Ben hat mit fünf weiteren Schülern aus Deutschland an der Internationalen Mathematik-Olympiade in Shanghai teilgenommen und hat eine Bronzemedaille gewonnen – herzlichen Glückwunsch zu diesem außerordentlichen Erfolg. Das deutsche Team belegte in der Gesamtwertung von 117 Teilnehmerländern Platz 19.

Die IMO gilt als der anspruchsvollste Wettbewerb für junge Mathematikerinnen und Mathematiker, in diesem Jahr haben rund 700 Schüler:innen teilgenommen.

Ben hat seine Mathematik-Olympiaden-Kariere bei uns am WG in der 5. Klasse begonnen. Er hatte sich in jedem Jahr zur Landesrunde in Göttingen qualifiziert und dort immer eine Goldmedaille gewonnen. Ab dem 7. Jahrgang hat er Niedersachsen in der Bundesrunde erfolgreich vertreten – und nun als krönenden Abschluss die Teilnahme an der internationalen Mathematik-Olympiade als Vertreter für Deutschland.

Ben beendet damit seine Kariere als Teilnehmer, wechselt aber nahtlos auf die Seite der Jury. Auf der Landesrunde in diesem Jahr hat er bereits bei der Korrektur unterer Jahrgangsstufen geholfen und seine Unterstützung bei der 66. Mathematik-Olympiade in Niedersachsen angeboten – die Fachgruppe Mathematik freut sich sehr darüber!

Fotos: https://www.mathe-wettbewerbe.de, Dr. Tatjana Ruf, mo-ni.de

 

Auch die Tagesschau berichtete am 21.07.2026 über Bens erfolgreiche Teilnahme an der Internationalen Mathematik-Olympiade:

Schüler aus Braunschweig holt Bronze bei Mathe-Olympiade in China

Nachdem im Januar die Präsentationen der Forschen Füchse durch Schnee- und Eiswarnungen verlegt werden musste, drohte im Sommer nun die Hitze; doch den Füchsen machte die Hitze nichts aus: Am Montag, 15.06. starteten unsere neuen Forschenden voll durch und begeisterten ihr Publikum in der Aula mit lehrreichen und neuen Informationen zu Vulkanen, Pokemon, dem Regenwald, der Schwarzen Mamba, Flugzeugen, Point Nemo, mathematischen Durchdringungen und vielen Themen mehr.

Dass dies nicht ohne kühlende Unterbrechung durchlaufen konnte, war klar: Ein Eiswagen brachte in einer Pause die nötige Kühlung für Kopf und Stimme.

Am Ende waren sich alle einig, dass die fünf Monate Einarbeitung in eigens gewählte Themen und Aufbereitung derselben unter organisatorischer Unterstützung durch Material des Bundesprojektes LemaS (Leistung macht Schule) sich unbedingt gelohnt haben.

Das Mentorenteam ist schon sehr gespannt auf das neue Fuchsrudel und ihre Themen.

A. Pape und S. Conrad

Am Donnerstag, 25.06., sind von einem leicht aufgeheizten Bahnhof (fast) 50 Schüler:innen des 7. Jahrgangs und drei Lehrkräfte in einen gut gekühlten Zug gestiegen, um das August-Kestner-Museum in Hannover zu besuchen.

Die drei Lateinkurse waren trotz 32 Grad im Museum an den informativen Beiträgen der Museumspädagoginnen interessiert und konnten ihr Fachwissen einbringen. Nach knapp 90 Minuten konnte sich die eine Hälfte in einem Workshop epigraphischen Übungen widmen, während die andere Hälfte luftige, römische Kleidung ausprobieren durfte.

Der Exkursionstag endete um 13:40 Uhr am nunmehr stark aufgeheizten Braunschweiger Hauptbahnhof. Die hitzeresistenten Lateingruppen hatten einen sehr lehrreichen und schönen Sommertag verbringen können.

Fachgruppe Alte Sprachen

Herakles, Herkules, der bekannteste Halbgott der Welt: Wir alle haben schon von dem berühmten Helden gehört und durften ihn doch dank der AG „Antikes Theater“ auf ganz neue Weise kennenlernen.

Verteilt über mehrere Wochen boten die talentierten Schüler der AG in zahlreichen Vorstellungen ihr lang eingeübtes und selbst geschriebenes Stück zur Geschichte des einzigartigen Griechen dar.

Dabei wurde Herakles aus einem ganz persönlichen Winkel beleuchtet; weder die Heldentaten noch die verschiedenen Erfolge seines Lebens standen im Fokus, sondern starke Emotionen, Ängste und Wut, Verlust und Ausweglosigkeit. Besonders die Rolle der Götter und Heras Zorn auf diesen unehelichen Sohn ihres Mannes in ihrer Willkür werden deutlich und zeigen auf, wie menschenähnlich die Götter doch trotz ihrer Unsterblichkeit bleiben. Das tragische Ende der Heldengeschichte, in der letztendlich Hera siegt und Herakles voller Wahnsinn unabsichtlich seine eigene Familie umbringt, wird selten so direkt inszeniert und holte das Publikum gekonnt ab. Aber nicht nur in seiner originellen Authentizität, sondern auch mit schauspielerischem Talent, humorvoll kreativer Umsetzung und facettenreicher Dramaturgie begeisterte die Theatergruppe.

Allein für diese Mühe neben dem Schulalltag müssen wir der AG „Antikes Theater“ ein großes Lob aussprechen. Uns allen hat eure Aufführung einen gelungenen Einblick in die griechische Mythologie ermöglicht, danke für das Engagement und den Enthusiasmus, mit dem ihr so herzlich unsere Schule kulturell bereichert!

Von Luca und Helene aus Jahrgang 12, Juli 2026