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Erfahrungen mit dem Altgriechischen am WG aus Elternsicht

Das Wilhelm Gymnasium bietet unseren Schülerinnen und Schüler eine ganz besondere Chance. Ab Klasse 7 wird  Altgriechisch angeboten.

Wir, als Eltern, sind in besonderer Weise gefordert, unsere Kinder auf ihrem Lebensweg zu unterstützen. Dazu gehört das persönliche Gespräch über diese zu treffende Entscheidung. Altgriechisch: ja oder nein.

Wichtig ist in allen Erziehungsfragen immer, dass Erziehungsberechtigte die Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse ihrer Kinder erkennen und in Wort und Tat unterstützen. Bei der Wahl einer Fremdsprache für und durch das Kind sollte dieses im Vordergrund stehen und nicht die alleinige Einschätzung der Eltern. Wenn Zweifel da sind, ob die Wahl von Altgriechisch die richtige ist, dann ist ein intensives Gespräch mit dem Schüler oder der Schülerin am wichtigsten: Warum will er oder sie die eine oder die andere Sprache lernen? Welche Möglichkeiten eröffnet das? Was wird gelehrt? Wie wird gelehrt? Wozu lernen wir eigentlich?

Ein Kind, das Interesse an der Auseinandersetzung mit anderen Meinungen, Standpunkten, auch Kulturen und Ursprüngen hat, erfährt im Griechischunterricht aus einem wertvollen Fundus immer Neues. Ein junger Mensch, der gerne Fantasy Geschichten liest, findet im Griechischen einen  reichen Schatz von mythologischen Gestalten und Erzählungen, die sich um diese ranken. Schülerinnen und Schüler, die sehr neugierig sind, gerne lernen, lesen und philosophieren, haben gerade in einer kleinen Lerngruppe von Altgriechen ausreichend Gelegenheit, durch gezieltes Fragen qualifizierte Antworten zu bekommen. In einer kleineren Lerngruppe ist mehr Zeit, nachzufragen, tiefer zu erörtern oder einzeln zu fördern. Und da fördern unmittelbar mit fordern zusammenhängt, kommen besonders im Altgriechischen alle Schüler zu ihrem "Recht“. In einer Kleingruppe macht es viel mehr Spaß zu lernen! Am WG gibt es sogar einen kleinen, besonderen Lernraum für die Griechen: die Bibliothek unter dem Dach in der 4. Etage- hier riecht es nahezu nach Antike inmitten der Literatur.

Wenn Ihr Kind sich also für Altgriechisch interessiert, dann unterstützen Sie es: eine wahre Fundgrube wird sich auftun im Unterricht. Hier geht es nicht allein darum, eine Sprache zu lernen, die doch eh keiner mehr spricht. Hier geht es um ein besonderes Stück der Allgemeinbildung, die durch gründliches Lernen zu einem günstigen Zeitpunkt in der Lernlaufbahn erlangt werden kann. Es werden über die Sprachkenntnisse hinaus Kenntnisse in  Kunst- und Kulturgeschichte, Politik, Philosophie und Religion erworben.

Schlagen Sie einmal ein Verzeichnis der Angebote einer Volkshochschule auf. Französisch, Russisch, Spanisch, sogar Chinesisch und Arabisch z.B. werden gelehrt. Altgriechisch jedoch nicht. Also, ermuntern Sie ihre Kinder dazuzugehören zu der Gruppe der Altgriechischfreunde am WG. Lassen Sie sie diese einmalige, gute Chance nutzen. Unterstützung bekommen Sie von allen Lehrerinnen und Lehrern der Fachgruppe Alte Sprachen. Auch unser Sohn und wir wurden vor einem Jahr von allen Seiten gut beraten.

Heute geben auch wir als Eltern eines Sohnes, der nun Griechisch lernt, unsere Erfahrungen gern an andere weiter. Interessieren Sie sich doch auch mal selber für Altgriechisch. Mein Tipp: Judith Ehrensperger/ David Suter "Heureka!“, Altgriechisch für Liebhaber, ISBN 3-9520192-3-2.

Ich hoffe, Sie bei irgendeiner Veranstaltung der "Altgriechisch-Freunde am WG“ kennenzulernen und grüße mit einem fröhlichen: "Chairete“ (das heißt: Seid gegrüßt, freut Euch).  

Antje Ute Möhle

(Mutter von Jens-Erik, Altgriechisch- Schüler im 8. Jahrgang , November 2006)

PS: Ich selbst habe in der Schule neben Latein und Englisch auch Französisch gelernt und später dann ein klein wenig Altgriechisch an der Uni geschnuppert. Dort bedeutete es viel Arbeit neben all den anderen Erfordernissen eines Studiums- in der Schulzeit bekommt man das Wissen jedoch "fast geschenkt“.

 

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