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Musikprojekt „Black on Black“

13.03.2016

Gemäß der Aufgabenstellung habe ich mich für die Komposition eines impressionistischen Musikstückes am Instrument Klavier entschieden. Mithilfe des Programmes „muse score“ habe ich meine Komposition anschließend auf Notenlinien übertragen.

Meine Musiklehrerin Frau Mondry hat mir geraten, nur die schwarzen Tasten des Klaviers zu benutzen. Diesem Hinweis bin ich gerne gefolgt, weil ich selbst noch nie eine Komposition auf hauptsächlich schwarzen Tasten gehört bzw. gespielt habe. Demnach habe ich auch den Titel „Black on Black“ gewählt.

Impressionistische Stücke zeichnen sich unter anderem aus durch:

  • Abbilden eines Eindruckes, einer Momentaufnahme
  • lebendige, angenehme Wirkung
  • regulierte Lautstärke
  • Klangbild mit verschiedenen Melodie- und Farbgesten
  • Akkordrückungen
  • Pentatonik
  • Ganztonleitern

Meine Komposition beschreibt die Natur als Landschaft mit Wasser, Wind und Vögeln. Die zwei pentatonischen Läufe in den ersten sechs Takten stellen einen kleinen, fließenden Bach dar. Das Wasser plätschert leise. Der Bach wird nach Takt 7 zum Fluss. Es kommt kräftiger Wind auf (Takt 13), die Stimmung ist dennoch munter. Ab Takt 18 sind Vögel zu hören. Die Ostinati (Ostinato = eine sich wiederholende musikalische Figur) mit Staccato beschreiben das Zwitschern der Vögel.

Ab Takt 20 symbolisiert meine Komposition wieder den durch die Landschaft fließenden Fluss. Die Takte 20 und 21 beinhalten ebenfalls einen auf- und absteigenden Lauf auf der Ganztonleiter der schwarzen Tasten. Hierdurch wird das schnell dahinfließende Wasser dargestellt. Das Stück endet mit einem Akkord in mezzoforte.

Die Dynamik des ganzen Stückes ist gemäßigt. forte im Mittelteil wird an keiner weiteren Stelle wiederholt oder von ff oder fff übertroffen.

Die für den Impressionismus charakteristischen Akkordrückungen kommen in den Takten 10 bis 17 vor. In der Melodiestimme werden die aus zwei Tönen bestehenden Akkorde jeweils um eine schwarze Taste erhöht und anschließend wieder erniedrigt.

In den Takten 18 und 19 ist das immer wiederkehrende F als Ostinato nicht mit einem
#-Vorzeichen versehen. Dies habe ich absichtlich gewählt, um einerseits „Abwechslung“ zu erreichen. Andererseits unterstützt das Weglassen des Vorzeichens den angenehmen, weichen, melodisch-harmonischen Klang.

Anna Miersch

 

„Black on Black“ – alle Noten (pdf)

 

„La chute d'eau“ von Tabea, Youngsu, Sarah, Leonie, Tessa und Joelle

Fachgruppe Musik