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Das unglaubliche Modell Utopia WG 1.0

Ökosystem Raumstation

Aus dem Unterricht BIOLOGIE (21.06.2016)_M. Schneider

Mit großer Begeisterung entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a im Biologieunterricht eigene Zukunftsvisionen zur Fragestellung: Was benötigen wir Menschen, um auch außerhalb des Planeten Erde leben bzw. überleben zu können?

Die fünf Forscherteams recherchierten Daten und Fakten über andere Planeten und bereits realisierte Raumstationen. Sie analysierten den Energiefluss in Nahrungs-ketten, schufen geeignete Nahrungsnetze für ein zukunftsweisendes „Ökosystem Raumstation“ und entwickelten mit viel biologischem und technischem Know-How Lösungsansätze für die Versorgung der Lebewesen mit Energie, Sauerstoff zum Atmen, Wasser, Nährstoffen und Vitaminen. Die Jungforscherinnen und -forscher wandten dabei ihr im Biologieunterricht erworbenes Wissen über Stoffkreisläufe und den Zusammenhang zwischen den beiden Prozessen Fotosynthese und Zellatmung an und betonten in ihren Präsentationen die zentrale Bedeutung von Pflanzen für das Überleben von Tier und Mensch.

Eine Expertengruppe überraschte das Publikum auf dem klasseninternen „Zukunftskongress“ mit ihrem äußerst aufwändig gebauten, sehr kreativen Modell „Utopia WG 1.0“. Eine andere beeindruckte mit exakten Berechnungen zum Sauerstoffvolumen unter ihrer Glaskuppelkonstruktion und errechnete sogar den Aufwand für den Transport des benötigten Baumaterials auf den Mond. Weitere Gruppen berichteten von überlebenswichtigen Salzvorkommen auf dem Mars, empfahlen Kleidung mit einer Nanooberfläche, um u.a. Verletzungen besser vorbeugen zu können und wählten gezielt Insekten als besonders eiweißreiche Nahrungsquelle aus. Die Ideen der Klasse 7a schienen unerschöpflich. Da sich in der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema aber auch noch viele ungelöste Probleme für ein Überleben der Menschheit in einem „Ökosystem Raumstation“ offenbarten, wurde jedem einzelnen klar, dass wir unseren Planeten Erde unbedingt schützen müssen!

M. Schneider

 

 

Fotos: M. Schneider

 

 

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