Schulpartnerschaften / Schüleraustausch

1980 beginnt ein deutsch-französischer Schüleraustausch mit dem Collège du Sabarthes in Tarascon sur Ariège bei Toulouse, der bis 1983 währt und ab 1985 mit dem Lycée Gabriel Fauré in Foix/Ariège fortgesetzt wird. Danach wird ein dritter Versuch mit einer Partnerschule in Vaureal nördlich von Paris unternommen, der aber auch nicht von Dauer bleibt.

Seit 1982 besteht auf Initiative von Bettina Goeze zunächst ein Schüleraustausch, dann eine Schulpartnerschaft mit der Gilford Middle High School im amerikanischen Bundesstaat New Hampshire, vermittelt durch das German American Partnership Program (GAPP), an dem auf deutscher Seite das Goethe-Institut in New York und der Pädagogische Austauschdienst in Bonn beteiligt sind. Die Partnerschaft, von der Fachgruppe Englisch organisiert und mit Leben erfüllt, ist im Jahr 2000 nach ununterbrochener Dauer die längste in der WG-Geschichte.

Unmittelbar nach der Wende nimmt das WG Beziehungen zur Magdeburger Humboldtschule auf. Erste Kontakte vermitteln ehemalige Schüler der einstigen Vorgängerschule, des Magdeburger Kloster- und Domgymnasiums, deren Jahrestreffen 1987 und 1989 in der WG-Aula stattgefunden haben. Es folgen persönliche Begegnungen der Schulleiter, zwei Schülertreffen und ein Besuch des Humboldtkollegiums in Braunschweig. Danach erlahmt das Interesse auf beiden Seiten.

Hoffnungsvoll beginnt 1995 ein Schüleraustausch mit der Schule 85 in St. Petersburg. Im März besuchen 23 russische Schülerinnen und Schüler, begleitet von zwei Lehrkräften, das WG. Um ihnen den Start zu erleichtern, gibt das Schulorchester ein Benefizkonzert, das einen Reinerlös von 2200 DM einbringt. Der Gegenbesuch findet noch vor den Sommerferien zur Zeit der „weißen Nächte“ statt. Es gibt im Folgejahr noch eine Wiederholung, dann kann der Austausch aus finanziellen Gründen nicht mehr fortgesetzt werden.