rötliche Hintergrund auf der Bühne des Großen Hauses strahlte Wärme und Gemütlichkeit aus.

Das erste Stück „Central Park in the dark“ (1906) von Charles Yves begann an der untersten Grenze der Dynamik, eine düstere untypische Stimmung breitete sich aus und die eigensinnig „unorthodoxe“ Kompositionsweise des amerikanischen Komponisten kam hervorragend zur Geltung. Der Komponist, der von seiner Musik allein nicht leben konnte und als Versicherungsangestellter arbeitete, versuchte hier die Illusion zu erzeugen, dass man bei Nacht im berühmten Central Park säße. Yves entwickelte ausgefallene und experimentelle Melodien und galt als Außenseiter und Visionär. Im Theaterpark fühlte es sich auf dem Hin- und Rückweg plötzlich ähnlich düster und unheimlich an.

„Die Toteninsel“ von Sergej Rachmaninow aus dem Jahr 1909 ist ausdrucksstark. Hört man das Stück, hat man ein ähnliches Bild vor Augen wie das gleichnamige Gemälde von Arnold Böcklin, worauf man eine einsame Insel sieht, die aus dem dunkleren Hintergrund heraussticht. Extrem expressiv nahm das Stück die Zuhörer mit auf eine Reise zur Toteninsel. Die Spannung und Dramatik war während des ganzen Stückes zu spüren und nahm mit zunehmender Beteiligung der einzelnen Instrumente zu.

Das letzte Stück – die Sinfonie in Fis-Dur – wurde im Jahr 1952 von Erich Wolfgang Korngold geschrieben. Schon mit 11 Jahren komponierte dieser seine ersten Stücke, welche auch berühmt wurden, wie z. B. das Ballett „Der Schneemann“.

Korngold (1897-1957) galt schon in jungen Jahren als Wunderkind der Wiener Spätromantik. Zur Zeit des Nationalsozialismus wanderte er nach Amerika aus und startete in Hollywood eine Karriere als einer der ersten Filmmusiker, gewann zwei Oscars und schrieb für über 20 Filme die Filmmusik. Durch die vielen filmmusikalischen Elemente in der Musik entstanden viele Bilder direkt im Kopf und man wurde direkt in die Musik hineingerissen.

Es war ein besonderer Abend!

verfasst vom Musikkurs Jahrgang 12 (Susanne Dreßel)

Europa im Wandel – Demokratie leben, Zukunft gestalten

Am Montag, den 1.12. waren ein paar unserer UNESCO-Mitglieder auf einem Europakongress, veranstaltet vom Niedersächsischen Kultusministerium, zu Gast. Unsere Schülergruppe bestehend aus Johannes, Katharina, Felix, Elenore und Mia, begleitet von unserer UNESCO-Koordinatorin Frau Pfleiderer, konnten nach der 2. Schulstunde einfach mit dem Fahrrad zum Veranstaltungsort, dem Achat-Hotel in Braunschweig, fahren.

Dort startete die Veranstaltung mit einem interessanten Impulsvortrag des Politikberaters und Experten für politische Kommunikation Dr. Johannes Hillje, nach dem angeregt diskutiert wurde. Dann folgte die erste Workshop-Runde, in der wir an spannenden Workshops zu den Themen „Escape Room Europabildung“ und „Building European Awareness and Resilience“ teilnahmen.

Besonders aufregend wurde es dann in der 2. Workshoprunde, als wir selbst an der Reihe waren, einen Workshop als UNESCO-Referenten zu leiten. Um einen Einblick in die Arbeit als UNESCO-Schule zu bieten, stellten wir ein typisches UNESCO-Jahr am WG vor — mit vielen tollen Projekten! Wir erzählten von der Projektwoche (u. a. „Wir haben unsere Verantwortung auf dem Schirm“), dem Erdkundekarten-Upcycling-Projekt, dem Kleiderbasar, dem CAP in Rouen und der Radtour zum Anti-Kriegshaus. Dann führten wir – erst in kleinen, dann in größeren Gruppen – noch inspirierende Gespräche mit unseren Workshop-Teilnehmern, von denen die meisten übrigens Lehrer an Schulen waren, die auch ganz viele tolle Projekte machen. Anschließend stellten noch die Landeskoordinatorinnen der UNESCO-Schulen in Niedersachsen das Netzwerk vor.

Die vielen tollen Gespräche und Ideen sowie die interessanten Workshops (und nicht zuletzt das leckere Essen ;), sorgten für einen großartigen Tag, von dem wir sicherlich einiges mitnehmen können. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir als Referenten eingeladen worden sind.

Mia Becker, 10m1

Als Abschluss der Unit “Welcome to London” wurde der Englischunterricht der Klasse 7e zum Fernsehstudio! Die Schüler:innen schlüpften in die Rollen von Reporter:innen und Filmcrews und produzierten eigene Nachrichtenbeiträge über berühmte Sehenswürdigkeiten Londons – natürlich auf Englisch.

Vor einem echten Greenscreen entstanden kreative Videoclips, in denen Big Ben, der Buckingham Palace und viele weitere Highlights Londons zum Leben erweckt wurden. Dabei bewiesen die Schüler:innen nicht nur Sprachgefühl, sondern auch technisches Können und Teamgeist.

Ein gelungener und lebendiger Abschluss der Unit “Welcome to London”! 🎬

Seit Kurzem nimmt unsere Schule am EU-Schulobstprogramm des Landes Niedersachsen teil – und die Begeisterung ist groß! Wöchentlich werden wir von Naturkost-Meyer mit frischem Bio-Obst und -Gemüse beliefert. Ein engagiertes Schülerinnen-Team übernimmt die Vorbereitung: Jeden Dienstag wird das Obst und Gemüse geschnitten und in den Pausen verteilt. Neben Klassikern wie Äpfeln und Bananen konnten wir uns auch schon über Melonen freuen. Dank der guten Zusammenarbeit mit Naturkost-Meyer können auch Wünsche der Schüler*innen berücksichtigt werden. Ein besonderer Dank gilt unserem Förderverein, der uns tatkräftig unterstützt hat: Durch seine Hilfe konnten wir Brettchen, Schalen und weiteres Material anschaffen, sodass das Obst fachgerecht zubereitet werden kann. Wir freuen uns sehr, dass das Angebot von unseren Schüler*innen so gut angenommen wird – und hoffen auf viele weitere gesunde Pausen!

Wöckner / Voigt

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