Unser Gegenbesuch in Megara vom 24.3.-3.4.2001

Wir trafen uns am 24.3.2001 um 6 Uhr morgens mit Frau Thiele und Herrn Thamm van Balen vor der Schule. Von dort fuhren wir nach Hannover, wo wir das Flugzeug nach München bestiegen. Der Flug nach München dauerte ca. 50 Minuten. In München hatten wir 45 min Aufenthalt, ehe wir weiter nach Athen weiterflogen. Der Flug verlief sehr ruhig und dauerte ungefähr 2 Stunden.

Um 15 Uhr kamen wir in Athen an, wo wir schon von einem griechischen Schüler empfangen wurden. Die anderen Partnerschüler und deren Eltern erwarteten uns in Megara. Megara ist eine Kleinstadt, ca. 45 Minuten von Athen entfernt. Kennern der griechischen Sprache und Kultur wird sie vor allem durch die Verse des Theognis von Megara, aber auch als Zufluchtsort des Lysias, einem athener Redner, der vor den 30 Tyrannen aus Athen nach Megara im Jahre 404 v. Chr. floh, bekannt sein.

Die erste Hälfte unseres Aufenthaltes war das Wetter –selbst für griechische Verhältnisse- ungewöhnlich warm, während der zweiten Hälfte schlug das Wetter jedoch um, es wurde etwas kälter und regnerischer.

Von unseren griechischen Freunden wurden wir überaus herzlich begrüßt. Es war ein sehr schönes Wiedersehen.

Die meiste Zeit über begleiteten sie uns auf unseren Fahrten, die uns zu so berühmten Stätten der griechischen Kultur wie dem Orakel von Delphi, nach Mykene, zum Heiligtum des Asklepios und zum Theater von Epidauros, und

-natürlich- auf die Akropolis von Athen, führten. Außerdem besuchten wir noch zahlreiche Museen, wie das Museum in Delphi und das Nationalmuseum in Athen. Am Mittwoch sahen wir das Fußballspiel Griechenland-Deutschland, zu dem wir von den Griechen Freikarten bekommen hatten. Eine Fahrt durch die griechische Inselwelt fiel ins Wasser, da die See an diesem Tag zu stürmisch war.

Da wir in Familien untergebracht waren, erlebten wir aber auch das griechische Alltagsleben und ein paar Unterrichtsstunden in unserer Partnerschule (allgemein lässt sich sagen, dass die Ausstattung der Schule sehr viel einfacher, der Umgang von Schülern und Lehrern untereinander jedoch freundlicher und respektvoller ist, als in Deutschland):

Eine besondere Ehre für jeden von uns war der Empfang beim Bürgermeister von Megara, der jedem von uns ein Gastgeschenk überreichte, und für uns ein Gastmahl in einer Taverne am Meer veranstaltete, an dem er auch persönlich teilnahm. Überhaupt waren die Griechen sehr herzlich und taten alles ihnen mögliche, um unsere Reise- und Verpflegungskosten so gering wie möglich zu halten. So war unsere komplette Gruppe zweimal bei einer griechischen Familie eingeladen, und die Stadt Megara kam für den Großteil der Buskosten auf.

Außerdem brachten die griechischen Lehrer uns die Kultur und Geschichte ihres Landes mit großem persönlichen Engagement näher.

Insgesamt lässt sich also sagen, dass unser Gegenbesuch ein großer Erfolg für unsere noch junge Partnerschaft mit dem 2nd Gymnasium of Megara war.

Wir hoffen, dass wir dieses oder nächstes Jahr wieder eine Gruppe griechischer Schüler aus Megara in Braunschweig begrüßen dürfen.

 

Für die Planung und Organisation des Gegenbesuches, sowie des gesamten Projekts möchte sich unsere Gruppe hier einmal besonders bei Frau Thiele und Herrn Thamm van Balen bedanken, ohne deren großes persönliches Engagement diese Fahrt nicht stattgefunden hätte.

Außerdem bedanken wir uns bei der Familie Gavrilis, die uns sehr geholfen hat, die Fahrt zu organisieren und unsere Reisekosten zu senken, sowie bei allen anderen, die uns unterstützt haben.

Jens-Heiko Bußmann, 11A

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