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Moscheebesuch am 14.03.2016

13.04.2016: Am 14. März besuchten wir, der katholische Religionskurs, gemeinsam mit einem evangelischen Religionskurs die Moschee des „Deutschsprachigen Muslimkreises Braunschweig“ (DMK). Die Moschee befindet sich in einem ehemaligen Fabrikgebäude, versteckt auf einem Hinterhof in der Nähe des Hagenmarktes. Zu Fuß gingen wir von der Schule dorthin.

Als wir dort ankamen, wurden wir herzlich aufgenommen und ins Gebäude geführt. Drinnen wurden wir darauf hingewiesen, dass man dort die Schuhe ausziehen muss. Der erste Eindruck war ein wenig merkwürdig und befremdlich. Ein Gotteshaus in einem alten Fabrikgebäude, der Boden bedeckt mit einem Bodenteppich, Schnüre über den Boden gespannt, aber irgendwie doch ganz gemütlich.

Zunächst erzählte uns Herr Adel el Domiaty ein paar interessante Dinge über den Islam und erklärte uns, was die einzelnen Dinge in dem Gebetsraum bedeuten. Die gespannten Schnüre zum Beispiel dienten dazu, dass, wenn man an der Schnur stand, in Richtung Mekka stand, was eine große Bedeutung hat, denn die Muslime beten in Richtung der heiligen Stadt. Dann wurden uns gezeigt, wie im Islam gebetet wird und wir durften die Bewegungen mitmachen.

Zuletzt durften wir uns das Mittagsgebet angucken. Dazu kamen einige Menschen zusammen, um gemeinsam zu beten. Es war spannend, ihnen dabei zu zusehen, weil es doch einen großen Unterschied zwischen dem Beten im Christentum und dem Beten im Islam gibt und gleichzeitig war es beeindruckend, dass so viele Leute mitten am Tag zusammen kommen (ca. 12.30 Uhr), um zu beten.

Ich würde so einen Besuch jeder Religionsgruppe empfehlen, da es sehr interessant ist, selbst einmal in einer Moschee gewesen zu sein und sich dort mit Gläubigen zu unterhalten.

Lisa Schumacher (8m2)

 

 

    Fotos: E. Schultalbers

 

 

 

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