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WG mit drei Mannschaften beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia in Schonach

10.03.2018: Mit dem Bus ging es früh am Morgen los. Gemeinsam mit den Mannschaften von der Robert-Koch-Schule und einem Team der HvF ging  es von Braunschweig über Clausthal-Zellerfeld nach Schonach in den Schwarzwald, genauer gesagt nach Schönwald, denn dort waren die Mannschaften in unterschiedlichen Pensionen untergebracht.

Am Montag fand im Skistadion Wittenbach in Schonach das freie Training vor dem Techniksprint statt. Dort galt es für unsere WGler einen vom ehemaligen Langlauf-Bundestrainer Georg Zipfel sehr anspruchsvoll gesteckten Parcours zu durchlaufen, den es am nächsten Tag im Rahmen des Einzelstarts zu absolvieren galt.

Abends stand dann noch die offizielle Eröffnungsfeier des Winterfinales Jugend trainiert für Olympia bzw. Jugend trainiert für Paralympics auf dem Programm, zusammen mit den anderen Bundesländermannschaften aus den Disziplinen Skilanglauf, Ski alpin und Skispringen.

Leider konnten an dieser Veranstaltung nicht mehr alle Schüler teilnehmen, da ein Magen-Darm-Virus unserer Mannschaft in den kommenden Wettkampftagen doch einige Schwierigkeiten bereiten sollte.

Am Dienstag begannen dann mit dem Techniksprint die Einzelläufe bei sehr eisigen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Mit einer gehörigen Portion Kampf- und Teamgeist belegte man am Ende des Tages die Plätze 15, 18 und 19.

Sichtlich gezeichnet vom schweren Wettkampf und gesundheitlich angeschlagen ging es dann am Mittwoch in die Staffelentscheidungen. Zunächst liefen die Mädchen in der Wettkampfklasse III ein tolles Staffelrennen und wäre der Abstand vor der davor platzierten Mannschaft aus Schleswig-Holstein nicht so groß gewesen (1:08 min), hätte es sogar noch für den 17. Platz gereicht. Am Ende fehlten nach einer furiosen Aufholjagd ganze acht Sekunden....  Insgesamt ein 18. Platz, auf den man stolz sein kann.

Besonders spannend war die Staffelentscheidung in der Wettkampklasse IV, bei der unsere Mixed-Mannschaft nach dem ersten Tag nur eine Sekunde hinter der HvF auf Platz 15 lag. Nach einem optimalen Staffelrennen, bei dem  man auf die richtige Renntaktik und auf das richtige Skiwachs gesetzt hatte, gelang es unserem Team nicht nur den Rückstand gegen die HvF aufzuholen, sondern man setzte sich auch noch deutlich gegen eine Mannschaft aus Hamburg durch und erreichte am Ende einen 13. Platz im Endklassement.

Das beste Gesamtergebnis einer WG-Mannschaft seit 12 Jahren!

Den Schlusspunkt setzten dann die Jungen in der Wettkampfklasse III, die Mannschaft, der das Virus am meisten zugesetzt hatte. Hier mussten noch am Morgen die Staffeln krankheitsbedingt umgemeldet werden, doch der Kampfgeist,  den die Jungen auf der Strecke zeigten, war enorm. Leider reichte es nicht ganz, den 19. Platz vom Vortag zu verteidigen, auf der Schlussrunde musste man den Läufer aus Nordrhein-Westfalen ziehen lassen und  beendete den Wettkampf insgesamt auf Platz 20.

Nach der Abschlussfeier am Abend ging es dann am Donnerstagmorgen wieder zurück nach Braunschweig.

Für einige Läuferinnen und Läufer des Jahrgang 2003 war es altersbedingt der Abschied von Jugend trainiert für Olympia, aber das tolle Abschneiden der Jüngeren aus der WK IV macht Mut, dass auch in den kommenden Jahren mit den SkilangläuferInnen vom WG gerechnet werden muss.

C. Schindler

 

 

  Fotos: S. Lüdke

 

 

 

Fachgruppe Sport

 

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