Wir haben einen Film über einen Mann mit Tourette Syndrom geschaut und dieser Film hat und sehr berührt. Wir haben gesehen, wie sich Menschen mit diesem Syndrom fühlen und was für Symptome diese haben können, aber auch wie unmenschlich Menschen, vor allem im kindlichen Alter, sein können.  Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, die Menschen zu sensibilisieren und aufzuklären.

 

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Im Rahmen des Sprachenpraktikums besuchten wir nach dem Besuch der Mensa die Universitätsbibliothek in Göttingen. Dort wurden wir von zwei Studentinnen durch die Bibliothek geführt und erhielten viele interessante Einblicke in ihre Arbeit und ihren Aufbau.

Zu Beginn bekamen wir einen etwa 20-minütigen Überblick über die Bibliothek. Anschließend hatten wir Zeit, eine Rallye durchzuführen, bevor uns ein Hörsaal gezeigt wurde und wir den Studentinnen Fragen zum Studieren in Göttingen stellen konnten.

Die Universitätsbibliothek Göttingen ist die größte der Stadt. Sie umfasst etwa neun bis zehn Millionen Medien und besteht aus mehreren Bereichsbibliotheken, die verschiedenen Fachbereichen zugeordnet sind.

Ein großer Teil der Bücher wird in Magazinen im Keller der Universität gelagert. Besonders interessant war der Aufbau des Gebäudes. Von oben betrachtet hat die Bibliothek die Form einer Hand. Die einzelnen Gänge werden deshalb „Finger” genannt und sind von 1 bis 5 nummeriert. Die Bibliothek verfügt über mehrere Geschosse sowie viele Lerntische für Studierende.

Während der Führung erfuhren wir außerdem, wie man Bücher findet. An jedem Regal befinden sich Schilder mit Informationen über die dort stehenden Bücher. Jedes Buch besitzt eine Signatur, die beim Auffinden hilft.

Außerdem gibt es Drucker und Kopierer sowie ein sogenanntes Scanzelt. Dort können Seiten kostenlos und ohne Bibliotheksausweis mit dem eigenen Handy fotografiert werden. In den Selbstabholbereichen können bestellte Bücher abgeholt werden. Die Bereitstellung dauert meistens etwa einen Tag. Anschließend dürfen die Bücher mit nach Hause genommen werden. Wer ausgeliehene Bücher nicht rechtzeitig zurückbringt, muss eine Strafe bezahlen.

Der Besuch war sehr informativ und gab uns einen guten Einblick in die Arbeit und die Angebote einer großen Universitätsbibliothek.

 

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Am Montag haben wir uns auf unsere Fahrt nach Göttingen vorbereitet. Nachdem die organisatorischen Dinge, wie z. B. die Zimmeraufteilung, geklärt waren, haben wir uns mit Shakespeare und seinem Theaterstück „Henry IV“ zur Vorbereitung auf dessen moderne Version „St. Falstaff“ beschäftigt, welche wir uns am Mittwoch angeschaut haben.

Daraufhin haben wir im Schulgarten die Aufgaben besprochen und noch ein Gruppenfoto gemacht. Zum Abschluss haben wir uns eine zentrale Szene aus „Henry IV“ angesehen.

 

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Das Sprachenprojekt der 10. Klassen fand in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit dem YLAB (dem geisteswissenschaftlichen Schülerlabor) der Universität Göttingen statt:

Die Schüler*innen des Sprachenzweigs fuhren unter der Leitung von Frau Schaafhausen und Frau Thiele für drei Tage (02.-04.06.26) nach Göttingen, übernachteten in der Jugendherberge und besuchten an zwei Tagen Projekte des YLAB in den Fächern Französisch, Spanisch oder Griechisch und alle zusammen ein Shakespeare-Projekt in Englisch. Am Anreisetag haben wir „Uniluft geschnuppert“: Wir haben zusammen die Mensa besucht, eine Führung des YLAB mit Rallye in der Universitätsbibliothek erlebt und Studentinnen in einem Hörsal zum Studium befragt. An den beiden Abenden in Göttingen haben wir Kultur genossen: im Deutschen Theater das Stück „Sankt Falstaff“ nach Shakespeares „Henry IV“ und im Kino den Film „Verflucht normal“ über einen Menschen mit Tourette-Syndrom. Am Freitag wurde Rückblick gehalten, und es entstanden die Berichte, die man hier nachlesen kann.

Sylvia Thiele

 

> Montag

> Dienstag: Bibliothek

> Dienstag: Kino

> Mittwoch: Projekt Spanisch

> Donnerstag: Projekt Französisch

> Projekt Griechisch

> Theater

> Shakespeare-Projekt

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