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Eine Woche in Griechenland

27.07.2014: Am Montag sind wir erst einmal am Flughafen angekommen und wurden von den Eltern gleich in die Schule in Megara gefahren. Die Schule hat zwar keine modernen Klassenzimmer, dafür einen geräumigen Schulhof mit 3 Feldern aus Asphalt, wo man Fußball oder Basketball spielen konnte. Die Schüler und Lehrkräfte waren alle sehr freundlich und aufgeschlossen, man hat sich auf Anhieb wohl gefühlt. Nachmittags hatten wir dann mit den Austauschschülern Freizeit.

Am Dienstag haben wir dann eine Besichtigung durch Megara gemacht. Diese kleine Stadt hat viele und enge Straßen, in denen man sich leicht verirren kann. Wir sind oft an vielen kleinen Kirchen und eng bebauten Häusern vorbeigegangen. Zuletzt sind wir noch an den höchsten Punkt der Stadt gewandert, die Aussicht war atemberaubend. Am Abend war die Willkommensparty. Das war ziemlich lustig, weil wir eine Wasserschlacht gemacht haben und am Ende total nass waren. Wir hatten eine Menge Spaß.

Am Mittwoch ging es wieder um 8.00 Uhr los. Wir fuhren mit dem Bus nach Epidauros. Auf dem Weg dorthin sahen wir uns auch den Kanal von Korinth an. Von der Brücke aus ging es fast 80 Meter in die Tiefe. In Epidauros angekommen, war die Hauptattraktion natürlich das Theater - und wirklich: Man kann jedes einzelne Wort von den oberen Reihen hören. Dafür durfte natürlich keiner der etwa 14.000 Zuschauer etwas sagen, aber dennoch eine beeindruckende Akustik. Nach dem Besuch in Epidauros ging es weiter nach Mykene. Auch wenn hier nur noch wenig erhalten ist, kann man erahnen, wie prächtig alles einmal gewesen sein muss. Das berühmte Löwentor steht natürlich noch. Rundherum steht die zyklopische Ringmauer, die so gewaltig ist, dass sie wohl nur von den Riesen der griechischen Zeit gebaut wurden sein konnte. Schließlich besuchten wir noch den Ort Nafplio. Hier kann man sich die Palamidi-Festung ansehen und wir nutzten die Zeit, um etwas zu essen. Am Nachmittag um etwa 18.00 Uhr ging es auf den zweieinhalbstündigen Heimweg.

Am Donnerstag sind wir mit dem Bus zur Akropolis, eine Art Burgberg, und in das Akropolis-Museum gefahren, welche in Athen sind. Die Bauten und Tempel waren sehr beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass all dies aus Marmor gefertigt wurde. Zu der Entstehung dieser Tempel und Athens gibt es verschiedene Sagen, welche auf der griechischen Mythologie beruhen. Danach waren wir im Akropolis-Museum. Dieses Museum ist riesig  und besitzt viele unglaubliche Statuen und die Heiligtümer des antiken Athens und der Tempel.

Am Freitag waren wir in Delphi, eine berühmte Stadt in der Antike, vor allem wegen des Orakels und früher sogar der Mittelpunkt der Welt. Auch hierzu erzählt man sich viele Sagen. In den Ruinen der einstigen Stadt sind noch die Schatzhäuser, das Theater, der Tempel von Apollo und noch andere faszinierende Bauten zu erkennen. Dennoch fand ich das Stadion von Delphi am beeindruckendsten, wegen der unglaublich großen Fläche. Anschließend waren wir im Museum von Delphi und haben uns die Ausstellung angeschaut. Die Statue das Wagenlenkers wirkte beim Anschauen sehr lebendig und so, als würde er einen direkt angucken.

Am Samstag waren wir noch mal in Athen, aber dieses Mal, um uns die Altstadt anzusehen. Zuerst erzählte man uns etwas über die Altstadt und führte uns herum. Danach durften wir alleine in der Stadt herumlaufen. Insgesamt ist Athen ein schöne,  aber auch sehr große Stadt. Abends feierten wir die Abschlussparty, wobei wir uns natürlich auch das Fußballspiel angesehen haben. Auch hier herrschte wieder eine ausgelassene Stimmung, so als würden wir uns schon seit Jahren kennen.

Am Sonntag war Familientag und jede Familie hat etwas für sich gemacht. Wir waren im Wasser-Fun-Park und es war sehr spaßig. Leider war dann auch schon die Abfahrt und am Flughafen folgte ein schwerer Abschied von den Familien und den Austauschschülern. Ich würde sagen, dass das eine Reise wert war, um neue Kulturen kennenzulernen und hoffentlich lang langanhaltende Freundschaften zu schließen.

Laura

 

 

  Fotos: P. Weigel

 

 

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