Der Tutorenkurs Deutsch, Jg. 13, präsentierte am 6. und 13. März 2026 Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“.
Auf dem Weg zum Auftritt haben wir vieles erlebt: Höhen, Tiefen und auch Momente, in denen wir nicht wussten, ob alles wirklich klappen wird. Inszeniert wurde das Stück als gekürzte und modern interpretierte Variante. Durch kreative Kostüme, humorvolle Einlagen und moderne Elemente wurde das klassische Stück auf eine neue und lebendige Weise dargestellt. Besonders die Ambivalenz des Richter Adam konnte dadurch noch deutlicher gezeigt werden: einerseits als Autoritätsperson, andererseits als widersprüchliche und komische Figur. So wurde die Satire des Lustspiels für das Publikum besonders deutlich und sorgte sogar für einige Lacher. Mit viel Geduld und Entschlossenheit konnten wir das Schauspiel vollenden und einen unvergesslichen Moment auf die Bühne bringen. In diesen anderthalb Jahren sind wir als Kurs enger zusammengewachsen und haben den Spaß am Schauspiel für uns entdeckt.
Vielen Dank, Herr Huber, dass Sie uns nie aufgegeben haben und trotz etlicher Rückschläge nie den Glauben an uns verloren haben. Auch wenn unsere Zeit in ein paar Wochen vorbei ist, werden wir Sie niemals vergessen.
Talay Topkaya
Fotos: Johannes Kling





























































„Die Toteninsel“ von Sergej Rachmaninow aus dem Jahr 1909 ist ausdrucksstark. Hört man das Stück, hat man ein ähnliches Bild vor Augen wie das gleichnamige Gemälde von Arnold Böcklin, worauf man eine einsame Insel sieht, die aus dem dunkleren Hintergrund heraussticht. Extrem expressiv nahm das Stück die Zuhörer mit auf eine Reise zur Toteninsel. Die Spannung und Dramatik war während des ganzen Stückes zu spüren und nahm mit zunehmender Beteiligung der einzelnen Instrumente zu.



