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Frankreichaustausch 2014

07.05.2014: Unsere französischen Austauschschüler sind am 27. April abends in Braunschweig angekommen. Zunächst war es etwas chaotisch, weil die Franzosen mit ihrem Gepäck in den Remter kamen und jeder versucht hat, seinen Austauschschüler zu finden. Nacheinander wurden dann die Namen der Austauschpaare aufgerufen. Im Anschluss bedienten sich alle an dem leckeren Buffet.

Unsere französischen Austauschschüler waren sehr müde. Am Donnerstagmorgen haben sie noch Brüssel besucht, um von der EU Zuschüsse für den Austausch zu bekommen. Insgesamt waren sie knapp 24 Stunden unterwegs.

Am Freitag besuchte die Gruppe 1, die aus Franzosen und Deutschen bestand, das DLR und machte dort viele Experimente. Für die Franzosen hat der Leistungskurs Französisch des 11. Jahrgangs die Erklärungen übersetzt und war dabei auch sehr erfolgreich.

Am Nachmittag sind dann alle Teilnehmer des Frankreichaustauschs nach Wolfsburg gefahren, um dort das Phaeno zu besuchen. Die Deutschen haben die Bahn genommen und die Franzosen sind mit ihrem Reisebus nach Wolfsburg gefahren. Für die französischen Austauschschüler war das eine sehr interessante Erfahrung.

Am Samstagmorgen gab es eine freiwillige Stadtführung. Auf dem Burgplatz wurden zwei Gruppen gebildet: eine Stadtführung auf Deutsch und die andere auf Französisch. Auch hier haben die Franzosen viel über die Geschichte Braunschweigs gelernt.

Der restliche Samstag und Sonntag wurde von vielen deutschen Familien genutzt, um Ausflüge in die Umgebung zu machen. Einige sind in den Harz gefahren, andere in den Heidepark.

Am nächsten Tag fuhren die Gruppen 2 und 3 für je einen halben Tag in das DLR. Für die anderen war Schule angesagt. Unsere französischen Schüler fanden die deutsche Schule zum Teil merkwürdig, aber auch interessant. In Frankreich besitzt nämlich jeder Lehrer einen Klassenraum und die Schüler müssen zu jeder Schulstunde die Räume wechseln. In Deutschland ist das genau andersherum!

Dienstag war dann die große Berlinfahrt. Mit zwei Bussen sind alle nach Berlin gefahren. Als erstes stand ein Besuch in der Nationalgalerie an. Die Franzosen mussten dort Aufgaben für den Kunstunterricht machen, wir hatten es da schon besser. Am Nachmittag machten die Franzosen eine Stadtrundfahrt und wir Deutschen besichtigten das Stelenmuseum und hatten danach freie Zeit in Berlin. Am Abend waren alle ziemlich kaputt und freuten sich auf zuhause.

Am Mittwoch hieß es dann noch einmal „Hallo Schule“. Da es der letzte Schultag vor den Osterferien war, wurde von vielen Lehrern nicht mehr ganz so viel Schulstoff durchgearbeitet. Am Abend war dann leider die Abfahrt... Viele waren traurig, dass nicht mehr Zeit mit ihnen verbracht werden konnte.  Einige tauschten noch schnell Handynummern aus, andere aßen noch schnell etwas am Buffet. Als dann die endgültige Abfahrt kam, weinten einige und alle waren traurig. :(

Aber alle nehmen sich vor, in Kontakt zu bleiben und vielleicht sieht man sich beim nächsten Austausch ja wieder. –  Alles in allem war es eine sehr schöne Zeit und man hat viel gelernt, vor allem selbstbewusster französisch zu sprechen. ;)

Miriam Mengedoht, Lina Kasties, Theresa Nehring, Paulina Kümper, Julia Koch

 

 

Fotos: S. Gebensleben, E. Wathling