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Eine erfreuliche Nachricht

Irgendwann geschah es, dass uns durch Frau Thiele die Nachricht erreichte, dass wir bald Besuch an unserem WG bekommen würden, und zwar aus Griechenland. Das war noch kurz vor den Sommerferien. Somit hatte unsere Schule eine Premiere zu verbuchen, denn dieses Mal warteten echte(!) Griechen auf uns. Genauer gesagt war es eine bunt gemischte Gruppe von Schülern aus verschiedenen Jahrgängen. Bisher wussten wir jedoch nur, dass es sich hierbei um irgendeine Schülergruppe aus Megara handelte, einer Stadt nicht weit weg von Athen. Die Freude und die Erwartungen sind dem entsprechend sehr ausgeprägt gewesen. Nun ja. Später sollten wir mehr über sie erfahren, z.B. durch die Willkommensparty bei Ambra, von der wir noch einiges hören werden ( ...von der Party).

Erste Vorbereitungen

Als erstes stellte sich die Frage, ob sich genügend Familien zusammenfinden würden, um in ihnen die Gäste für die bevorstehenden zwei Wochen aufnehmen zu können. Also ging zuerst das große Gesammele los. Nur mit ausreichenden Aufnahmemöglichkeiten konnten wir den Griechen anbieten, bei Familien zu wohnen. Dann waren schließlich genügend Möglichkeiten da, um Schüler aufzunehmen, und dann stellte sich leider, aber plötzlich heraus, dass wegen einer Mehrheit der griechischen Eltern, die sich gegen eine Aufnahme in Gastfamilien aussprachen, die Griechen in einem dem Wilhelm-Gymnasium nahegelegenen Hotel untergebracht werden müssten. Dies trübte die Stimmung vorübergehend ziemlich stark, weil man es bisher von den amerikanischen Schülern gewohnt war, sie zu Hause aufzunehmen. Dann kamen die wichtigen Sachen langsam ins Rollen. Endlich wurden die "Steckbriefe" der griechischen Schüler dem Alter gemäß, meistens jedenfalls, an die WG-Schüler verteilt. Das war ganz witzig. Jeder hatte dann an seinen betreffenden Gast einen Brief über sich selbst zu schreiben mit allen üblichen Informationen: Alter, Hobbys, usw. Schließlich hatte man sich vorgenommen den Gästen auch etwas über unsere Kultur und Geschichte zu bieten, was durch Vorträge und Bühnenaufführungen umgesetzt werden konnte/sollte. Dazu sollte sich jeder in Gruppenarbeit oder auch alleine einem der vorgegeben Themen und Schwerpunkte widmen, die er bevorzugte. Zur Verfügung stand zum Beispiel ein Theaterstück einzustudieren, welches dann später sehr gut besucht sein sollte. Außerdem konnten Interessierte an einem kleinen Neugriechischkurs teilnehmen, um sich wenigstens mit ein paar Brocken Griechisch verständigen zu können.

Empfangsparty

Sonntag fand die Willkommensparty bei Ambra statt, deren Familie netterweise den nötigen Platz dafür zur Verfügung stellte. Unser Schulleiter hielt dort erst mal eine Rede, um die griechischen Schüler, wie auch die Lehrer willkommen zu heißen. Im Garten gab es schließlich Kaffee und Kuchen, welcher den Gästen zu munden schien. Danach war es langsam an der Zeit, seinen Partner kennen zu lernen. Was einem direkt auffiel, war, dass sich zuerst sowohl die Griechen, als auch die deutschen Schüler in Gruppen teilten, und sich viel später erst zusammen an einen Tisch setzten, was wohl auf etwas zu große Schüchternheit zurückzuführen war. Aber bald darauf kam dann Stimmung auf. Ganz in der Nähe existierte ein hübscher "Spielplatz", wo wir alle zusammen Fußball und Basketball spielten. Wer jedoch nicht wollte, der blieb im Garten und spielte Karten, Federball oder halt Ähnliches. So verbrachte man die ganze Zeit bis abends. Natürlich wurde auch viel erzählt, und nicht nur "gespielt". Dann war Abendbrot angesagt: Pizza, Fladenbrot, Brötchen, Salate und vieles mehr warteten darauf, genüsslich verzehrt zu werden. Gegen 8 Uhr fuhren die Gäste zufrieden zurück in ihr Hotel. Leider war danach noch sehr viel aufzuräumen. Wir hatten dabei aber mit etwas mehr Unterstützung gerechnet.
Führung durch das WG
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Empfang im WG

Am Montag kamen die Griechen das erste Mal zum WG, wo sie von unserem Schulleiter Herrn Thamm van Balen freundlich empfangen wurden. Nach der Begrüßung verteilten die griechischen Gäste Geschenke an die Schule, z.B. eine Büste, Pistazien und Bücher über griechische Architektur, welche Herr Thamm van Balen dankbar entgegennahm. Außerdem wurden wir eingeladen sie auch einmal zu besuchen. Im Remter standen Getränke, Kuchen, Chips und Erdnüsse zur Verfügung, die dankbar in Anspruch genommen wurden.
Empfang im WG
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Präsentationen

Ziel der Präsentationen war es, sich gegenseitig die zwei verschiedenen Kulturen näher zu bringen. Dies geschah z.B. durch Vorstellung der Geschichte des WGs, Videofilme, Dias, Referate ein besonderer Anlass war die Aufführung des Theaterstückes "Antigone". Nebenbei ergab sich die Möglichkeit den griechischen Gast nach Hause einzuladen, um mit ihm etwas zu unternehmen. Diese Präsentationen nahmen die meiste Zeit des Aufenthaltes der Griechen in Anspruch, dicht gefolgt von den Feiern, die wir veranstalteten.
Präsentation
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Barbecue

Gleich am Donnerstag in der ersten Woche veranstalteten wir einen Grillnachmittag auf dem Schulhof und dem Anleger des WGs. Dazu brachten einige Schüler selbst etwas mit, wie schon zuvor zu der Empfangsparty. Es gab Steaks und Würstchen, um dessen Zubereitung sich einige Eltern kümmerten. Nachdem das Essen arg gemundet hatte spielten wir diverse Spiele, wie Fußball, Basketball und Tischtennis. Nebenbei war immer Zeit genug für eine kleinen Schwatz. Alle hatten Spaß, da die Stimmung richtig gut war. Abends ging jeder erschöpft, aber dennoch zufrieden nach Hause. Bei der Gelegenheit möchten wir allen Helfern, Lehrern ,Eltern und Schülern für ihre Mitarbeit danken. Danke!
Barbecue

Schulball

Dies war für einige Schüler die letzte Gelegenheit, sich von seinem Gast-Griechen zu verabschieden. Das letzte Mal konnte man sie in Aktion sehen wie sie z.B. vor dem Publikum tanzten oder Musik spielten. Letztendlich wurden sie öffentlich von unserem neuen Schulleiter mit Geschenken verabschiedet. Alles in allem war es ein tolles Erlebnis, und wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen im Frühjahr- nächstes Mal jedoch in Griechenland! Griechenland, wir kommen!!!

Vielen Dank!!!
Zum Schluss möchten wir uns bei allen Lehrern, Eltern und Schülern, die dies alles möglich gemacht haben, ganz, ganz herzlich für ihre Unterstützung bedanken. Vielen Dank!!!

Sebastian Hantschmann & Felix Teranski

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