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Klassenfahrt der 9m4 nach Leipzig

01.07.2016. Am Mittwoch haben wir uns um 07.30 Uhr am Bahnhof getroffen. Als der Zug ankam, waren auch die „Zuspätkommer“ da. Nach einer entspannten Fahrt hatten wir unser Gepäck abgestellt und erst einmal Freizeit, ehe wir uns wieder versammelt haben. Als alle da waren, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und 2 Stunden durch Leipzig geführt. Wir haben in der Innenstadt verschiedene Sehenswürdigkeiten gesehen. Zum Beispiel Kirchen oder kleine Denkmäler von berühmten Musikern. Als die Führung vorbei war, haben wir unsere Zimmer bezogen und sind gemeinsam zu einem Griechen gegangen. Als wir das leckere Essen aufgegessen hatten, sind wir zurück ins Hostel gegangen und haben dort ein paar lustige Spiele gespielt, wie Tabu oder Kartenrutschen. Da es dann aber schon spät war, sind wir auch schon ins Bett gegangen. Leider konnten wir nicht so gut schlafen, da die Straßenbahn sehr laut war und die Betten ziemlich gewackelt haben.

Am Donnerstagmorgen gab es wie gestern um 8.00 Uhr Frühstück. Anschließend sind wir zur Straßenbahn gelaufen, um zum Völkerschlachtdenkmal zu kommen. Als wir von Mitschülern zum Denkmal geführt wurden, waren wir doch erstaunt, wie groß das Denkmal ist. Denn jeder dachte, dass das 91 Meter große Denkmal kleiner erscheint. Nach vielen Fotos und einer kurzen Wartezeit sind wir in das kleine Museum neben dem Denkmal gewesen, wo uns die Schlacht aus Leipziger Sicht nähergebracht wurde. Anschließend wurden wir in das Denkmal begleitet, wo wir erst einmal viele Treppen hochlaufen mussten. Im Inneren bekamen wir viele interessante Informationen über das Denkmal, z. B. um das Denkmal zu stützen, wurde es anfangs mit Müll gefüllt. Danach durften wir bis ganz an die Spitze hoch, um die Aussicht zu genießen. Wie wir feststellen mussten, waren es sehr viele Stufen (ca. 500 Stufen). Nach der Besichtigung des Völkerschlachtdenkmals hatten wir Freizeit und wanderten schließlich zum Panometer Leipzig, wo man eine Ausstellung des Great Barrier Reefs besichtigen konnte. Beim selbstständigen Rundgang erfuhr man etwas über verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Außerdem gab es dort ein 30 Meter hohes Panoramabild, welches auf Leinwand im Maßstab 1:1 gedruckt war. Mithilfe von Scheinwerfern wurden dabei Tages- und Nachtzeiten simuliert. Einen Einblick über die Entstehung eines solch großen Bildes bekam man in einem kurzen Film.
Später gingen wir noch zum Panorama Tower und genossen einen schönen Blick über die Stadt. Von dem 29. Stockwerk des Hauses konnte man z. B. den Zoo, das Völkerschlachtdenkmal, den Bahnhof und viele weitere Gebäude sehen.
Am Ende des Tages waren wir gemeinsam einkaufen und grillten im Hostel.

Am Freitag hatten wir eine Führung mit einer Zeitzeugin durch das Stasi- Museum „Runde Ecke“. In den früheren Büros der Stasi-Mitarbeiter wurden wir über Arbeitsmethoden, Funktion der Staatssicherheit, Arbeitsweisen und den Umgang mit den Bürgern während dieser Zeit informiert. Um 15.35 stiegen wir am Hauptbahnhof in den Zug und fuhren nach Braunschweig zurück.

Anna und Karla

 

  Fotos: E. Wathling

 

 

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