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Entwicklung des Wilhelm-Gymnasiums

Am 26. Oktober 1885 wurde das „Herzogliche Neue Gymnasium“ in Braunschweig als „Ableger“ des Gymnasiums Martino-Katharineum gegründet. Anlässlich des 100. Geburtstags Herzog Wilhelms erhielt es den Namen „Herzogliches Wilhelm-Gymnasium“. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde aus dem Herzoglichen Wilhelm-Gymnasium schließlich das „Staatliche Wilhelm-Gymnasium mit Realgymnasium“.

Seit 1964 ist das Wilhelm-Gymnasium Koedukationsschule, seit 1997 Offene Ganztagsschule. 2003 wurde das WG seitens des Kultusministeriums mit der Hochbegabungsförderung für die Region Braunschweig beauftragt.

Schulleitung, Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler, Eltern und Schulträger haben das besondere Profil des Wilhelm-Gymnasiums zukunftsorientiert weiterentwickelt und die Schule als Ort intensiven Lernens und umfassender Bildung gestärkt.

2000

Förderung auf neuen Wegen

Überlegungen zur Individualisierung der Schullaufbahn führen zum Entwurf einer „D-Zug-Klasse“, in der leistungsstarke Schülerinnen und Schüler von 10.1 nach 11.2 springen und das Abitur in kürzerer Zeit erreichen.

2001

Mediendidaktik

Das Wilhelm-Gymnasium wird Medienprojektschule. Im Rahmen des niedersächsischen Förderprogramms „n21“ erhält das WG Sondermittel, mit denen die informations- und kommunikationstechnologische Ausstattung der Schule verbessert wird.

„Für die überdurchschnittlich starke und erfolgreiche Teilnahme an Schülerwettbewerben, insbesondere in den Bereichen Mathematik und Fremdsprachen“ wird dem WG der Sonderpreis des niedersächsischen Kultusministeriums verliehen.

2002

Kooperation mit außerschulischen Bildungsträgern

Die langjährigen Beziehungen des Wilhelm-Gymnasiums zur Technischen Universität Braunschweig und zu anderen renommierten Institutionen in Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik und Sport werden intensiviert, neue Kooperationen mit außerschulischen Bildungsträgern entstehen.

2003

Hochbegabtenförderung, Schulprogramm
Das Wilhelm-Gymnasium gründet gemeinsam mit den Grundschulen Comeniusstraße, Edith Stein, Heinrichstraße und Klint sowie mit der Orientierungsstufe Leonhardstraße den „Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung“, der vom niedersächsischen Kultusministerium beauftragt wird, die staatliche Hochbegabtenförderung in der Stadt und Region Braunschweig zu übernehmen.

Als eines der ersten Braunschweiger Gymnasien formuliert das Wilhelm-Gymnasium ein Schulprogramm, in dem Selbstverständnis und Entwicklungsziele der Schule dokumentiert sind.

2004

Schulstrukturreform

Dem Wilhelm-Gymnasium wird das Schulgebäude Leonhardstraße 12 (ehem. „OS Leonhardstraße) angegliedert. Dort besuchen die WG-Jahrgänge 5, 6 und 7 den Unterricht.

Mit diesem Zuwachs an Schulraum einher geht die Erweiterung des didaktischen Konzepts der Schule um die Jahrgänge 5 und 6. Hieraus erwachsen ein neues schuleigenes Curriculum und ein neues schulpädagogisches Konzept, das alle Jahrgänge umfasst.

2005

Mittelstufenprofil, Oberstufenprofil, Schüleraustausch, Qualitätsentwicklung

Den Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7-9 wird eine besondere Profilmittelstufe (Jahrgänge 7-10) geboten, in der ein sprachliches und ein mathematisch-naturwissenschaftliches Profil zur Wahl stehen. Im sprachlichen Profil kann man anwählen: Latein (nach Wunsch bereits ab Jg. 5), Griechisch, Englisch, Französisch, Spanisch. Das naturwissenschaftliche Profil umfasst u.a. naturwissenschaftliche Praktika, Informatik, Astronomie und Ökologie. Auch die Struktur der Oberstufe wird weiterentwickelt, eine Profiloberstufe entsteht.

Das bisherige Schüleraustauschprogramm (USA, Griechenland) wird ausgebaut und um den Austausch mit drei Schulen in Frankreich erweitert.

Schulleitung und Kollegium starten in die systematische Schulqualitätsentwicklung. Dabei werden sie von professioneller externer Evaluation (Schulpraktisches Zentrum, TU Braunschweig) unterstützt.
Das Wilhelm-Gymnasium wird „Partnerschule der TU Braunschweig“.

2006

Über Braunschweigs Grenzen hinaus

Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Gymnasiums, Jg. 12, treten an der Technischen Universität Braunschweig in ein sog. „Frühstudium“ ein, in dem sie die regulären Lehrveranstaltungen des Studienfaches absolvieren. Dabei kommen sie auch in den Genuss internationaler Kooperationen der TU Braunschweig, etwa der Kooperation mit der TU Compiégne bei Paris.

Das Wilhelm-Gymnasium übernimmt als Partner von phaeno Wolfsburg besondere Funktion in der neu errichteten phaeno Experimentierlandschaft: Schülerinnen und Schüler des WG bieten dort Veranstaltungen für Schüler an.

Die WG-Schülerfirma „Know it“ erringt im Internationalen Wettbewerb der Schülerfirmen in Interlaken/CH bei 22.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Titel „Beste Schülerfirma Europas“; dieses Projekt erfährt seine Fortführung in Zusammenarbeit mit überregional bedeutsamen Institutionen und Firmen.

2007

Intensivierung schulischen Lernens

Die Schule nutzt die Möglichkeiten externer wissenschaftlicher Evaluation ihrer Lehr- und Lernqualität. Die schulinterne Förderung der individuellen Lernentwicklung wird systematisiert und intensiviert.

Alle Schülerarbeitsplätze erhalten neueste Computer.

Die Oberstufenbibliothek wird erweitert, ein Selbstlernzentrum für die Mittelstufe entsteht.

Zur Unterstützung eines freundlichen Miteinanders nehmen Schülermediatorinnen und Schülermediatoren ihre Arbeit auf.

Die Erneuerung der Biologie-Fachräume, der Sporthallen und der Aula (Haupthaus) beginnt. In der Außenstelle des Wilhelm-Gymnasiums wird eine großzügig gestaltete neue Ganztagsmensa eröffnet.

Ein Drittel der Abiturientinnen und Abiturienten erreichen einen Abiturdurchschnitt von 1,9 bis 1,0.

Eine Schüler-Lehrer-AG forscht nach ehemaligen jüdischen WG-Schülern und nimmt im Gedenken an Otto Lipmann, Bruno Mielziener und Norbert Regensburger an der „Aktion Stolpersteine“ teil. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit treten die Schülerinnen und Schüler im großen Saal des Braunschweiger Amtsgerichts am 4. Dezember 2007 an die Öffentlichkeit.

2008/
2009

Neue Pläne – neue Räume – neue Kooperationspartner

Fünf Jahre WG-Hochbegabtenförderung sind der Anlass zu einer größeren Bilanzveranstaltung: In den Räumen des neu errichteten Braunschweiger Schlosses präsentiere hochbegabte WG-Schülerinnen und WG-Schüler besondere Projekte und Beiträge; eine Podiumsdiskussion thematisiert Perspektiven systematischer Hochbegabtenförderung in der Schule.

In allen Fächern werden neue schuleigene Lehrpläne erarbeitet, dies in enger Verzahnung mit dem Methodenkompetenz-Curriculum der Schule und nach Maßgabe der auf acht Jahre verkürzten Schulzeit.

Kollegium und Elternschaft erweitern ihre Zusammenarbeit. Elterngremien ergänzen das Bildungsangebot der Schule durch neue Projekte (Elternnetzwerk der WG-Hochbegabungsförderung, „WG-Café“ der Eltern des Schulvorstands, Berufsinformationstag BIT des Schulelternrats, Förderung v. a. musisch-künstlerischer Ausstattungen und Unternehmungen durch den WG-Förderverein u.a.).

Mit besonderen Bildungsträgern der Region tritt die Schule in Kooperationen ein, etwa mit dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt DLR am Forschungsflughafen Braunschweig, mit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, mit dem Museum für Photographie Braunschweig, mit der Städtischen Bibliothek Braunschweig und mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel.

Durch die neuen Biologie-Fachräumen, die neue zweite Mensa und die neue Aula im Haupthaus erweitern sich die Möglichkeiten der Schule spürbar.

2010/
2011

„Jugend forscht“ – Chorklasse – 125 Jahre Wilhelm-Gymnasium

Die langjährige Erfolgsgeschichte der WG-Wettbewerbsbeiträge bei „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ erreicht einen neuen Höhepunkt: Das WG erhält den Titel „Jugend forscht-Schule 2010“.

Als erstes Gymnasium in Niedersachsen entwickelt das WG das Konzept einer Chorklasse, die ebenso intensiv wie unkonventionell chormusikinteressierte Schülerinnen und Schüler ab dem 5. Jahrgang fördert.

„WG im Dialog“, „WG kreativ“, WG festlich“: In 17 Veranstaltungen feiert das Wilhelm-Gymnasium im Jahr 2010 das 125-jährige Schuljubiläum. Höhepunkt des Festjahrs ist die Feierstunde am 2. Oktober 2010, die dem Dank der Schule an alle Partner und Förderer gewidmet ist. Hierbei werden auch der neue Konzertflügel und die von Grund auf erneuerte Konzertorgel der Öffentlichkeit vorgestellt.

2012/
2013

Erneuerung – Erweiterung – Vertiefung

Die gänzlich neuen Fachräume Physik  werden in Betrieb genommen. Hier finden die Schülerinnen und Schüler nun besondere Möglichkeiten zu eigenem Experimentieren und selbstständigem Arbeiten. Damit sind alle naturwissenschaftlichen Räume auf neuestem Stand.

Die erste Chorklasse des Wilhelm-Gymnasiums formiert sich, ebenso formiert sich ihr Chor: WG-Cantorum überrascht in der Öffentlichkeit mit einer musikalischen Reife und Brillanz, die in Schulen selten ist.

Neben Latein und Französisch steht nun auch Spanisch als zweite Fremdsprache zur Verfügung. Allen Schülerinnen und Schülern bietet sich eine modular gestaltete Sprachenfolge, die ganz den eigenen Interessen gemäß angewählt werden kann.

Mit einer weiteren amerikanischen High School beginnt der Schüleraustausch. Nun stehen der WG-Schülerschaft Austauschprogramme in sechs Ländern offen: Frankreich, Polen, Griechenland, Israel, China und die USA.

Veranstaltungen musisch-künstlerischer und literarischer Art markieren die erfolgreiche zehnjährige Hochbegabtenförderung am WG und an den mit dem WG verbundenen Partnerschulen.

Das Wilhelm-Gymnasium erhält den „Jugend forscht“-Schulpreis 2013 des Niedersächsischen Kultusministeriums.

2014/
2015

Neue Wege der Unterstützung – besondere Erfolge unserer Schülerschaft

Für den Erfolg im Unterricht, aber auch für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler über den Unterricht hinaus entwickelt das WG besondere Hilfestellungen:

In einem sehr praxisbezogenen Entwicklungsprozess verbessern die Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer Art und Grad der Binnendifferenzierung im Unterricht; dadurch gelingt es noch besser als bisher, die leistungsschwächeren und die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe sowohl gemeinsam als auch individuell zu fordern und zu fördern.

Das Konzept der Hochbegabungsförderung wird fortgeschrieben, dies unter Hervorhebung der Schwerpunkte Übergang von der Grundschule zum WG, Wettbewerbe, Fortbildung, Evaluation.

Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler: Zusammen mit unseren Kooperationspartnern bietet die Schule den Unterstufenschülerinnen und -schülern konkrete Möglichkeiten, ihre Medienkompetenz gerade auch im Bereich von Social Media zu entfalten und weiterzuentwickeln. Zahlreiche Lerngruppen nehmen teil.

Die Lernangebote im Bereich von Chemie, Physik, Informatik und Technik erweitert die Schule in ganz erheblichem Maße. Nach z. T. völlig neu ansetzender programmatischer Arbeit finden wir die Unterstützung ausgesprochen großzügiger Geldgeber, die die Sachausstattung der Schule in ganz außerordentlichem Maße erweitern. Damit bietet das WG den Schülerinnen und Schülern im naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld besondere Arbeitsmöglichkeiten an modernsten Materialien, die sich an anderen Schulen kaum so finden lassen.

Wie in den Vorjahren erweisen sich die WG-Schülerinnen und WG-Schüler auch in 2014 und 2015 als engagiert und leistungsfähig. Zu den Höhepunkten zählen die Verleihung des „JUGEND FORSCHT“-Schulpreises 2014 des Vereins Deutscher Ingenieure VDI, der WG-Landessieg im Fremdsprachenwettbewerb Französisch (und damit die Teilnahme am Bundeswettbewerb als Vertreter des Landes Niedersachsen), die Verleihung des GEMEINSAM-PREISES des Braunschweiger Doms und der Braunschweiger Zeitung an unsere Schülerinnen Erle Blume und Madita Kuchenbecker, die Verleihung des „JUGEND FORSCHT“-Schulpreises 2015 des Vereins Deutscher Ingenieure VDI, die erfolgreiche Teilnahme unserer Skilangläuferinnen und Skilangläufer am Bundesfinale „JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA“, der 1. Platz im bundesweiten Wettbewerb DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN 2015, hervorragende Platzierungen in zahlreichen weiteren Schülerwettbewerben verschiedener Fachrichtungen sowie die – seit Jahren – klar über dem Landes-, Regional- und Stadtdurchschnitt liegende Leistungsbilanz der WG-Abiturientien 2014 und 2015.

Nach einem erfolgreichen Zertifizierungsverfahren in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ist unsere Schule seit November 2015 „MINT-EXCELLENCE-Schule“ und Mitglied im Nationalen Netzwerk MINT-EC.

Nicht unerwähnt bleiben soll in dieser Bilanz, dass WG CANTORUM, der Chor unserer Chorklasse der Jahrgänge 5-7, das kulturelle Leben unserer Schule, aber auch der Braunschweiger Öffentlichkeit sehr bereichert hat. Eine soeben professionell aufgenommene erste CD bestätigt dies in eindrucksvoller Weise.

2016/
2017

Stärkung der Schulqualität

Nach einer gründlichen Selbstevaluation entwickelt das WG neue Ziele der Weiterentwicklung. Die bei uns seit 2006 praktizierte Schulqualitätsentwicklung wird in 2016 und 2017 durch folgende Projekte fortgeführt:

  • „Gesund leben lernen“, Verantwortung für die eigenen Gesundheit
  • Hochbegabungsförderung, Schwerpunkte in 2016/17 und 2017/18
  • Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler
  • Mobilität in Theorie und Praxis
  • Förderung selbstständigen Lernens im Unterricht der verschiedenen Fächer
  • Umsetzung einer Schul-Agenda Umweltbildung
  • Curriculare und schulpädagogische Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Im MINT-Bereich forciert unsere Schule den Ausbau digital gestützten Lernens durch Eröffnung eines Digitalen Klassenzimmers, durch Umsetzung von Pilotprojekten in mehreren Fächern sowie durch Zusammenarbeit mit externen Kompetenzträgern („Initiative Digitale Bildung neu denken“, Hasso-Plattner-Institut für IT-Systems-Engineering der Universität Potsdam u.a.). Zudem wird das WG „Jugend präsentiert“-Schule im bundesweiten „Jugend-präsentiert“-Netzwerk der Klaus-Tschira-Stiftung im Verbund mit der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Schülerinnen und Schülern in MINT-Wettbewerben werden intensiv betreut und gefördert, dies mit besonderem Erfolg (Mathematik-Olympiade 2016 und 2017: „Beste Schule in Niedersachsen (1. Platz)“, Bundeswettbewerbsrunde in Chemie, Landessiege in „Schüler experimentieren“ usw.).

Die Alten Sprachen erarbeiten mit dem „Latein im Sprachenverbund“, das an die Stelle des bisherigen „Frühlateins“ tritt, ein neues didaktisches Konzept mit starker Resonanz. Das Altgriechische wird auch für Interessierte aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil geöffnet. Mit einer Vortragsreihe zu altsprachlichen und philosophischen Themen wirkt das WG über die Schule hinaus. Die Neuen Sprachen nutzen Potenziale ihrer Zusammenarbeit und entwickeln ein „Sprachenpraktikum“, das nicht zuletzt die Kommunikations- und Präsentationskompetenz der Schülerinnen und Schüler fördert. Die kontinuierliche Einbindung des internationalen Schüleraustauschs mit sieben Ländern stützt und bereichert das Sprachenlernen.
In den Gesellschafts- und Geisteswissenschaften sowie in ev. und kath. Religionslehre werden Kooperationen genutzt, wie etwa die Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Schillstraße, mit St. Magni und mit dem Braunschweigischen Landesmuseum. Auch hier gelangen die Schülerinnen und Schüler zu besonderen Ergebnissen (vgl. z. B. die Ausstellung „Reformierbar“ in St. Magni und die Mitwirkung an der BLM-Ausstellung „Im Aufbruch – Reformation 1517-1617“). Zusätzliche Aktivitäten tragen zu einer besonderen Profilierung der geisteswissenschaftlichen Fächer bei: Literaturwettbewerbe, „Jugend debattiert“, Rhetorik-Wettbewerb, Vorlesewettbewerbe, Theaterinszenierungen, Filmprojekte,…

Die ästhetischen Fächer werden von vielen Schülerinnen und Schülern favorisiert. Im Fach Kunst entstehen – auch aufgrund verbesserter Sachausstattung – neuartige kreative Projekte, z. B. im Bereich der Photographie und der Bildenden Kunst (Plastisches Arbeiten). Die fächerübergreifende Arbeit wird vertieft, etwa durch die Verschränkung der Fächer Kunst und Geschichte, wodurch die Bedingungen eines neuartigen Schulfaches Kunstgeschichte gegeben sind. Der aktuelle Kooperationsvertrag mit dem Herzog-Anton-Ulrich-Museum unterstützt dieses Projekt. Für das schulinterne Publikum werden etliche Kunstprojekte und Ausstellungen erarbeitet. „WG CANTORUM“, der Chor der WG-Chorklasse, findet anhaltendes Interesse und erlebt großen Zulauf. Die Sachausstattung des Fachbereichs Musik erfährt eine substanzielle Verbesserung. Zahlreiche WG-Schülerinnen und WG-Schüler treten im „Jugend musiziert“-Wettbewerb, im „Walk’n Art“-Festival und im neuen WG-Veranstaltungsformat „Kultur im Winter“ bzw. „Kultur im Sommer“ auf.

Im Sport stoßen nicht zuletzt die Wintersport-Angebote auf begeisterte Zustimmung. Sie führen zu vielen Platzierungen, stützen aber auch in ganz besonderer Weise das gute soziale Miteinander an unserer Schule. Der Kanu-Sport greift auf eine Reihe neuer Boote zurück. Weitere Sportarten (z. B. Tennis) erlangen Wettbewerbsreife.

Die Niedersächsische Schulinspektion (Dez. 2016 und Jan. 2017) bescheinigt dem Wilhelm-Gymnasium eine besondere Qualität von Unterricht, außerunterrichtlicher Arbeit, Schulleben und Schulentwicklungsprozessen. Die Inspektorinnen/Inspektoren stellen dem Wilhelm-Gymnasium ein Zeugnis aus, über das sich die Lehrer/innen, Schüler/innen, Mitarbeiter/innen, Eltern und Erziehungsberechtigten sehr freuen.

Dass unsere Schule in dem Bemühen, Schülerinnen und Schüler für die Zukunft zu qualifizieren, gerade auch von den Fachleuten wahrgenommen wird, zeigt der Besuch der niedersächsischen Kultusministerin im WG: Am 07.02.2017 besucht Frau Ministerin Heiligenstadt unsere Schule, um sich über Pilotprojekte unseres Digitalen Klassenzimmers und über die Einsatzmöglichkeiten von Virtual-Reality-Medien zu informieren. WG-Schüler/innen führen die Kultusministerin in die bereits realisierten WG-Projekte ein, WG-Lehrer/innen demonstrieren die didaktischen Möglichkeiten von VR-Geräten im Biologieunterricht. Die Gestalt zukünftigen Unterrichts zeichnet sich hier ab.

 

 

Thamm van Balen, Schulleiter

 

 

 

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